Schuldenbremse

Finanzministerin Fekter will noch mehr sparen: Drei Milliarden Euro im Jahr

Interview | 25. November 2011, 16:05
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    foto: standard/cremer

    Finanzministerin Fekter fürchtet Steuerflucht: "Ein Herr Mateschitz hat genug Geld, seinen Sitz in die Schweiz zu verlegen."

Maria Fekter über Millionärsvertreiber und die "Qualle" Staat - Sie will sich auch vom eigenen Parteichef keine Steuern einreden lassen

Finanzministerin Maria Fekter schraubt die Budgetziele höher, als es die Koalition bisher getan hat. "Das Konsolidierungspaket muss pro Jahr drei Milliarden umfassen", sagt die ÖVP-Politikerin im Standard-Interview. Die Regierungsspitzen sprachen bisher stets nur von 1,5 bis zwei Milliarden Euro. Schon 2012 will sie den Kurs verschärfen: Entgegen den ursprünglichen Plänen soll das Defizit unter drei Prozent liegen, bestätigt die Ministerin.

Ansetzen möchte Fekter bei den "Steuergeldverzehrern", etwa bei den Pensionen. Sie fordert höhere Abschläge für Frühpensionen,  "und zwar sofort": Der Deckel, der Verluste beim Übergang vom alten ins neue Pensionsrecht begrenzt, müsse angehoben werden.

***

Standard: Frau Ministerin, legen Sie den Österreichern ein Sparpaket unter den Christbaum?

Fekter: Es soll tatsächlich schnell gehen, weil wir wegen der EU-Vorgaben das Defizit flotter abbauen müssen, als wir geplant hatten: Schon im nächsten Jahr wollen wir unter drei Prozent landen. Dafür muss die Schuldenbremse raschest in die Verfassung.

Standard: Wogegen auch ÖVP-Arbeitnehmervertreter protestieren.

Fekter: Dass die schwarzen Funktionäre in der Arbeiterkammer die Sozialisten gelegentlich links überholen, ist leider nix Neues. Ich halte das für eine große Mutlosigkeit und einen Irrtum. Wer die Schuldenbremse nicht will, riskiert höhere Zinsen für unsere Schulden - und schickt das Steuergeld in die falsche Richtung, nämlich zu den Banken.

Standard: Um wie viele Milliarden wollen Sie jährlich bremsen?

Fekter: Das Konsolidierungspaket muss pro Jahr drei Milliarden umfassen. Das sind 0,75 Prozent des Bruttoinlandsproduktes plus die Kosten des Wünsch-dir-Was. Weil wir ja mehr für Unis, Lehrer und Forschung ausgeben wollen, müssen wir das Geld auf der anderen Seite irgendwo einsparen.

Standard: Wo genau?

Fekter: Ich will Strukturreformen, die das Staatsvolumen verringern, und bei den Steuergeldverzehrern ansetzen - zum Beispiel bei den Pensionen. Die Betriebe finden eh schon keine Facharbeiter mehr, und trotzdem schicken wir die Leute in Frühpension. Die Vorschläge der Sozialpartner zur Eindämmung der Invaliditätspensionen sind ein erster Schritt...

Standard: ... der ewig lange dauert.

Fekter: Das ist nicht gesagt. Wir brauchen aber auch höhere Abschläge für Frühpensionen, und zwar sofort: Der Deckel, der die Abschläge beim Übergang vom alten ins neue Pensionsrecht begrenzt, gehört angehoben. Abgestellt werden muss auch, dass der Bund Golden Handshakes gibt: Vier Monatsgagen als Jubiläumsgeld für die Frühpension nach 35 Dienstjahren - das ist absurd! Eine weitere Aufgabe ist die Entwirrung der Finanzierung des Gesundheitssystems.

Standard: Noch so ein Langzeitprojekt. Erst in zwei Jahren will der Gesundheitsminister ein Reformkonzept ausgehandelt haben.

Fekter: Das muss viel schneller gehen. Sinken müssen auch die Zuschüsse für die ÖBB, genauso wie die Subventionen insgesamt, bei denen wir Weltmeister sind. Es gibt - ich irre mich nicht! - 44.000 Förderansätze in dieser Republik, Doppelt- und Dreifachförderungen: ein Dschungel der Sonderklasse, den wir durchforsten müssen. Es braucht einheitliche Richtlinien, Zielvorgaben und Kontrolle - geht es nach mir, könnten wir das nächste Woche beschließen. Und auch im Bildungsbereich galoppieren die Ausgaben davon. Deshalb mein Vorschlag für ein neues Dienstrecht für Junglehrer.

Standard: Zu dem die Gewerkschaft Nein sagt. Werden Sie sich da nicht die Zähne ausbeißen?

Fekter: 20 Prozent mehr Gage bei 30 Prozent mehr Arbeit ist ein faires Angebot, das neu anzustellenden Lehrern zumutbar ist.

Standard: Wenn die ganze EU wie wild spart, wird das Wachstum so stark einbrechen, dass die Budgetdefizite am Ende erst recht steigen.

Fekter: Das kommt darauf an. Um das Konjunkturpflänzchen nicht vertrocknen zu lassen, werden wir bei Investitionsförderungen vorsichtiger sein als bei irgendeinem Körberlgeld und auch die Kaufkraft im Auge behalten.

Standard: Werden Ihre Budgetannahmen angesichts des Konjunktureinbruchs überhaupt halten?

Fekter: Ich glaube, wir werden besser liegen, als die Forscher prognostizieren. Das war immer so.

Standard: Vermögensbezogene Steuern gelten als konjunkturschonend. Können Sie es sich leisten, auf dieses Potenzial zu verzichten?

Fekter: Ich sehe das Potenzial nicht! Man kann jene zehn Prozent der Steuerzahler, die 70 Prozent des Kuchens erwirtschaften, auch vertreiben. Bratislava ist nah, und ein Herr Mateschitz hat sicher genug Geld, seinen Sitz in die Schweiz zu verlegen...

Standard: ...aber auch, um Vermögenssteuern zu zahlen.

Fekter: Der Vermögensverwalter Peter Pühringer, dem das Palais Coburg gehört, hat der Wirtschaftsuniversiät Millionen geschenkt. Nun haben wir ihn in die Schweiz zurückvertrieben. Bevor nicht Strukturreformen paktiert sind, denke ich über Steuererhöhungen gar nicht nach.

Standard: Das tut aber Ihr eigener Parteichef, der einen Solidarbeitrag will. Ist ein höherer Spitzensteuersatz für Sie vorstellbar?

Fekter: Ein höherer Spitzensteuersatz ist für mich nicht akzeptabel. Ein Abschlag von 50 Prozent ...

Standard: ...der wegen des 13. und 14. Gehalts de facto niedriger ist...

Fekter: ... für den Nachbarn oder sonst jemanden, den ich nicht kenne, ist genug. Der Staat soll den Menschen nicht die Freiheit nehmen und sich wie eine Qualle über alles drüberlegen.

Standard: Der Staat gibt ja etwas zurück. Reine Sparpakete sind sozial unfair, sie treffen jene, die auf Staatsausgaben angewiesen sind.

Fekter: Ich sage Ihnen, was ich für ungerecht halte: wenn einem, der 1000 Euro verdient, im Geldbörsel dank Transferleistungen genauso viel bleibt wie jemandem, der 2800 Euro verdient. Ebenso ungerecht ist es, dass Bürger einen enormen Wohlstandsverlust erleiden, sobald sie Kinder haben.

Standard: Die Staaten haben 2008 die Finanzmärkte gerettet und werden nun von denselben für die angehäuften Schulden bestraft. Muss sich die Politik da nicht wehren?

Fekter: Das tut sie auch, indem sie die Finanzmärkte reguliert - mit strengeren Regeln von den Banken bis zu den Derivaten. Der Eindruck, es gehe weiter wie bisher, ist falsch. Das Primat der Politik beginnt zu greifen.

Standard: Österreich ist bei der Schuldenbremse doch gerade den Ratingagenturen nachgehupft.

Fekter: Wir haben ja auch über unsere Verhältnisse gelebt und einen Schuldenberg angehäuft.

Standard: Bis 2007 ist der Schuldenstand gesunken...

Fekter: ...dank der Regierung unter Wolfgang Schüssel...

Standard: ...und dann explodiert. Da kann man dem Sozialstaat doch nicht die Schuld geben.

Fekter: Das sage ich so auch nicht. Die Regierung hat in der Krise klugerweise viel Geld ausgegeben, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Unser Fehler war aber, dass wir dann, als die Konjunktur wieder lief, die Ausgaben zu wenig ambitioniert gebremst haben.

Standard: Sind nicht die Bankenrisiken der wahre Grund, warum unser Triple-A-Rating wackelt?

Fekter: Nein, da wurde mit strengeren Regeln und Kontrollen vorgebaut. Wir haben eine Schuldenkrise, keine Bankenkrise. (Gerald John, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 26.11.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1169
kladi
00
10.12.2011, 21:52
Schuldenbremse, Sparen, neue Steuern ...

Ob Ausgaben gekürzt oder Steuern erhöht werden, läuft vielfach auf dasselbe hinaus. Trotzdem werden von bspw. ÖVP, BZÖ- ‚keine neuen Steuern’ zum populistischen Dogma erhoben. Ausgabenkürzungen betreffen jedenfalls ganz sicher in erster Linie die Masse der Bürger, während Steuererhöhungen z.B. die Vermögensteuer oder Solidarabgabe eben gezielt die ‚Vermögenderen’ zu treffen in der Lage sind. Die Parteienvertreter sollten daher einfach aussprechen, wer nach ihren Vorstellungen belastet werden soll, durch Steuern oder durch Ausgabenkürzung, das wäre jedenfalls ehrlicher.

Fernando Castro
00
10.12.2011, 18:55
Bin auch dafür dass Fekter und Faymann 3 Milliarden zahlen.

Und es ist gut, dass nicht nur die österreichischen Parlamentarier sondern auch die EU Parlamentarier Milliarden zurückzahlen oder einsparen. Sie tun wirklich alles zum Wohle ihrer Bürger. So wird das Leben in Österreich und der EU lebenswert.

Harald Fasching
00
10.12.2011, 15:32
I'll survive!

Führt ein ziemliches Eigenleben, die Frau. Ob ihr das bekommt....?

Primula veris
 
10
29.11.2011, 18:55
Sparen mit dem Krötentunnel

Wenn die S1 und mit ihr der Lobautunnel ersatzlos nicht gebaut wird, werden mit einem Schlag mindestens 1,4 Mrd € frei!!!!

Primula veris
 
10
29.11.2011, 18:49
Sparen mit dem Krötentunnel

Robert Alexander
00
28.11.2011, 12:32
Ach ja? "...Wir haben eine Schuldenkrise, keine Bankenkrise..."??

Aber haben wir die Schuldenkrise nicht wegen der Bankenkrise? Ich glaube Frau Fekter sieht die Dinge genauso eindimensional wie Herr Felderer vom IHS.

Jukebox
00
28.11.2011, 08:05

Offensichtlich sieht die keinen Fekter Unterschied zwischen Sparen wollen und weiter Schulden machen. Wie passst das zusammen?

DonSalvatore
 
00
27.11.2011, 13:57
Das Sparprogramm treibt seltsame Blüten...

...wie zum Beispiel im Gesundheitsbereich.

In Niederösterreich hat die Gebietskrankenkasse wieder einmal einen originellen Weg gefunden, ein wenig Geld zu sparen. Allerdings auf Kosten der Patienten und der Steuerzahler.

Mehr unter: http://gesudere.at/blog/?p=4193

happytechno
02
27.11.2011, 11:36
wer 1000 verdient erhält gleich viel wie wer 2800 verdient?

Wo lebt sie denn? In Nord-Korea? (Ich wünschte es wär so!)

susi_mueller
00
27.11.2011, 12:05

tippe auf doebling oder hietzing.

happytechno
00
27.11.2011, 12:18

vlt weil dort so gut wie niemand ist, der 1000€ verdient...fakt ist dass man auch in ö mit 1000€ an der armutsgrenze lebt! (die oage kommt übrigens aus oö)

rico50
05
27.11.2011, 10:54

In einem Rechtsstaat sollte jeder seine Meinung vertreten dürfen!
Diese Äusserungen von Fr. Fekter sind aber eines Finanzminister/in unwürdig.
Ich kann mit konservativen Politiker leben und dies auch verstehen. Aber die Aussagen in diesem Artikel ist wirklich "wirtshaus" Niveau.
Eben die der "schottermitzi"

Finn McCool
03
27.11.2011, 10:13
Fekter: "Wir haben eine Schuldenkrise, keine Bankenkrise"

Dazu Günther Stur, früherer Chefanalyst bei Moody's im Profil-Interview: "Österreich ist wirtschaftlich hervorragend aufgestellt, es hatte zuletzt stets höheres Wirtschaftswachstum und niedrigere Arbeitslosigkeit als Deutschland und eine genauso hohe Verschuldung. Aber Österreich hat eine Achillesferse: das Ostengagement der Banken....wenn ich die österreichische Regierung wäre, würde ich alles tun, um das Ost-Exposure der Banken zu neutralisieren."

Fekter also wieder einmal ahnungslos, oder befangen?

Robert Alexander
01
27.11.2011, 12:59
shortly; und wenn ich sage shortlx dann meine ich without von delay...

...das zeigt einfach ihre Kompetenz. Und schluss

ratmaus
03
27.11.2011, 02:57

wir haben über unsere verhältnisse gelebt?
die oberen 10 %. alle anderen haben in den letzten 15 jahren nur verloren, aktuell und pro futuro.

Heavyweather
02
26.11.2011, 20:52

Einfach das private Nettovermögen aller Österreicher mit 1-2% versteuern und die Vermögen der oberen 10% mit 5-10%...die Schulden sind mit einem Schlag weg.
Was der Staat an Schulden aufgebaut hat, hat sich ja im laufe der Jahre um ein vielfaches in privaten Vermögen angehäuft.
Dann einfach keine Schulden mehr machen. Ein Einbrechen der Wirtschaft hat, wie man bereits gesehen hat, nur positive Auswirkungen auf die CO2 Bilanz. Genauso wie Innovation in wirtschaftlich schlechteren Zeiten einen wesentlich höheren Stellenwert hat. Mit BAU kommt man nicht mehr weiter.
Auf der anderen Seite...wir sind reich und haben so gesehen keine Schulden.

Tschuri Cazzino
 
04
26.11.2011, 20:01
Laut Brutto-Netto-Rechner des Finanzministeriums beträgt der Netto-Unterschied

zwischen einem monatlichen Bruttoeinkommen von 1.000 Euro und einem solchen von 2.800 Euro bei 14.246,28 Euro.
Das bedeutet, dass der 1000 Euro-Brutto-Bezieher monatlich 1.181,20 Euro Transferleistungen vom Staat erhalten würde. Das diese Summe mit der Realität nichts zu tun hat ist ebenso evident, wie dass die Finanzministerin dies weiß.

Eine zu Lasten der sozial Schwachen Lügen verbreitende Finanzministerin passt gut in diese vergrasserte und verstrasserte Republik.

1116er
02
26.11.2011, 19:34
maria!

du bist so schön streng.
komm, bitte schlag mich!
schlag mich fester, maria!

ja, ich ösi-bürger brauche wohl meine schläge. so sagt es mein trieb.

doch meine vernunft sagt: ich brauche einen finanzminister, der etwas von seinem eigentlichen job versteht und sich nicht nebenberuflich in der SM szene herumtreibt!

Archi
00
10.12.2011, 18:10
wie kommen sie auf "nebenberuflich"?

Monika L
02
26.11.2011, 18:53
Der letzte Satz ist eine glatte Lüge!!

Einfach Kreditvolumen und Ausfallsrisiko der Erste Bank, etc. ausrechnen. Aber die Frau Minister glaubt, dass alle Österreicher entweder blöd sind und oder nicht lesen können.
Die Reichen dürfen gerne das Land verlassen, wenn sie anderswo besser und billiger leben können und weniger Steuern zahlen müssen. Sie werden sich beim Suchen a bißl schwer tun!!! Und die paar Vermögensberater, die dadurch arbeitslos werden, kann unser Sozialsyst verkraften !!!

Finn McCool
02
27.11.2011, 10:16
JEDER Satz in diesem Interview ist eine glatte Lüge!

Tschuri Cazzino
 
02
26.11.2011, 22:22
Man wird doch noch 1000-Euro-Brutto-Beziehern ein paar Transferleistungen neidig sein dürfen,

auch wenn die genannten Beträge frei erfunden und um ein Vielfaches überhöht sind.

jane doe2
00
26.11.2011, 18:11

In diesem Land bestimmt der Jahrgang ob du zu de Deppen gehörst oder nicht. Alle die sich jetzt schon in die Frühpension aufgrund der Hacklerregelung vertschüsst haben und die Welt erkundet, hatten das Glück ein Jahrgang Anfang der 50er zu sein. Ohne Abschläge mit 60 und viele (ÖBBler, Lehrer, Beamten, Nationalbank usw) noch darunter lassen sich sorglos die Sonne auf den Bauch scheinen. Diese Gruppe wird nicht mehr angetastet, und die Jahrgänge, die das bezahlen dürfen, wird all das nicht nur gestrichen sondern alles noch um einiges verschlechtert. Ich find alle die unter 65 in Pension gegangen sind, die sollten an diesem ganzen Pensionsproblem mitbezahlen, nicht immer nur die zukünftigen, die eh shcon die Deppen der Nation sind.

Station To Station
 
05
26.11.2011, 18:07
Herr, erlöse uns!

Die "Politik" der Schwarzen ist längst schon gefährlicher als alle Schuldenberge dieser Welt zusammen.
Ich frage mich: Wer wählt die eigentlich noch?
Die Klientel, für die diese "Partei" Politik macht, ist doch <4% der Gesamtbevölkerung. Was ist mit den restlichen ~18%, wenn man die 22% lt. aktuellen Umfragen als Masstab nimmt.
Also, wer wählt dieses Pack?

Grün = ich nicht (aus div. Gründen)
Rot = ich schon (mit gutem Gewissen)

SMichel
02
26.11.2011, 17:13
Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest...

...steig ab!!!

Es wird sich schon noch herumsprechen, dass das kapitalistische System ein totes Pferd ist. Es wird sich auch noch herumsprechen, dass sich ein Herumdoktern an toten Pferden nicht lohnt.

Ein Null-Defizit ist ist den nächsten Jahren nicht zu machen, von einem Schuldenabbau kann schon überhaupt nicht die Rede sein, der Zug ist abgefahren!

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