VSV geigt Graz nieder

25. November 2011, 21:58
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Linz besiegt Ljubljana, Salzburg schlägt Fehervar, Caps patzen bei Jesenice

Der VSV hat seine Erfolgsserie vor Heimpublikum am Freitag prolongiert und zudem auch gegen die Graz 99ers neuerlich keinen Treffer kassiert. Der Tabellenvorletzte setzte sich in der 25. Runde der Erste Bank Liga 5:0 (1:0,2:0,2:0) durch. Mike Craig und Markus Peintner taten sich dabei als Doppel-Torschützen hervor. Die Villacher haben nach dem vierten Heimsieg in Folge und dem dritten ohne Gegentor nur noch einen Punkt Rückstand auf die seit der Länderspielpause erst einmal erfolgreichen Steirer.

Vor 3.200 Zuschauern gelang Craig (17.) nach wenig berauschendem ersten Drittel die glückliche Führung. Ein Heber des Kanadiers fand den Weg an Graz-Tormann Cloutier vorbei ins Netz. Im deutlich flotteren Mitteldrittel stand Ex-Graz-Spieler Peintner bei zwei Abstaubern (33., 36./PP) goldrichtig und sorgte so für die Vorentscheidung.

Viereinhalb Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Craig in Überzahl auf 4:0, in der Schlussphase fixierte Gerhard Unterluggauer (55.) den Endstand. Damit halten die Kärntner nach den jüngsten vier Heimspielen bei einem Torverhältnis von 18:1.

Caps verlieren in Jesenice

Die Vienna Capitals haben sich Tabellenschlusslicht Jesenice auswärts 2:3 (1:0,1:2,0:0/0:0,0:1) nach Penaltyschießen geschlagen geben müssen. Die zuletzt zweimal erfolgreich gewesenen Wiener verbesserten sich aber dank des einen Punktes auf Tabellenplatz sechs. Jesenice, das nach vier Niederlagen wieder gewann, hielt Anschluss an den ebenfalls siegreichen VSV.

Nach der frühen Führung durch Pat Kavanagh (5.) brachte Anze Kuralt (25./SH, 37.) die Slowenen im Mitteldrittel in Führung. Durch einen Powerplay-Treffer von Jonathan Ferland (39.) ging es aber doch noch mit einem Remis in die letzte Pause. Beim 2:2 blieb es auch im Schlussabschnitt. Nachdem auch die Verlängerung torlos geblieben war, sicherte der zweifache Torschütze Kuralt den Slowenen schließlich im Penaltyschießen den Sieg.

Salzbug befolgt Serie

Es ist die vielleicht schon unglaublichste Serie in der (EBEL): Red Bull Salzburg hat alle Heimspiele gegen Fehervar bisher gewonnen. Sieg Nummer 13 gab es am Freitag vor 2.500 Zusehern in der Eisarena Volksgarten. Brent Aubin (22.), Thomas Raffl (49.) und Ramzi Abid (57.) machten den knappen 3:2-Erfolg perfekt, die Ungarn waren am ersten Auswärtssieg in Salzburg aber so nahe dran, wie wohl noch nie zuvor.

Nach 30 furiosen Minuten der Salzburger, in denen sie leichtfertig zahlreiche Chancen vergeben hatten, wurden die Ungarn durch Konter immer gefährlicher und gingen nach 44 Minuten durch Mihaly gar nicht unverdient 2:1 in Führung. Doch im Finish setzte sich die deutlich höhere Klasse der Salzburger durch. Die Entscheidung in einer sehr fair geführten Partie (nur sechs Strafminuten) besorgte Abid dreieinhalb Minuten vor der Schlusssirene mit einem Nachschuss.

Damit rückte Salzburg, das mangels Visum noch auf Neuzugang Rob Davison verzichten musste, auf Rang zwei in der Tabelle vor. 

Klare Verhältnisse in Linz

Die Linzer Black Wings marschieren weiter vorneweg. Am Freitag feierten die Oberösterreicher im Schlager vor eigenem Publikum einen 4:0-(0:0,3:0,1:0)-Erfolg gegen Olimpija Ljubljana und sind nach ihrem dritten Sieg en suite weiter unumstrittener Tabellenführer. Die Treffer für die klar überlegenen Hausherren erzielten Mairitsch (25.), Spannring (26.), der Linzer Topscorer Irmen (33.) und Veideman (45.).

Linz dominierte von Beginn an, agierte schnell und vorm gegnerischen Tor stark. Weil aber auch Ljubljanas etatmäßiger Zweiergoalie Pintaric zur Hochform auflief, blieben die Black Wings im ersten Drittel noch ohne Tor. Kurz nach Wiederbeginn verloren die Gäste Ropret nach einem harten, aber nicht unfairen Check Kellers und kassierten in der Folge drei Gegentreffer. Mairitsch (25.), Spannring (26.) und Irmen (33.), der nun bei 15 Saisontoren hält, stellten auf 3:0 und sorgten so für die Vorentscheidung.

Auch das Schlussdrittel gehörten den Linzern. Veideman machte in der 45. Minute den Sack zu, die Slowenen waren mit dem 0:4 schließlich sogar gut bedient. Linz-Goalie Westlund durfte sich über sein erstes Spiel ohne Gegentor in dieser Saison freuen. (APA)

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