Fahrzeugtapezierer

Bundesheer sucht 58 Lehrlinge für 19 Berufe

28. November 2011, 10:41

Gesucht werden vor allem weibliche Lehrlinge in technischen Berufen - Bewerbungen bis 9. Dezember möglich

Wien - Beim Bundesheer kann man nicht nur schießen lernen. Das Militär sucht in den kommenden Wochen 58 Lehrlinge in 19 Lehrberufen. Neben Klassikern wie Elektriker, Kfz-Techniker, Tischler, Lackierer, Koch und Kellner sind auch seltenere Berufe wie etwa Fahrzeugtapezierer, Luftfahrzeugtechniker und Herrenbekleidungsmacher, aber auch Fotograf dabei.

Gesucht werden vor allem weibliche Lehrlinge in technischen Berufen. Außer im Burgenland und in Vorarlberg befinden sich die Ausbildungsstätten in allen Bundesländern.

"Wir bieten jungen Menschen eine hochwertige Ausbildung und damit eine Perspektive für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben", meint Verteidigungsminister Darabos dazu. Das Bundesheer bilde mehr als 200 Lehrlinge in 28 Lehrberufen aus und sei damit einer der größten Lehrlingsausbilder des Bundes, so Darabos.

Nach erfolgreichem Abschluss der Lehre wird allen Lehrlingen, möglichst aufbauend auf ihren Lehrberuf, eine militärische Laufbahn im Österreichischen Bundesheer angeboten. Die Ausbildung wird ergänzt durch Ausbildungsverbünde mit zivilen Partnern, Job-Rotation innerhalb des Bundesheeres oder durch die Teilnahme an europäischen Bildungsprogrammen. Jene Lehrlinge, die nach ihrer Lehrabschlussprüfung und der Behaltefrist das Bundesheer verlassen, werden bei der Suche nach einem zivilen Arbeitsplatz durch ein Bewerbungstraining unterstützt.

Interessenten können sich auf der Bundesheer-Homepage unter http://www.bundesheer.at/karriere/lehrling/index.shtml informieren und beim Heerespersonalamt in Graz bewerben. Bewerbungsende für diese Lehrstellen ist der 9. Dezember 2011. In der zweiten Kalenderwoche 2012 startet die Lehrlingsauswahl. (APA)

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15 Postings
Kahuna
00
29.11.2011, 18:04

"Herrenbekleidungsmacher"...Schneider?

supermike
01
29.11.2011, 09:42
Gesucht werden vor allem weibliche Lehrlinge

Logisch - weil die Emanzen wohl auch beim Bundesheer eine Frauenquote fordern, echt lächerlich.

Seit das Projekt "Frauen beim Heer" vor 11 Jahren eingeführt wurden, kann man sage und schreibe "372" Freiwillige Frauen beim Heer vorweisen. Das sind nur knapp über zwei Prozent der 15.660 Heeresangehörigen.
Ein Vorgeschmack, wieviele "Freiwillige" Darabos für sein Berufsheer finden wird. Im Kriegsfall sollten wir uns dann lieber auf die Polizei mit Ihren Glock Pistolen verlassen....

Am Schluss wird der Darabos wohl Personal von der Fremdenlegion "leasen" müssen.

Der lachende Mann
01
28.11.2011, 13:53
Soldatin kommt nicht in Frage?

Dliner
00
28.11.2011, 19:41

Soldat/in ist kein Lehrberuf.

Toni Blaher
 
00
29.11.2011, 09:33

Wäre doch lustig... 15järhige mit dem STG77 und scharfer Munition.
Also ich wäre da wohl selbst dabei gewesen. Hätte mich gleich zu den Panzern gemeldet. hehe

supermike
00
29.11.2011, 13:22
Mit Panzer wird nix mehr - die verkauft der Darabos jetzt ja...

Die Fahrzeugtapezierer braucht man wohl um die Luxus Limos unserer Herrn Politiker zu warten...

Toni Blaher
 
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29.11.2011, 15:10

Es werden nicht alle Panzer verkauft.
In Friedenszeiten ohne konkrete Bedrohung sollte man die Mannschaften und das Gerät auf ein Minimum reduziren da:
Es kostet einfach viel zu viel. Diese Resourcen fehlen dann im Aufrüstungszenario
Man kann sowieso mit einer gut ausgebildeten Truppe sehr schnell sehr viele Leute ausbilden(Manstein wäre hier zu empfehlen)
Schweres Gerät in Friedenszetien ist im Kriegsfall sowieso veraltet. Da kauft man erst ein wenn es scheppern könnte.

supermike
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29.11.2011, 22:30
Nur ist die Material Beschaffung in Kriegszeiten "deutlich" schwieriger und teurer

Fatal ist beispielsweise auch, dass wir in AT keinen Munitionshersteller mehr haben. Und um EU weite Ausschreibungen zu umgehen, kauft man nur kleine Chargen. Im Extremfall stehen wir nackt da - das ist dumm.
Auch unser STG77 wird nicht mehr in AT produziert sondern in Malaysia.

Die Panzer kann man großteils aber wirklich verkaufen - viel effektiver wären ein paar Tausend tragbarer Raketen für Boden und Luftziele:
http://de.wikipedia.org/wiki/FIM-92_Stinger
http://de.wikipedia.org/wiki/SA-7_Grail

I pocks net
 
00
2.12.2011, 19:53

Ich bin ja der Meinung, falls ein Krieg kommen sollte, wird der auch nicht mehr mit konventionellen Waffen ausgetragen. Eine kleine A-bombe hier, eine weiter dort und drüben.

Der einzige Sinn darin liegt beim baldigen Bürgerkrieg.

Toni Blaher
 
00
30.11.2011, 00:38

PS: Und ja, Raketenwaffen wären mehr als sinnvoll!

Toni Blaher
 
00
30.11.2011, 00:33

Ja klar brauchen wir eigene Rüstungfirmen. Wenn man es so angeht kann man gleich den Laden dicht machen.

PhanTom77
00
29.11.2011, 15:39

sie meinen wohl "von Seeckt" ... der "Erich v." war für anderes bekannt :-)

Toni Blaher
 
00
30.11.2011, 00:32

Der liebe Erich war Chef vom Generalstab und hat damit die ganzen Aufmarsch und Mobilisierungspläne ausgearbeitet. Siehe "Soldat im 20. Jahrhundert"

PhanTom77
00
30.11.2011, 14:25

sie vertauschen da leider etwas (aber macht ja nix *g*)

Manstein war im Generalstab und hat die Pläne für den Sichelschnitt (Fall Gelb bzw. nachher Fall Rot) ausgearbeitet - bzw. hat er den Schlieffenplan abgewandelt ..

von Seeckt hat bereits 15 Jahre davor die Basis gelegt, als er die erlaubten Soldaten der Republik ausbilden liese, als wären sie alle Offiziere und dann im "Ernstfall" (sprich Aufrüstung - nachrüsten von Mannschaften) entsprechend agieren konnten.

Toni Blaher
 
00
30.11.2011, 20:32

Mir ist schon klar, dass der Manstein operativer General war. Gleichzeitig war auch für Logistik usw. zuständig.
Und ja, der Manstein war nicht der Oberchef. Der Oberchef erstellt das Grand Design.

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