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Das für Anfang 2012 geplante Chrome-Update verspricht Unterstützung für Webcam, WebRTC und Gamepad.
Wie bereits im Juni angekündigt - der WebStandard berichtete - soll Googles Browser Chrome Anfang 2012 native Gamepad-, Webcam- und WebRTC-Unterstützung bekommen. Dies bestätigte Paul Kinlan vom Chrome Team auf der Entwicklerkonferenz in Liverpool, berichtet Techcrunch.
Gamepad und WebRTC
Der Video-Chat kann so direkt im Browser ohne Software wie Skype oder Facetime genutzt werden. Auch webbasierten Games erhalten im Update einen Schub. Ein Plug-and-Play Gamepad soll ebenfalls unterstützt werden. Der Einsatz der Technologie WebRTC ermöglicht Echtzeitkommunikation, wodurch Webseiten unkompliziert via HTML und Javascript eigene Chat-Anwendungen integrieren können. Damit lassen sich Cloud-Gaming-Dienste, wie beispielsweise von OnLive bekannt, anbieten. Google arbeite derzeit an einem OnLive-ähnlichen Streamingdienst. Der schwierigste Teil dabei, erklärte Kinlan, seien die Lizenzierungsvereinbarungen.
HTML5
Nachdem HTML5 zunehmend zum Standard und Flash-Nachfolger avanciert ist, könnte der Google-Browser mit den Updates mehr und mehr zur ernstzunehmenden Konkurrenz am Browser-Markt werden und seine Marktposition stärken.
Chrome 15.0
Vor einem Monat erschien die letzte Vollversion von Chrome. Durch das neue Layout beim Öffnen der Tabs in der Version 15.0 sollen NutzerInnen rascher zu ihren Anwendungen finden. Ein konkretes Datum für die Aktualisierungen wurde nicht genannt, es ist vom ersten Quartal 2012 die Rede. (red)
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Was gibt es an der Performance von Chrome zu bemängeln? Ich benutze aus div. Gründen meist Firefox, aber beneide dabei Chrome um die Performance (unter Windows). Damit meine ich nicht die Darstellung von Websites, wo man ja nicht mehr viele Unterschiede erkennt, sondern die Startzeit und Performance des Programms an sich.
Die Performance unter Linux ist weit besser als die von Firefox, mit guten Treibern (nvidia, Intel) auch besser als unter Windows. Es macht Sinn für Google den Chrome Browser für Linux zu optimieren, da ChromeOS praktisch Linux ist auf dem nur der Browser läuft. Braucht tatsächlich viel RAM weil jedes Tab ein eigener Prozess ist, aber so günstig RAM zur Zeit ist, sollten ein Paar Hundert MB kein Thema sein.
Worum geht es Google wirklich?
Wenn sie alle Anwendungen nur Streamen, dann benötigen sie keine leistungsstarke Hardware. Und da alles über Google geht, bekommt Google einen großteil der Werbeausgaben. Welchen Google in größere Serverfarmen investieren kann. Nur was macht Google damit?
Sergey Brin ist ein unheimlich logisch denkender und vorallem weit voraus denkender Mensch. Er liebt Forschung, Wissenschaft und er macht sich auch viele Gedanken über das größte Problem unserer Generation. Wir produzieren unglaubliche Mengen an Daten und Wissen, die wir langsam nicht mehr überblicken und verwalten können. Da kann Google einspringen.
Es geht Google also primär um Geld, sekundär darf man nur hoffen =)
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