Long Life

Neues Material soll Akku-Lebensdauer um das 100-Fache erhöhen

Eva Zelechowski, 26. November 2011, 11:08
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    Forschern soll ein Durchbruch in der Akku-Entwicklung gelungen sein.

Basis aus Nanopartikeln - Einsatz als Zwischenspeicher im Stromnetz möglich

Eine Technologie, an der Forscher weltweit seit Jahren - ohne revolutionäre Ergebnisse - arbeiten, sind leistungsstarke Akkus. Ein Team von Wissenschaflern an der Universität Stanford scheint diesem Traum wieder einen Schritt näher gerückt zu sein. Sie wollen einen Ansatz gefunden haben, der die Akkulebensdauer um ein Vielfaches erhöht.

Nanopartikel statt Lithium Ionen

Die Tage der Lithium-Ionen-Akkus könnten bald von einer neuen Generation abgelöst werden. Das neue Material aus Nanopartikeln weist gute Skalierbarkeit auf und die Akkus können als Zwischenspeicher im Stromnetz eingesetzt werden. Den Angaben der Forscher zufolge kann dadurch die Zahl der Ladezyklen eines Akkus um das Hundertfache erhöht werden. Speziell bei großen Akkus ist das Problem der Lebenszeit groß.

Effizienter und günstiger

Die Basis ist eine Elektrode, die aus Nanopartikeln einer Kupferverbindung besteht. Im Gegensatz zu Lithium Ionen Akkus ist die neue Technologie effizienter und relativ günstig in der Produktion. Zudem könnten sie als Zwischenspeicher dienen - zur Ausgleichung von Leistungsschwankungen, zu denen es durch Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien kommt.

Kristallstruktur

Prototypen gibt es zwar noch keine, aber in Tests wurden bereits 40.000 Lade- und Entlade-Prozesse erfolgreich passiert, so die Entwickler. Am Ende war noch 80 Prozent der Anfangsleistung möglich, was sich durch die atomare Struktur des "kristallinen Kupfer-Hexacyanoferrats" erklärt. Im Vergleich dazu schaffen es Lithium-Ionen-Akkus gerade mal auf 400 Ladezyklen. Ionen können in der offenen Kristallstruktur leichter eindringen als in anderen Materialien, wo sich das Kristallgitter durch den regen Teilchenfluss zunehmend abnutzt.

Geeignete Größe

Im Vergleich zu Lithium-Ionen dienen Kalium-Ionen als Ladungsträger, die aufgrund ihrer Größe besser zu den Öffnungen in der Kristallstruktur der Elektrode passen. Ein Marktstart für die lang ersehnten long life Akkus nannten die Stanford-Forscher noch nicht. (ez, derStandard.at, 26.11.2011)

Kommentar posten
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Der Lucent
00
14.12.2011, 15:43
is doch egal

bis diese batterien in den Geräten eingebaut sind, haben wir bereits handys in der hand mit 6 Kernen und 4Ghz, integrierten 3D Spielekonsolen und Beamer.

Akku hält dann ca. wie bisher: 1 Tag

Danke für das Gespräch

redi dogi
00
1.12.2011, 11:36

Aha, schon wieder Schleichwerbung für Apple???
Sehr interessant!??

Richi.Wagner
00
30.11.2011, 12:19

ich würd als zeitung nicht das apple-symbol für den akku verwenden... es sei denn die rechtsabteilung hat freie kapazitäten ;-)

Illicit Trafficking Database
20
28.11.2011, 22:34
Prototypen gibt es zwar noch keine, aber in Tests wurden bereits 40.000 Lade- und Entlade-Prozesse erfolgreich passiert, so die Entwickler.

Köstlicher Unsinn! Was war das Testobjekt? Ein launiges Programmerl, dass Ladezyklen nach Wunsch liefert?

Balduin
01
29.11.2011, 07:16
Unwissenheit schützt vor "Posten" nicht.

Illicit Trafficking Database
10
29.11.2011, 10:56
Was nutzt denn das Wissen, wenn es beim Prototypen bleibt?

Es gibt auch Waschmaschinen, die ohne Waschmittel waschen. Wussten sie das?

Markus Hochstaffl=Wasserpfeiffenorschloch
00
25.1.2012, 16:15

Hallo ich wusste das nicht bin sehr daran interessiert haben Sie dazu einen Link?
oder können Sie mir sagen wo und wie ich dazu an Informationen Komme
Vielen Dank

mfg.

Illicit Trafficking Database
10
28.11.2011, 21:23
Bis diese "Technologie" kommt, gibts keine Geräte mehr dafür.

In den 50ern versprachen uns diese "Visionäre" ein Automobil, das mit Strom fährt....
Jo wo issses denn?
62 Jahre geschlafen, die Brüder?
Seht ihr und drum sind solche Meldungen für die Würscht!

madtrouble
00
30.11.2011, 13:54
ja

einfach Wäsche reinfüllen, einschalten und keine waschmittel dazugeben.. :P

Alex popelnicht
13
29.11.2011, 09:45
Nun ...

...im Technische Museum Wien steht ein Auto, das bereits Ende des 19. Jh.s mit Bleiakkumulatoren gefahren ist.

Wäre sehr interesssant geworden, wenn diese Technologie von Anfang an eine ähnliche Aufmerksamkeit bekommen hätte, wie die der Verbennungsmotoren.

2934632
00
28.11.2011, 11:43

Ich hatte wohl Glück: Mein Akku hat jetzt 538 Zyklen und läuft noch 1 1/2 Stunden. (knapp über 2h als ich das Notebook gekauft habe) siehe http://bit.ly/rTNf05

IncontinentIceweasel
01
29.11.2011, 09:01
Interessant wäre...

...mitzuzählen, wie viele Ah sie landen und wieder entladen können.

Gerade bei einem Notebook sagt die "Laufzeit" wenig bis gar nix aus.

. Diogenes
21
28.11.2011, 09:38
Nano ist das nicht schon wieder so ein Teufelszeug?

Jetzt haben wir es endlich geschafft Österreich atomfrei und genfrei zu machen, jetzt kommen die
schon wieder mit so einem neumodischen Dingsda
das uns alle töten wird.
ach ja, übrigens: <Sarkasmus aus>

Harald Bruckner
00
28.11.2011, 14:34
Es gilt die Unschuldsvermutung

Die Teilchen sind noch kleiner als Asbest oder Feinstaub und können damit in Zellen eindringen. Über Risken weiß man noch nichts. Aber hergestellt werden sie heute schon in grossen Mengen, bei stark steigender Tendenz.

. Diogenes
00
28.11.2011, 14:52
Was, die dringen in die Zellen ein?

Frechheit, sowas! Dringen die auch wieder raus oder
sammeln sie sich solange bis die Zellen zerplatzen?
Das klingt dann wahrscheinlich so wie wenn man auf
einer Luftpolsterfolie herumtrampelt. Knackknackknack. Grauslicher Gedanke.

Arjuna, the beautiful
02
28.11.2011, 11:58
Teufelszeug

Hab ich schon gesagt, als einer damals das Rad erfunden hat. Aber es wollte ja keiner auf mich hören.

Das haben sie jetzt davon, mit den ganzen Unfällen und so ...

Webak
60
27.11.2011, 22:26
Nanopartikel

Und wenn eine solche Batterie in den Wolfgangsee fällt, dreht es alle Fische auf !
NANO .......Gesund !

sakreplo
03
28.11.2011, 08:01
...Batterie in den Wolfgangsee fällt...

....dann überzieht es die welt mit grauen schleim, was sonst!

Naeich
 
03
27.11.2011, 21:08
Wer schreibt eigentlich diese Beiträge?

"Die Tage der Lithium-Ionen-Akkus könnten bald von einer neuen Generation abgelöst werden."

rowdy
12
27.11.2011, 20:13
Das Perpetuum Mobile

könnte man erfinden, und der Österreicher würde sudern darüber, dass es ihn nicht reich, berühmt und sexy macht. :DD

prusiner
32
27.11.2011, 17:19
da tuns immer so herum

dabei gäbe es eh schon ordentliches Material für Batterien: PU 238; die Dinger sind dann ein bisserl schwer und produzieren Abwärme; aber das kann man ja zum Heizen gut gebrauchen;

laufen dann 100 Jahre oder mehr und brauchen nicht einmal aufgeladen werden.

M L3
01
28.11.2011, 01:34
:-)

ehschowissen1
00
27.11.2011, 20:18
Was?

ern3st
10
28.11.2011, 03:27

plutoniumbatterie

Christian Schindler
 
52
27.11.2011, 15:54
Wird nicht kommen...

...denn sobald das Ding ein gewisses Prototypenstadium überschritten hat, wird jemand(aus der Energiebranche) die Technologie kaufen und sie nie auf den Markt bringen. Siehe E-Autos in Kalifornien udgl.

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