Mandriva-Abspaltung schickt frühen Vorboten aus - KDE 4.7 und GNOME 3.3 als Desktops
Zumindest jenseits von Ubuntu und darauf basierenden Distributionen scheint sich Systemd langsam als Standard-Boot-Lösung zu etablieren. So verabschiedet sich nun auch die Mandriva-Abspaltung Mageia - schrittweise - von den klassischen SysV Init-Skripten.
Aufnahme
Mit der ersten Alpha von Mageia 2 gibt es jetzt eine frühe Testversion, in der Systemd von Haus aus aktiviert ist. Die EntwicklerInnen der Distribution warnen vor dem unfertigen Status und damit verbundenen Nebeneffekten - und hoffen natürlich auch auf Personen, die bei der Beseitigung der verbliebenen Probleme helfen wollen.
Updates
Jenseits dessen bietet die aktuelle Vorabversion die gewohnte Aktualisierung der zentralen Komponenten: Der Kernel ist in der Version 3.1.2 enthalten, dabei hat man den Patch für jenes in den letzten Monaten viel diskutierte ASPM-Problem integriert, der die Stromaufnahme wieder signifikant reduzieren soll. Als Desktops stehen derzeit KDE 4.7.3 oder GNOME 3.3.2 - eine Pre-Release auf dem Weg zu GNOME 3.4 - zur Auswahl, als Alternative gibt es einen aktualisierten LXDE.
Download
Die Mageia 2 Alpha ist in 32- und 64-Bit x86-Versionen erhältlich, dabei stehen sowohl ein umfassendes DVD-Image als auch Live-CDs mit KDE oder GNOME-Desktop zur Auswahl. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 28.11.11)