Die Linke in der Schulden-Sackgasse

Kommentar der anderen | 25. November 2011, 19:57
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    Heinrich Breidenbach: "Die Lawine wächst lautlos."

Ein Staat ist nicht "sozial", wenn er ständig mehr ausgibt, als einnimmt. Unverständlich, dass so viele Linke das fortschreiben wollen - Von Heinrich Breidenbach

Also sparch die Finanzministerin: "Den Sozen in allen Parteien sei gesegt: Mehr Zinsen zahlen ist unsozial." - Keine Frage: Die Formulierung zeugt nicht gerade von sprachlichem Feingefühl und Diplomatie. In der Sache aber hat Maria Fekter so unrecht nicht. Halten wir ein paar Fakten fest:

Schuldenmachen ist für die Politik eine bequeme Sache. Sie muss sich mit niemandem anlegen. Strukturen, Systeme, Gewohnheiten und Privilegien, auch Steuerprivilegien, können unangetastet bleiben. Die Bürger spüren - vorerst - nur die Wohltaten. Die Lawine wächst lautlos. Bis es knallt. Wir sehen, was dann passiert oder unter dem Druck der "Märkte", die dann ruinös steigende Zinsen für Staatsanleihen verlangen, passieren muss. Dann ist Schluss mit "sozial". Dann trifft es die Schwachen. Dann wird hemmungslos privatisiert. Dann entscheiden Entsandte der "Märkte" und nicht mehr gewählte Politiker. Besonders "links" ist das nicht.

Österreich befindet sich noch in der Phase des lautlosen Wachstums der Lawine. Deshalb ist noch Spielraum für schöne Worte. Aber alleine die Zinsen, die wir für unsere Staatschulden zu bezahlen haben, belaufen sich im Jahr 2011 auf rund 7,8 Milliarden Euro. Tendenz steigend. Das ist heute schon viel mehr, als für wichtige soziale Aufgaben des Staates ausgegeben wird. Kredite kosten Geld und führen, spätestens wenn man neue Kredite zur "Refinanzierung" der alten braucht, in Abhängigkeiten von Geldgebern.

Und wer kommt eigentlich für die Zinsen auf? In Österreich vornehmlich die breite Masse als brave Zahler von Lohn-, Einkommens- und Umsatzsteuer. Und wer kassiert die Zinsen? Vornehmlich Vermögende, deren Geld in Staatsanleihen geparkt ist. Die Zinszahlungen der Staaten sind sozusagen Teil der Aufhebung der Schwerkraft des Geldes: Das Geld fließt permanent und über unzählige Kanäle nach oben. Durch die Arbeit, durch Mieten, durch steigende Grundstückspreise, durch den täglichen Konsum und eben auch durch die Zinszahlungen der Staaten. Sie sind eine milliardenschwere stille Umverteilung von unten nach oben. Besonders "links" ist auch das nicht.

Was würde eigentlich bei Einführung einer gesetzlichen Schuldenbremse passieren? Vorausgesetzt freilich, sie bleibt nicht nur Papier, wie das etwa bei den Maastricht-Verträgen der Fall war. Die realen Verhältnisse, die derzeit nur verschleiert auf die lange Schuldenbank geschoben werden, würden in aller Schärfe sichtbar werden. Es müsste neu und anders gehandelt werden. Grundsätzlich stünden dabei zwei Wege zur Auswahl: entweder die von manchen konservativen und allen neoliberalen Vertretern einer Schuldenbremse bezweckte einseitige Kürzungspolitik mit sozialen Einschnitten und dem Rückzug des Staates aus notwendigen Funktionen. Oder vernünftiges strukturelles Sparen, bessere Politik, kombiniert mit neuen Einnahmen.

"Linke", die jetzt mit vorgeblich "sozialen" Argumenten gegen die Schuldenbremse agitieren, haben in Wahrheit Angst vor dieser dann unausweichlichen Konfrontation. Sie fürchten, diese zu verlieren. Aber warum soll denn ausgemacht sein, dass der gesellschaftliche Konflikt um einen vernünftigen, effizienten und gerechten Staat ohne Schuldensackgasse von vorneherein verloren ist? Anders gefragt: Kann nur endloses Schuldenmachen einen sozialen Staat und einen, der auch antizyklische Wachstumsstrategien fahren kann, garantieren? Dann gute Nacht.

Markus Koza, ein engagierte Gewerkschafter, dem man in anderen Zusammenhängen oft zustimmen kann, hat an dieser Stelle im Rahmen einer generellen Verdammung der Schuldenbremse gemeint, eine solche würde Österreich "geradewegs ins rechte Eck manövrieren". Diese Ängstlichkeit ist angesichts des Stimmungsbildes in der Bevölkerung merkwürdig. Breite Mehrheiten wollen einen vernünftigen Mix aus strukturellem Sparen und neuen Einnahmen, auch aus Vermögenssteuern. Warum traut sich die Linke nicht zu, diese Mehrheiten politisch zur Geltung zu bringen?

Was ist denn die Alternative? Noch eine unbestimmte und wahrscheinlich sehr kurze Zeit lang den tatsächlich ungelösten gesellschaftlichen Konflikt um eine gerechte Finanzierung der Staaten auf die lange Schuldenbank schieben? Weil man irgendwann später vielleicht politisch stärker sein wird? Mitnichten, liebe Genossen! Eine "Linke", die in den Augen der Menschen mit dieser Sackgasse verbunden wird, wird dann noch schwächer sein und abgestraft werden.

Es stimmt auch, dass die "Schuldenbremse" an sich nur ein Wort ist. Selbst wenn sie in der Verfassung steht. Im Grundsatz aber wäre sie eine richtige und verantwortliche gesellschaftliche Übereinkunft. Das Wort muss halt mit Leben erfüllt und politisch gestaltet werden. Österreich kann durch strukturelle Reformen sozial verträglich bei den Ausgaben sparen und kann bei einem sehr ungleich verteilten Geldvermögen der privaten Haushalte von netto 303 Milliarden Euro (Quelle: Nationalbank) auch auf der Einnahmeseite genug holen. Es gibt genug Gestaltungsspielraum. (Heinrich Breidenbach, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 26.11/27.11.2011)

Autor

Heinrich Breidenbach, Buchautor, Medienberater und freier Journalist, war in den 1990er-Jahren Pressesprecher der Grünen in Salzburg.

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Jakob Petsovits
 
00
19.1.2012, 02:36
Ausgaben vs. Einnahmen

Ich finde es erschreckend, wie viele Kommentare hier zu lesen sind, die zuerst die Einnahmen erhöhen wollen und danach erst die Ausgaben senken.

Genauso erschreckend finde ich es, dass eine große Zahl von Kommentatoren die Ausgaben unter Kontrolle kriegen will, um sich danach den Steuersätzen zu widmen.

Wenn ich überbordende Schulden habe, beschränke ich mich doch aufs Nötigste und arbeite hart, *gleichzeitig*? Den Tag möchte ich erleben, wo die Linken mit den Rechten einen Deal machen, der den Staatshaushält mit gleichzeitigen Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen "gerecht" (von allen getragen) repariert. Dass die Österreicher zusammen daran arbeiten, statt sich gegeneinander auszuspielen.

...und dann bin ich schweißgebadet aufgewacht.

Jakob Petsovits
 
00
19.1.2012, 03:17

Und übrigens fände ich es gar nicht verkehrt, die Schulden auf die Leute aufzuteilen, sozial gerechte Verteilung sozusagen. Die Formel wäre natürlich der Knackpunkt, aber wenn man sich http://staatsschulden.at/ anschaut, sind das maximal 53.000 Euro pro Erwerbstätigem. Angenommen, man kommt mit einer guten Formel (irgendwo in der Mitte zwischen jährlichen Einnahmen und existierendem Kontostand) auf eine Verteilung, die allen nur ein leistbares Maß an Schulden aufhalst, sollte es locker möglich sein, dass der oder die Einzelne seine durchschnittlich 53.000 Euro innerhalb von 10 Jahren oder so abarbeitet. Unternehmen inklusive.

Und wenn das zu viel verlangt ist, machen wir halt nur 26.000 Euro und sind dann auf 30% Schulden. Auch gut.

child-of-a-working-class-family
00
28.11.2011, 21:04
vielleicht doch ganz anders?

wie hier nachgelesen werden kann
http://diealternative.org/verteilun... en-mythen/

thinkonyourfeet
10
27.11.2011, 21:32
Die Linken sind gegen die Schuldenbremse.

Damit sprechen sie sich dagegen aus, dass man mittelfristig und langfristig nur so viel ausgibt wie man einnimmt.
Das ist bitte selbstverständlich, dass man nur so nachhaltig wirtschaften kann.
Wer es anders machen will, soll sich den KONSUM anschauen. Oder die BAWAG. Als abschreckendes Beispiel.
Waren es damals nicht auch die Roten, die den Karren in den Abgrund gelenkt haben?
Und sie haben bis heute nichts dazugelernt...

Frodo Der Hobbit
00
29.11.2011, 23:05
komische schlussfolgerung,

dass eine regierung von vornherein zu blöd sein soll, ohne verfassungszwang überschuldung zu vermeiden.
nächstens schreiben sie in die verfassung, dass keine sozialisten regieren dürfen...

schlechter Gutmensch
20
27.11.2011, 23:50
Wer es anders machen will, soll sich den KONSUM anschauen.

.. und die HAA und das Land NÖ, dann nocj das Forschungszentrum Seibersdorf seit der herrschaft der B! Olympia ... und ganz besonders die USA und G.W.Bush.... alles ja deklarierte Linke, oder?

The Firemage
20
27.11.2011, 20:12
so ein schas!

wieviele milliarden wurden in den letzten drei jahren zur rettung von banken in selbige gestopft um spekulationsdefizite auszugleichen? wer hat dieses geld erwirtschaftet? wieviele milliarden sind in der zeit von schwarz-blau in die taschen dubiosester polit-seilschaften versickert? wer hat dieses geld erwirtschaftet? nun geht sie ab, die kohle.

österreich hat kein schulden-problem. es hat ein banken- und korruptionsproblem!

rari
00
27.11.2011, 20:01
Die Harmonie...

ist gestört: die Schuldenbremse wird medial als Bedrohung verkauft: es wird nicht konkret gesagt, wer und was eingespart werden muß. Bestimmte Gruppen werden plötzlich schwerhörig , wie das in Österreich der Fall ist, wenn es um eine gerechte Ausgaben UND Einnahmen Balance geht ("sie wollen dem oarmen Muaterl das Goldketterl wegnehmen !"). Solange nicht vertrauensbildend eine win-win Situation gelebt wird, ist die Furcht der Bedrohung berechtigt. Auch Steuerschonung bewirkt Sozialabbau. Wenn prominente ehemalige Politiker mit Kofferln ins Ausland flüchten, mag das nicht kriminell sein, ist aber unwürdig. Seitens gewisser Medien ist ihre derzeitige Propaganda "sparen, sparen!" entweder Arroganz, Ignoranz, Weltfremdheit oder/und Aufwiegelung.

maj jong
00
27.11.2011, 19:11
Während Fekter sehr eindeutig sagt, bei den ÖBB, den Pensionisten und Sozialausgaben zu sparen..

meint sie die Dienstnehmer aber nicht die Milliardeninvestitionen und Geschenke an die eigene Klientel aus der ÖVP/FPÖ Zeit,

wenn sie bei den Pensionen sparen will meint sie aber nicht die Bauern die im Jahr unter 200€ Steuern und noch weniger Sozialbeiträge zahlen und trotzdem eine aufgefettete Pension samt Bäuerin erhalten, aber wenn die OÖWK 250 mio € zusätzliche Bundesmittel fordert sagt sie eine Experten- Prüfung zu!

Die rechte Schulden- Sackgasse bezahlt nur die linke Wählerschaft bis der Konsum einbricht und die Wirtschaft ihre Gelder im Ausland gesichert hat!

molekühl
01
27.11.2011, 19:09

Die Armen konnten noch nie haushalten, weil sie es nie gelernt haben. Da wird alles, was hereinkommt, ohnehin immer sofort für die gerade nötigste Anschaffung ausgegeben. Schulden werden sorglos gemacht, weil einen Nackten kann man ggf. eh nicht mehr ausziehen. Und wenn plötzlich eine Million ins Haus kommt, sie ist auch in ein paar Jahren verpulvert.
Durch die absolute Fokussierung des modernen Staatsverständnisses auf die Funktion als (pseudo-gerechter) Sozialstaat (was macht der Staat heute eigentlich noch, ausser "Umverteilen"?) scheint sich diese Haltung auch in den Regierungen festgesetzt zu haben.

py rx
45
27.11.2011, 17:43
schuldenblabla,

mir als linken ist das völlig wurscht. ich möchte, dass der kapitalismus überwunden wird und die ökonomie nach menschlichen bedürfnissen produziert und nicht nach profit. es lebe der aufstand!

amused8
11
27.11.2011, 17:37
Debt Free & Interest Free Money

Ich empfehle dem Autor, dieses System nicht als das einzig Mögliche zu sehen. Hier ein Beispiel, dass es auch anders ginge. Prof. Richard Werner über

Debt Free & Interest Free Money
http://www.youtube.com/watch?v=zIkk7AfYymg

Josef Huber, Mentor der Monetative (www.monetative.de), hat recht, wenn er sagt, die Staaten haben mit staatlicher Geldschöpfung schlechte Erfahrung gemacht. Aber mit deren Privatisierung ist man vom Regen in die Traufe gekommen.

Auch die erste Garde der Chicago Boys (Ökonomen), bespielsweise Frank Knight, war in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts entsetzt, dass die Geldschöpfung praktisch komplett privatisiert, sprich den Privatbanken übertragen wurde.

_ricko_
10
27.11.2011, 17:53
würde frank knight noch leben, hätten sie jetzt ein verleumdungsverfahren am hals

frank knight war DER mitbegründer des neoliberalismus, der verfechter des minimalen staatseingriffs mittels steuerung des leitzinses. freiheit des individuum und des marktes sah er als höchst anzustrebendes gut und als einzige möglichkeit einer gerechten gleichheit an.

die monetative entspricht dem genauen gegenteil: eine rückverstaatlichung und verunmöglichmachung von gerecht verteilten krediten. unter dieser vorraussetzung auch das ende der demokratie, denn in einem italien, spanien oder griechenland hätte eine monetative schon verheerenden flurschaden hinterlassen, den im vergleich die aktuelle situation wie ein kindergeburtstag anmutet.

monetative = rückkehr zur absoluten staatsautorität

amused8
01
27.11.2011, 23:58

Frank Knight 1927, in Zustimmung zu Frederick Soddy's Ansicht über die Geldschöpfung:

In the abstract, it is absurd and monstrous for society to pay the commercial banking system "interest" for multiplying severalfold the quantity of medium of exchange when (a) a public agency could do it at negliglible cost, (b) there is no sense in having it done at all, since the effect is simply to raise the price level, and (c) important evils result, notably the frightful instability of the whole economic system.

Ihre Meinung zur Monetative ist ihre persönliche. Hat wenig zu tun mit den Fakten zur Monetative. Irving Fisher, der die Basics zur Monetative beschrieben hat (100% Money), tat dies in Reaktion seiner Untersuchungen der Großen Depression

Stuff
11
27.11.2011, 16:51
Dieses hübsche Notbremsen-Bild

zeigt recht deutlich, was für Wahnvorstellungen hinter der "Schuldenbremse" stehen: Notstop! Der Staat soll zu Halt gebracht werden, denn Notbremsen, einmal betätigt, bringen den Zug zum Stehen.
Hat niemand bedacht, dass diverse Bankenrettungsschirme, nämlich die Übernahme der Haftung für Gewinnversprechen, den haftenden Staaten die zurecht erfolgte Einschätzung als Pleitestaaten einbringen wird?

_ricko_
00
27.11.2011, 17:41
kleine chronologische auflistung der ereignisse

überschreiten der maastrichtgrenze von 60% schulden (BIP) und somit eintritt in die unverhältnismäßige überschuldung 1993:

http://bit.ly/vmkWXI

15 jahre später (!) bankenrettung (2008 - 2010)

frage: wie schafft man die kausale beziehung der beiden ereignisse ohne tachyonen umzudrehen?

Stuff
00
28.11.2011, 03:30
Also, ich erklär' meine Vorstellung

in kleinen Lego-Schritten: Jede Menge Banken kriegten (nicht nur) in Europa schlechteres Rating, bei einigen war auch bei zu diesem Zeitpunkt (noch) Top-Bonität ein Rettungsschirm angesagt, etwas, das verunsicherten Kapitaleignern die Werthaltigkeit der Kontozeilen-Ausdrucke signalisierte. Der/die Staat/en übernahmen nun diese Kindergartentantenrolle, den verängstigten Wertpapierbesitzern die Angst, dass der Wert ihrer Papiere vielleicht tatsächlich den des zum Ausdruck verwendeten Toners nicht wesentlich überträfe, zu nehmen. Nun hatten die Banken besseres Rating bzw. dessen Verschlechterung verhindert aber: Die Staaten kriegen jetzt kein Geld mehr, denn wer solche Garantien übernimmt, kann doch nie und nimmer neue Kredite bedienen…

_ricko_
00
28.11.2011, 10:16

brav! aber 15 jahre zuvor überschritten wir schon ganz ohne immo-bubble und miesen banken-ratings die maastrichtgrenze

Stuff
00
28.11.2011, 18:45
Öhhmm- wie hoch waren dazumals die Zinsen..?

según yo...
00
27.11.2011, 17:58
was das...

...mit tachyonen zu tun haben soll, weiß ich nicht, aber der kausale zusammenhang der JETZIGEN schuldenüberschreitung (70% des BIP gegenüber ca, 60% 2007) mit den Bankenrettungen 2008 und der folgenden wirtschaftskrise scheint mir schon recht plausibel.
wahr ist, dass es (siehe 1993) auch schon ohne banken- und wirtschaftskrise gegangen ist.

AllesWieImmer
02
27.11.2011, 16:38
Lohnquote & Sozialausgaben

Dieser Überschuss an Finanzkapital und der Mehraufwand an Sozialausgaben hängen zusammen = gesunkene Lohnquote: die Lohnabhängigen wurden Jahr für Jahr um ein halbes Prozent um ihre Anteile an der Produktivität gebracht.
Zugleich ist das eine kapitale Doppelmühle: Einmal wird an den Löhnen mitgeschnitten; und dann an den Zinsen der deshalb notwendigen Staatsverschuldung auf Grund steigender Sozialausgaben.
Die Begleitmusik stammt etwa von so "Sachpolitikern" wie Schüssel, die puren Klassenkampf betreiben und das Gemeinwesen verachten.
Zugleich ist das Verhältnis von Lohnquote & Vermögensquote diffizil: Es gibt hier einen Break-Even-Point an dem die Realwirtschaft selbst den Wertbestand des Geldes nicht mehr erwirtschaften kann. ...

Wir sind die Guten!!
11
27.11.2011, 16:07
wie wäre es einmal, sich zu trauen das gelsd von denen zu nehmen, die es haben, statt es ihnen zu belassen, damit sie ständig gegen die allgemeinheit spekulieren?

wie kann es sein, dass private so viel haben, dass ganze staatengemeinschaften nach deren pfeife tanzen müssen? mit diesen geschäftemachern sind die spitzen der politik leider zu verhabert, wenn man es in einem saat anpackt hauen die mit ihrem geld in den nächsten ab, ok. und was machen sie wenn alle - oder wenigstens die wesentlichen - an einem strang ziehen? spekulationsgewinne gehören weltweit mit 90% besteuert, dann wird man schon sehen!

manto bamminger
00
27.11.2011, 15:40
Nicht jetzt

normalerweise wärs mir ja egal, aber momentan haben wir echt keine zeit für solche zwistigkeiten.

Das Volk von amerika und das Volk von Europa, wünscht sich ein neues Finanz und Wirtschaftssystem.
Das ist Fakt, und dass was über kurz oder lang auch eintreffen wird.
Sollten wir Bürger nicht endlich die Sache in die hand nehmen und einfach mal ein bisschen ausprobieren, verbessern etc,...nach ein paar jahren hätten wir sicher schon eine ganz ordentliche gesellschft aufgestellt, in der werte zählen egal ob links oder liberal,....(ja und irgendwann in utopischer Zeit, zählt dann auch rechts dazu, und die heilige kosmische dreifaltigkeit wär erreicht(jaja ich denk schon wieder zu groß))

Cellabe
01
27.11.2011, 15:33
"Die Rechte in der (Vermögens)Steuernfalle" gefällt den

Schreiber nicht.

Rechts regierte Länder (Irland, USA[Bush]), Italien) haben, trotz marginaler Sozialausgaben, doch die selben Schulden, nicht?

Also müssen doch dort die Steuern erhöht werden, nicht?

_ricko_
32
27.11.2011, 16:12

leider kennt 'cellabe' nicht den steuersatz der amis, sonst wüsste er warum die amis trotz spitzenschuldenstand dennoch als wirtschaftlich stabil angesehen werden und auch wüsste er, warum in europa das gegenteil der fall ist.

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