ÖAAB-Bundestag

Mikl-Leitner folgt Spindelegger als Chefin

26. November 2011, 15:17
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    foto: apa-foto: rubra

    Johanna Mikl-Leitner a

Mit 93,78 Prozent gewählt - Steht zu Solidarbeitrag - Zweckwidmung für Bildung und Kinder

Johanna Mikl-Leitner ist von den beschließenden Delegierten am Samstag beim ÖAAB-Bundestag in Linz mit 93,78 Prozent zur neuen Obfrau des ÖVP-Arbeitnehmerbundes gewählt worden. Sie ist die erste Frau in dieser Funktion und folgt auf Parteiobmann Vizekanzler Michael Spindelegger. In ihrer Antrittsrede stand sie zu einem Solidarbeitrag auf hohe Einkünfte, der in die Bildung fließen solle. Der Leitantrag "Arbeitslust statt Arbeitsfrust" wurde einstimmig angenommen.

Viele Leistungsträger hätten Verständnis für einen solchen Beitrag, so Mikl-Leitner. Der Koalitionspartner SPÖ hingegen wolle den Mittelstand belasten, anders seien die "Phantasie-Einnahmen von zwei Mrd. Euro", von denen die Rede sei, nicht zu erklären. Die ÖVP werde hart verdientes Eigentum auch in Zukunft verteidigen. Den Herausforderungen in der Arbeitsmarktpolitik solle das AMS mit einem Berufs-Ceck für jeden einzelnen ab 40 Jahren begegnen. Dadurch sollen rechtzeitig neue Perspektiven ausgelotet werden.

Schuldenbremse

Die ÖVP-Teilorganisationen schwor Mikl-Leitner auf Einigkeit und Unterstützung für Spindelegger ein, der die größte Schuldenmacher-Partei Österreichs dazu gebracht habe, einer Schuldenbremse zuzustimmen. Spindelegger drängte in seiner Rede mit Nachdruck darauf, die Schuldenbremse im Verfassungsrang zu beschließen. Er sei "erschüttert, wie der Koalitionspartner beginnt, diese Linie aufzuweichen", so der Vizekanzler. Ansetzen müsse man bei den Ausgaben, bekräftigte Spindelegger. In ihrer Klausur Ende der Woche habe die ÖVP Maßnahmen erarbeitet, "wie wir diese Herausforderung schaffen können."

Spindelegger ging nicht auf die Forderung Mikl-Leitners nach einer Solidarabgabe ein, jedoch ihre Stellvertreterin und geschäftsführende Wiener Landesparteiobfrau Gabriele Tamandl in ihrem Redebeitrag zum Leitantrag. Sie verstehe die Skepsis der Arbeiterkammer gegenüber der Schuldenbremse und glaube, dass man sie nehmen könne. Mit dem Solidarbeitrag habe man den richtigen Weg dafür gefunden, so Tamandl, die vehement ein gerechteres System beim Pendlerpauschale forderte, nämlich eine Berechnung nach tatsächlichen Kilometern.

Rüge

Mikl-Leitner rügte SPÖ-Minister Rudolf Hundstorfer und Norbert Darabos. Der Sozialminister möge Sozialmissbrauch mit der Mindestsicherung in Wien abstellen, der Verteidigungsminister solle sich dafür genieren, dass seine Partei beim Thema Wehrpflicht und Zivildienst aus blankem Populismus mit dem Sicherheit der Republik spiele, teilte die Innenministerin aus. Die ÖVP sage ein klares Ja zu Wehrdienst und Zivildienst, aber auch zur Reform des Bundesheeres.

Sie wehrte sich entschieden gegen eine "Entmündigung der Familien". Sie sollen selbst entscheiden dürfen, ob sie ihr Kind in eine Krabbelstube schicken oder wie lange sie in Karenz gehen wollen. Der Ganztagsschule erteilte die ÖAAB-Obfrau eine klare Absage und sprach sich für mehr Pflegefreistellung aus. Absurd sei es, dass die Pensionsanrechnung für ein Kind gestoppt werde, wenn das nächste komme. "Wir verlangen volle vier Jahre für jedes Kind, egal, wann es kommt".

Vier Stellvertreter

Mit Mikl-Leitner wurden auch vier Stellvertreter - jeder einzelne mit mehr Zustimmung als die Obfrau selbst - gewählt. Für das Themenfeld "Arbeitsplätze und Arbeitsmarkt" ist dies Agrana-Betriebsrat Thomas Buder, für "Schule und Bildung" die Tiroler Bildungs-Landesrätin Beate Palfrader, für "Steuern und Konsumentenschutz" die geschäftsführende Wiener Landesparteiobfrau Gabriele Tamandl, für "Familie und Soziales" ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger. (APA)

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sandor gjalski
01
12.12.2011, 21:48

wäre dafür dass man rating agenturen für politiker einführt

also Mikl-Leitner wäre Triple DDD--
knapp vor der Fekter,

die Bewertung könnte sich aus

Intelligenz, geborchene Wahlversprechen, Rückrad, Ethisch-moralische Werte, Rhetorik, eigene Meinung, Eloquenz, Innovation-Kreativität, Anstand-Korruptionsindex, etc..

Luky Pozzo
00
1.12.2011, 16:18
Leistungsträger, Berufs-Check, Schuldenbremse

Die christlich-soziale Arbeitnehmervertretung - immmer wieder für Überraschungen gut.
Immer wieder ein Phänomen!

Einmal in der Gestalt eines Heeresministers, dann wieder in der Gestalt einer Polizeiministerin.
Wer nicht christliche Demut kennt, könnte jetzt frech werden.

carbonara
01
30.11.2011, 21:07
Frau Proletin hat gesprochen ...

....ein Leben lang in geschützten Werkstätten hinterlässt eben seine Spuren.

Böotier
01
28.11.2011, 22:03

Der Verein zur Förderung des Kabaretts bedankt sich recht herzlich bei der Regierung und insbesondere bei Frau Mikl-Leitner für die unfreiwillige aber tatkräftige Förderung.

alabere
01
28.11.2011, 14:35
Schon wieder eine aus der

St. Pöltener Genie-Schmiede des Erwin Pröll.
Was hat der noch auf Lager?

Mostbluzza
11
28.11.2011, 10:59
was war nochmal der unterschied

zwischen dem öaab und den rotgrünen?

achja, das kleine schwarze.

der sozialistische block hat österreich fest in der hand und das seit jahrzehnten. dafür gings uns gut, dafür zahlen wir jetzt die zeche.

und jetzt schauns alle, wie sie als zechpreller aus dem schlamassel kommen. klar ist, dass alle zahlen dürfen. volle wäsch.

Franz Rosen
00
28.11.2011, 00:36
domina

ich glaube die arbeitet an ihrer karriere nach der politik
domina in st. Pölten..........

Mostbluzza
00
28.11.2011, 10:49
Her mit dem Zaster

"Her mit den Millionen, her mit der Marie, her mit dem Zaster!"

du kleines schweinchen, hast du geglaubt, du kommst so billig davon, herr direktorchen. du wirst abgezockt, gemolken, zack, das gefällt dir, gibs zu ....

alabere
00
28.11.2011, 14:02
Manche mögens halt hart

thinkonyourfeet
13
27.11.2011, 21:48
Diese Mikl-Leitner ist wirklich das Letzte.

Ich habe ihre Rede nicht vollständig gehört, aber der Ausschnitt in der ZIB war ordinär und dumm.
Würde ich sie wählen, ich würde es nicht gerne zugeben, weil ich mich für sowas geniere...

verleih nix
01
28.11.2011, 10:24

was würden sie sonst dem öaab bundestag erzählen?

arbeitnehmer zu sein und noch immer övp zu wählen, da muss man schon ein besonderer kapazunder sein...

BRS
01
27.11.2011, 20:11
Eine weitere Wunderwaffe

im ÖVP-Stammwählervertreibungsprogramm.

Pixelfeler
05
27.11.2011, 17:03
Diese wunderbare Frau bringt mich mit

ihrem herben Sex-Appeal noch um den Verstand.

Eine knallharte Lady und einzigartige Politikerin!

Jacek Klaus Krzywónek: Feehler!
00
29.11.2011, 14:45

Sie sind besser als dieser academius!

muppetbasher
01
27.11.2011, 14:56
Die Schwarzen als Belustigungsfaktor werden wir nach der nächsten Wahl vermissen!

Ein bisschen müssen wir schon für die tun!

ML topt die Fekter, ja es geht noch was!!!

Doktor Jörg Haider
00
27.11.2011, 13:38
Ware Demokratie!

sir osis of liver
 
00
27.11.2011, 12:58

gibt es einen link zu ihrer rede?

Kondratjew -Zyklus
 
00
27.11.2011, 12:34
Leider kenne ich den Herrn Buder.

Kondratjew -Zyklus
 
00
27.11.2011, 12:32
Jetzt kann der Ernst(l) Strasser gleich auch die Führung der Bundes-ÖVP mitreißen.

Der eiserne Besen aus Brüssel ist schon in Wartestellung.

pretty1
04
27.11.2011, 12:30
Hochsommer in Linz oder fehlender Kleidergeschmack ???

Feinmotoriker
01
27.11.2011, 16:45

Das Kleid is nu des beste an der Dame.

moejoe187
03
27.11.2011, 12:05

Ich hätte mir wirklich nicht gedacht, dass die Fekter noch zu toppen ist...

habakuk669
 
011
27.11.2011, 11:44
Mit welchen Argumenten

wollte sie eigentlich diesmal von ihrem Aussehen ablenken. Ihre monströsen Halsketten hat sie ja nicht getragen und die Sprüche die sie klopfte, passen zu einer Prostituierten deren Freier nicht gezahlt hat." Her mit dem Zaster". Es ist erschreckend,wer bei uns in der Politik und noch dazu Ministerin ist. Schämen sie sich!!!!!!!!

Ferdinand Berger
01
27.11.2011, 21:42
ich glaube...

...es wird schwer sein eine prostuituierte zu finden die so tief ist.

Ui Jessasna
02
27.11.2011, 12:27
...ich glaub die hat zur Rede einen Anlauf genommen und war besoffen!

Das war nicht volkstümlich, sondern dumm, und gerade die Zielgruppe mit bescheidener Sprachkultur findet sich wieder bestätigt, dass Hatschee sich als Politiker gebildeter ausdrückt und als "Führer" - Politiker den besseren Eindruck macht!
Also wieder ein Eigentor der Abstiegstruppe ÖVP, schade eigentlich, denn so bringt sich die größte Teilorganisation selbst um, wenn ihre Spitzenkanditatin mehr Spott als Anerkennung erntet.

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