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Bogota - Die kolumbianische Guerilla-Gruppe FARC hat vier Geiseln getötet. Wie das Verteidigungsministerium in Bogota am Samstag (Ortszeit) mitteilte, handelte es sich um drei Polizisten und einen Soldaten, die seit Jahren festgehalten wurden. Die Geiseln wurden umgebracht, als sich Einheiten der Sicherheitskräfte einem FARC-Lager im Bezirk Caqueta näherten.
Einem Polizisten, der seit mehr als zwölf Jahren von den Guerilla-Kämpfern festgehalten wurde, gelang den Angaben zufolge die Flucht. "Als er die ersten Schüsse hörte, entschied er sich für die Flucht", sagte Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzon. Der Polizist sei von den FARC-Kämpfern verfolgt und am Kopf verletzt worden. Auf den heimkehrenden Polizisten warteten zwei Töchter.
Drei der vier Getöteten wiesen den Angaben zufolge Kopfschüsse auf, der vierte wurde von hinten erschossen. Der getötete Soldat José Libio Martinez befand sich demnach bereits seit 1997 in der Hand der FARC. Der Vater eines der erschossenen Polizisten machte die kolumbianischen Streitkräfte für den Tod seines Sohnes verantwortlich.
Zuvor sei es zu Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen gekommen, erklärte Verteidigungsminister Pinzon. Die vier Entführten gehörten zu den am längsten festgehaltenen Geiseln der Guerillagruppe. Die FARC, die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens, sollen noch knapp 20 Angehörige der Sicherheitskräfte in ihrer Gewalt haben.
Erst vor wenigen Tagen hatten die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) einen neuen Chef benannt. Timoleon Jimenez alias Timoschenko wurde laut Medienberichten zum neuen Kommandanten gewählt, nachdem sein Vorgänger Guillermo Leon Saenz Vargas alias Alfonso Cano Anfang November bei einem Gefecht mit der Armee getötet worden war. Jimenez gehört der Bewegung seit Beginn der 1980er Jahre an und zählte zuletzt zu den sieben Führungsmitgliedern der FARC.
Die FARC gilt als bedeutendste Rebellenorganisation Kolumbiens. Ihr gehören nach offiziellen Angaben rund 8000 Kämpfer an, die vor allem in den Grenzgebieten zu Venezuela und Ecuador aktiv sind. Seit den 1980er Jahren versucht die FARC durch Entführungen von Beamten und Politikern Druck auf die Regierung auszuüben. (APA)
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Die „ehrenhafte“ FARC hat die Gewohnheit ihre Gefangenen umzubringen wenn sie glauben angegriffen zu werden, der Befehl des Zentralkomitees besteht seit Jahren. Dieses Verhalten, das sonst noch von mafiösen Organisationen ausgeübt wird, zeigt dass die angehörigen der FARC in etwa den Schergen der Nazi Vernichtungslager in ihrer Moral entsprechen.
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