Inszenierte Entführung und echter Polizeieinsatz

3. Juni 2003, 11:07
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"Theatralische Aktion" zum Abschied des Schauspieldirektors könnte strafrechtliche Folgen haben

Basel - Das Theater Basel soll für eine inszenierte Entführung und den anschließenden Polizeieinsatz zur Kasse gebeten werden. Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei wollen nach Angaben vom Montag auch prüfen, ob die Aktion strafrechtliche Folgen für die Theaterleute haben könnte.

Eine Frau hatte am vergangenen Donnerstag aus dem Fenster eines Autos um Hilfe gerufen. Sie werde mit einer Waffe bedroht und gewaltsam festgehalten. Die Polizei griff umgehend ein. Einen Tag später meldete sich das Theater zu Wort: Es habe sich um eine "theatralische Aktion" gehandelt, mit der der scheidende Schauspieldirektor Stefan Bachmann verabschiedet werden sollte. (APA/dpa)

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