Direktor von AKW Fukushima räumt Posten

Betreiber: Yoshida tritt wegen gesundheitlicher Probleme ab

Tokio - Der Direktor des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima, Masao Yoshida, hat seinen Posten aufgegeben. Der 56-Jährige, der sich derzeit im Krankenhaus befindet, trete aus gesundheitlichen Gründen ab, teilte der Kraftwerksbetreiber Tepco am Montag mit. Vom 1. Dezember an werde der 54-jährige Takeshi Takahashi die Leitung des Unglücksreaktors übernehmen. Ein Sprecher des Unternehmens lehnte es ab, nähere Angaben zur Krankheit Yoshidas zu machen.

Yoshida hatte das Atomkraftwerk seit dem schweren Erdbeben und dem anschließenden Tsunami am 11. März geleitet, durch die vier der sechs Reaktoren der Anlagen schwer beschädigt worden waren. Unter extremen Bedingungen koordinierte er die Aufräum- und Reparaturarbeiten an den Reaktoren, konnte dabei aber ein Schmelzen der Brennstäbe und den Austritt großer Mengen von Radioaktivität nicht verhindern. (APA)

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18 Postings
Der Direktor da, der hat mir schon gleich nicht g'falln!

Wie der schon ausschaut!
Und wenn einer noch dazu Masao Yoshida heißt, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn da massenweise Jod austritt!

"schon bald werden wie nach tschernobyl die ersten berichte von missgebildeten föten und behinderten kindern in den medien auftauchen."
Glaube ich nicht. Japanische Medien berichten meist über tatsächliche, überprüfbare Vorkommnisse, wenn auch manchmal stark übertrieben. Nach Tschernobyl sind die Medien davon ausgegangen, dass von offizieller Seite alles verheimlicht wird, und haben (weil ja damals sowieso nicht überprüfbar) ihre Vermutungen über die Folgen als Tatsachen dargestellt.

respektlose zyniker

wenn man nicht selber betroffen ist, lässt es sich wirklich leicht reden. es gibt auch tragödien ohne tote. schon bald werden wie nach tschernobyl die ersten berichte von missgebildeten föten und behinderten kindern in den medien auftauchen. auch der schleichende tod ist grausam. nutzung von atomkraft ist egoistisch und ein verbrechen an der nachwelt.

Wird wohl

nicht der letzte sein, sind ja schon mehrere moderatoren an akuter Leukämie erkrankt und gestorben die vor der Kamera Fukushima food probiert haben, weil ja so ungefährlich ist!

Um auf dem selben Niveau zu antworten:

Vor Fukushima sind jährlich hunderttausende Japaner an Krebs gestorben.
Nach Fukushima werden jährlich hunderttausende Japaner an Krebs sterben.

Ein Sprecher des Unternehmens lehnte es ab, nähere Angaben zur Krankheit Yoshidas zu machen.

Wer hat denn hier was zu verbergen? Oder wird erst noch krampfhaft nach einer harmlosen Krankheit gesucht?

Genau Mann. Sofortige Veröffentlichungspflicht jeder diagnostizierten Krankheit! Ist ja wirklich ein Skandal, dass der internationalen Presse nicht sofort eine Infomappe mit der Krankenakte übergeben wird. Man sollte ja wohl meinen, dass man auch in Europa ein Recht hat, den Gesundheitszustand von Herrn Yoshida zu diskutieren.

Der selbe APA-Hansl schreibt wahrscheinlich am gleichen Tag einen Artikel über die Gefährlichkeit der elektronischen Krankenakte bezüglich Datenschutz.

Wahrscheinlich ein bisserl Burnout

aber der Nachfolger hat es da besser: hat doch TEPCO erklärt, dass der radioaktive Fallout denen gehört, auf deren Land er liegt - und nicht TEPCO
http://ajw.asahi.com/article/b... 1111240030

tjo, und um welche Mengen es sich da täglich (!) handelt, kann man hier lesen:
http://ajw.asahi.com/article/b... 1111240030

was- jetzt erst?

Seine Rente

ist aber sicher, oder?

Seine Rente ist NICHT sicher.

Wenn er vorher noch die Grätsche macht kriegt er genau goar nix.

So wie fast allen Menschen hat auch er ein Recht auf eine Rente

Wie in den meisten westlichen Ländern wird sich die Rente auf ca. 2% pro Dienstjahr belaufen.
Der Mann hat sicherlich bis 26 Jahre studiert. Er ist jetzt 56. Also hat er 30 Dienstjahre auf seinen Buckel. Demzufolge wird seine Pension sicherlich nicht 60% seines Gehaltes überschreiten. Da er aber vor 65 Jahren in die Rente geht wird es noch ziemliche Abschläge geben.
Er hat sicherlich gut verdient und wird nicht am Hungertuch nagen müssen.
Aber Ihre Andeutungen sind ordentlich unter der Gürtellinie. Dieser Mann hat in letzter Zeit unter schwierigsten Umständen seine Arbeit gemacht. Auch wenn nicht jede Entscheidung die richtige gewesen sein mag hat er eine gewisse Stabilität der Reaktoren erreicht.
Im Nachhinein kann man leicht 'Gscheitln'

Wenn der Job kein Burnout verursacht welcher dann??

aus gesundheitlichen Gründen!

Strahlenkrankheit oder was anderes?

der kommt doch nicht mal ansatzweise in die Nähe von gefährlicher Strahlung und wenn, dann ist er gut abgeschirmt

klingt eher nach Flucht in die Krankheit

Warum sollte ausgerechnet der Direktor der Anlage eine so hohe Dosis abbekommen, dass es für die Strahlenkrankheit reicht?

Atom Strahlen, what else?

werden noch viele Millionen Japaner folgen...

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