Fertighaushersteller Griffner will 2013 an die Börse

25. November 2011, 20:00
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Kärntner Unternehmen will Umsatz bis dahin von 60 auf 100 Millionen Euro steigern

Wien - Der heimische Fertighaushersteller Griffner hegt Pläne für einen Börsegang. Obwohl das Marktumfeld derzeit alles andere als freundlich ist, erklärt Griffner-Chef Thomas Lenzinger im "Kurier": "Wir wollen 2013 an die Börse." Geht es nach Lenzinger, soll das Kärntner Unternehmen dann 100 Mio. Euro Umsatz schreiben und eine Profitabilität von 10 Prozent aufweisen.

Bis dorthin ist es aber dem Bericht zufolge noch ein weiter Weg: Ein kräftiger Verlustvortrag lastete auf der Bilanz 2010, unterm Strich lag der Bilanzverlust in der GriffnerHaus AG (mit Sitz in Griffen, Bezirk Völkermarkt/Kärnten) bei 2,8 Mio. Euro, das Eigenkapital ist negativ, die Hausbank musste Schulden über 4 Mio. Euro nachlassen.

"Wir haben kein Problem damit, solange wir die Liquidität für unseren Wachstumskurs aufrechterhalten können", meint Lenzinger: "Den Turnaround haben wir bereits geschafft", eine Finanzierungsrunde soll weitere Luft verschaffen.

Im Gesamtkonzern (samt Auslandstöchtern) setzte man 2010 rund 48 Mio. Euro um, 2011 werde die Betriebsleistung (Umsatz) auf über 60 Mio. Euro steigen. Die Auftragslage für 2012 lasse ähnliches Wachstum erwarten. Daher soll der Personalstand von nun 280 Personen steigen. (APA)

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