Lynn Margulis, 1938-2011

25. November 2011, 17:23
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Evolutionsbiologin starb an den Folgen einer Hirnblutung

Amherst - Forscher mit völlig neuen Ideen haben es nicht leicht. Die US-Biologin Lynn Margulis war so ein Fall: Sie behauptete, dass Zellen mit einem Kern durch Zusammenschlüsse von Bakterien entstanden. Dass Margulis Symbiose für wichtiger hielt als zufällige Mutationen, zog ihr den Spott der Neodarwinisten zu. Heute sind ihre Theorien zwar immer noch umstritten, aber doch sehr viel breiter akzeptiert. Margulis, die mit dem Kosmologen Carl Sagan und Thomas Margulis verheiratet war, starb am Dienstag an den Folgen einer Hirnblutung. (tasch/DER STANDARD, Printausgabe, 26./27. 11. 2011)


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