Teambewerb in Kuusamo auf Sonntag verschoben

26. November 2011, 16:40
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Windgeschwindigkeiten in Kuusamo zwischen 120 und 140 km/h - Nun am Sonntagmorgen noch vor dem Einzelspringen angesetzt

Für Thomas Morgenstern und Co. hieß es am Samstag vorerst "Bitte warten". Nicht zum ersten Mal kam es auf der windanfälligen Schanze in Kuusamo gleich zu Beginn der Weltcup-Saison der Skispringer zu Verschiebungen. Der für Samstagnachmittag geplant gewesene Team-Wettkampf musste wegen des starken, drehenden Windes abgesagt werden. Der Bewerb soll am Sonntagvormittag mit einem Durchgang (09.30 Uhr MEZ) nachgeholt werden, der Einzelbewerb dann wie geplant um 13.15 Uhr in Szene gehen. Die Prognosen sind günstig.

Die Österreicher absolvierten ein Ersatzprogramm, sie mussten wegen der frühzeitigen und absehbaren Absage gar nicht zur Schanze. Cheftrainer Alexander Pointner nominierte das Quartett Wolfgang Loitzl, Andreas Kofler, Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern. Der für den Einzelbewerb fix qualifizierte Martin Koch und Manuel Fettner kommen diesmal nicht zum Einsatz.

Die Qualifikation für die Einzelkonkurrenz wurde für 08.00 MEZ angesetzt. Da müssen sich Fettner und Loitzl erst ihre Startplätze sichern, ihre Kollegen sind dank der Top-Ten-Plätze in der Schlusswertung 2010/11 fix dabei. Der Wind soll über Nacht abflauen, für Sonntag ist bei leichten Minusgraden Aufwind mit drei bis vier Metern/Sekunde prognostiziert, der keine Probleme bereiten sollte.

Die Jury hatte eine schwere Aufgabe. "Wir sind seit zwei Tagen von einer Witterung beeinträchtigt, die so nicht vorhersehbar war", sagte FIS-Renndirektor Walter Hofer. Am Samstag habe man "von Haus aus" keine Chance gehabt, ein Springen durchzuführen. "Wir sind froh, dass wir gestern unseren Athleten zwei Trainingssprünge auf Schnee anbieten konnten."

Bei Windgeschwindigkeiten zwischen 120 und 140 km/h bzw. 10 bis 12 m/Sekunde an der Schanze war am Samstag an einen Weltcup-Bewerb nicht zu denken. "Wenn die Windrichtung stimmt, kann ein Skispringen bei maximal 4 bis 5 Meter pro Sekunde noch ausgetragen werden", erläuterte Hofer.  (APA)

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