New Hampshire

US-Präsidentschaftskandidat Gingrich wird von wichtiger Zeitung unterstützt

28. November 2011, 08:46

"New Hampshire Union Leader" soll Präsidentschaftsanwärter in umkämpftem Vorwahlstaat helfen

Washington - Der US-Politiker Newt Gingrich hat bei seinen Bemühungen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner große Unterstützung aus dem US-Staat New Hampshire bekommen: Am Sonntag stellte sich die größte Zeitung des Staats hinter den möglichen Herausforderer von Barack Obama bei den Wahlen im nächsten Jahr.

Die Zeitung "New Hampshire Union Leader" gilt als einflussreiche Stimme im Nominierungsprozess der Republikaner vor den Präsidentschaftswahlen. Vor vier Jahren unterstützte das Blatt John McCain, der später die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei gewann. Einer neuen Umfrage unter republikanischen Wählern in New Hampshire zufolge liegt Gingrich mit 15 Prozent Zustimmung nur auf dem zweiten Platz. Sein Mitbewerber Mitt Romney kommt auf 42 Prozent der Stimmen. Der Bundesstaat eröffnet traditionellerweise gemeinsam mit Iowa den Reigen an Vorwahlkämpfen. Ein Sieg dort gilt als hoffnungsvolles Zeichen für eine Nominierung durch die Partei. (APA)

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13 Postings
materazzi
00

Bei uns wird auch der Faymann durch eine "Zeitung" unterstützt!

yotix
 
00
28.11.2011, 15:52

Im Vergleich zu den TP-Irrläufern a la Palin oder Bachmann mag Gingrich ja noch beinahe vernünftig wirken ... ich halte ihn aber für alles andere als ungefährlich.

[In den 1980ern kam doch Haider mal mit einem "Vertrag mit Österreich", der die Freiheiten der Menschen drastisch eingeschränkt hätte, es sei denn, man beweist die eigene Angepasstheit ... war soweit ich weiß abgeschrieben bzw direkte Übersetzung vom "contract with america" aus der Feder des damaligen Rep-Rechtsaußen Gingrich.]

Danuselli
00
2.12.2011, 13:01

"Er spielte anschließend eine führende Rolle in der gescheiterten Amtsenthebung von Präsident Bill Clinton wegen der Lewinsky-Affäre, musste sich jedoch selbst wegen einer außerehelichen Affäre aus der Politik zurückziehen. ..... 1993 erteilte er einen Kurs über die "Erneuerung der amerikanischen Zivilisation" an der Kennesaw State University. .... "

Also ob der gegenüber der Dummen Gans Bachmann das "besssere Übel" ist ist mMn sehr fraglich.

Erneuerung der amerikanischen Zivilisation,...... brrr,.... wieso kommt mir das wie der ausdruck "Rassenreinheit" vor ?

j.h.k.
22
28.11.2011, 11:32
gingrich wäre ideal!

da bräuchte sich obama keine sorgen machen!!

Suppentrulli
42
28.11.2011, 13:31

Dann könnte Obama endlich den Iran angreifen und sich den Friedensnobelpreis verdienen.

Nippelzwicker
00
29.11.2011, 07:07

Hahahaha .. der war Klasse. Dafür gibts 'nen Grünen.

werthers leiden
00
28.11.2011, 11:22

Und ich dachte schon, da ist das profil mit GHO gemeint...

the_great_cornholio
19
28.11.2011, 10:45
verbotsgesetz für die GOP anwenden!

• verschwörung gegen das eigene volk u die völker der welt.

• bandenmässig organisierter krimineller betrug gegen das eigene volk u die völker der welt.

• hetzerische propaganda zur durchführung von angriffskriegen.

• verbreitung nationalistischer, rassistischer, sexistischer u homofober hass-propaganda unter dem schutzmantel religiöser freiheit.

• (weitere anklagepunkte können gern hinzugefügt werden).

callanish
02
28.11.2011, 09:50
3 Gründe warum Gingrich keine Chance hat:

1) er war 3mal verheiratet, u.a. hat er Details seiner Scheidung mit seiner damaligen Frau im Krankenhaus besprochen, in dem sie damals wegen einer Krebsbehandlung war.

2) Freddy Mac Provisionen

3) "Dickishness" (Jon Stewart)

Enrico Knaak
10
29.11.2011, 02:49
Vier Gründe, die für Gingrich sprechen

1. Mitt Romney oder vielmehr die Art, wie die Basis der Rep's über ihn denkt.

2. Bachmann, Perry und Cain: unglaublich, dass diese Vollpfosten alle mal Frontrunner waren.

3. Obama als amtierender Präsident: jeder ernst zu nehmende Rep. mit Gespür für das bei der Wahl wahrscheinliche Ergebnis einer Wiederwahl wartet lieber noch vier Jahre, bevor er einen Riesenbatzen Geld und seine politische Karriere riskiert (Senator sein ist doch auch was).

4. Eine aufgehetzte und verbohrte Rep.-Basis, die die Wahlchancen des Kandidaten einen Dreck interessiert.

Gingrich ist also die logische Wahl: er ist kein Vollidiot (was immer man von ihm sonst halten mag) und er steht rechts von Romney.

Das könnte für die Vorwahlen reichen.

Walter KURTZ
 
00
29.11.2011, 18:22
ad 2) unglaublich, daß einer wie Obama Präsident ist

ad 3) Obama hat schwache Wert, ist im Prinzip absolut schlagbar. Das "Problem" bei der Kandidatenauswahl, daß aus dem in Frage kommenden Pool (Gouverneure mit Erfahrung) viele nicht wollten (Daniels, Barbour), zu früh das Handtuch warfen (Pawlenty), eine falsche Strategie fuhren (Huntsman) oder den falschen Nachnamen haben (Jeb Bush wäre sonst beinahe shoo in).
Auf 2016 kann man sich nicht verlassen. Da wird die Wirtschaft stärker (hoffen wir's!) und womöglich Clinton Kandidatin sein. Die würde auch 2012 eine wesentlich stärkere Kandidatin als Obama sein.

"Gingrich rechts von Romney" - wirklich? Gingrich ist wesentlich moderater als sein Image...

Glasperlenspieler
00
28.11.2011, 11:01
Mal abwarten ...

Herman Cain's Wähler geben an, dass deren 2. Wahl Newt Gingrich wäre. Geht Cain umfragetechnisch nun weiter ein, könnte für Gingrich der 1. Platz in South Carolina und Florida drin sein. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie die Tea-Party-Republikaner dort einen Flip-Flopper wie Romney wählen können. Da ist Gingrich schon eher ihr Typ.

Die nächsten Umfragen zu New Hampshire sollten aber wirklich interessant werden, denn historisch gesehen hat der Kandidat mit dem New Hampshire Union Leader endorsement immer einen Schub in den Umfragen bekommen.

Walter KURTZ
 
00
29.11.2011, 18:30

Cain hat jetzt noch eine angeblich 13 Jahre dauernde Affäre am Hals. Das dürfte ihm den Rest geben, angeblich will er auch aussteigen.
Wem nützt's? Daß Gingrich Cains Wähler nicht komplett aufsaugen konnte, zeigt mMn, daß die GOP Wähler dem auch nicht trauen (zu recht). Kriegt wer anderer den "second look"?
Könnte auch den bemerkenswert konstanten Ron Paul stärken - zumindest ist der stark genug, um beim Iowa caucus ordentlich mitzumischen.

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