Das Schlaraffenland schenken

Ansichtssache | 11. Dezember 2011, 17:17

Wir haben uns in Wien auf die Suche nach Ess- und Trinkbarem gemacht, das die Bezeichnung Spezialität wahrlich verdient - Eingelegte Früchte, Gelees, Schinken, Öl, Schokokreationen - Allesamt besondere Geschenke

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foto: cafe central

Beginnen wir mit süßen Dingen: Café Central-Patissier Pierre Reboul hat seine essbare Weihnachtskugel mit Schokolademousse und Vanille-Crème Brulée gefüllt. Erhältlich bis Jänner, Stückpreis 4,60 Euro.

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17 Postings
dazu nur ein wort:

dekadent.

Essen Sie Ihre Spende einfach auf!

Die köstlichen Nudeln werden nach traditioneller Methode von slowakischen Frauen aus Hostice in der Slowakei hergestellt. Unter dem Motto „Arbeit statt Betteln“ erhalten sie über 50% des Verkaufspreises. Mit dem Rest des Geldes werden von der Vinzenzgemeinschaft Zutaten und Verpackung zugekauft. Es verschwindet also garantiert kein Cent in irgendwelchen dunklen Kochtöpfen.

Bevor Sie sich jetzt an ein paar Münzen die Zähne ausbeißen, lassen Sie sich lieber die VINZIPASTA auf der Zunge zergehen.

http://www.vinzi.at/vinzenz/v... pasta.html

Was wird das bitte??

Bezahlte Einschaltungen aus dem Motto?
*kopfschüttel*

menschen, die sich´s leisten können und wollen.

zur erinnerung: ein packerl tschick kostet auch 4 euro und ein großes bier fast ebensoviel...

Also, ich zahl 2,80 für die Halbe Hirter. Ich geh aber auch nur in Wirtshäuser, nicht in Räuberhöhlen.

Der Link zu Henzls Ernte funkt nicht - hab rasch gegoogelt:
http://www.henzls.at/

Vieles davon ist zu teuer,

zB das Olivenöl. In Süditalien bekommt man bei den ProdzentInnen hoch prämierte Slow-Food- und Bio-Öle um 10 Euro pro Liter - hier kostet das 1/4-Liter-Fläschchen ebenso viel - ich fürchte, es sind nicht die ProduzentInnen, die daran verdienen. Zu teuer sind auch die Marmeladen - rechtzeitig selbst machen, würde ich vorschlagen, statt vor den Feiertagen hektisch herumzusuchen. Da kriegt man mehr Obst ins Glasl als Zucker und man kann richtig richtig große Gläser herschenken, nicht Fingerhüte mit goscherten Etiketten - und in Summe dauert es auch nicht länger. Und um Mamelade zu kochen, braucht man keine überwältigenden Kochfähigkeiten.

um 10 euro pro liter bekommens auch in süditalien

kein slow food qualitätsolivenöl. die produktionskosten liegen je nach lage schon mindestens in diesem bereich.
wenn das doch der fall sein sollte dann bitte ein paar konkrete namen. mir ist jedenfalls keines bekannt.

ausserdem kann man schwer preise im laden mit produzentenpreisen vergleichen. schließlich vergleichen sie den literpreis mit dem viertelliterpreis.

mit verlaub, aber die ist eben ein riesen bledsinn.

wer nicht nachvollziehen kann dass preise von kleinstproduktionen die noch dazu in der naglergasse angeboten werden nicht einfach auf rohstoffpreise aus dem supermarkt reduziert werden können, sollte besser schweigen.

wenn sie hausnummer 500 gläser marmelade zu hause machen würden und die gesamten kosten dann auf diese 500 gläser marmelade umlegen würden (inkl. ihrer arbeitszeit natürlich), würden sie sich sehr wundern.
und hier sind mehr als nur herstellungskosten drin.

Einkauf in Bio - Märkten

Weit einfacher als Dutzende Spezialitätengeschäfte abzulaufen ist es sicherlich, in Bio - Märkten zu kaufen.

Ich bezweifle,

dass es sich beim Vulcanoschinken um eine 'ganze Rinderkeule' handelt. Da hätte man gar Probleme beim Heimtransport.

Redaktion Lifestyle
00
11.12.2011, 17:58
Stimmt

da tut man sich mit einer Schweinekeule leichter ;-)

Und eine Schweinskeule wäre sogar noch leichter zu (er)tragen. ;-)

wenn das der unvermeidliche sprachpolizistenbeitrag war: bitte weiterüben. "schweinskeule" ist lächerlich.

Vielleicht gibt es auch koscheren Vulcano-Schinken?

ja, vom erdäpfelkäfer.

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