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Die große Mehrheit der Österreicher ist von einem möglichen Einfluss sozialer Medien auf die Politik überzeugt. Laut einer Umfrage des Humaninstituts glauben 72 Prozent, dass Facebook, Twitter und Co. Gewicht in der politischen Debatte hätten. Am positivsten wurde der Auftritt der Grünen bewertet, die jüngsten, medial vielbeachteten Aktivitäten der SPÖ und Bundeskanzler Werner Faymann fielen in der Umfrage hingegen durch.
Versäumnisse
56 Prozent der Befragten bewerteten die Aktivitäten der Grünen in sozialen Netzwerken positiv. Die Freiheitlichen kommen via Facebook und anderen Plattformen bei genau der Hälfte der Befragten an, gefolgt von der ÖVP (38 Prozent) und dem BZÖ (28 Prozent). Am wenigsten Fuß fassen konnte laut der Befragten bisher die SPÖ: Nur 19 Prozent zeigten sich begeistert, 71 Prozent nicht. Dass die Parteien in der Welt der sozialen Medien endgültig angekommen seien, glaubt nur eine Minderheit von 8 Prozent, 80 Prozent sehen Versäumnisse.
Für die Umfrage wurden 850 Personen in der vergangenen Woche befragt. (APA)
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