Knochenschwund

Osteoporose ist ein anhaltendes Massenproblem

25. November 2011, 14:51

Bis zu 750.000 Menschen betroffen - Diskussionen über Kalzium-Gabe

Wien - Ein anhaltendes Massenproblem in der Volksgesundheit: der krankhafte Knochenschwund (Osteoporose). Bis zu 750.000 Menschen dürften in Österreich betroffen sein. Die Wissenschaft kommt immer mehr auch hinter die immunologischen Ursachen der Erkrankung, hieß es am Freitag in Wien bei einer Pressekonferenz aus Anlass der am Wochenende ablaufenden Herbsttagung der Österreichischen Gesellschaft für Knochen- und Mineralstoffwechsel.

Der Präsident der Gesellschaft, der Wiener Spezialist Heinrich Resch: "Das statistische Risiko einer Frau, sich den Oberschenkelhals zu brechen, ist genauso groß wie das Erkrankungsrisiko für Brust-, Gebärmutter- oder Eierstockkrebs zusammen." Risikofaktoren sind mangelnde Bewegung, Rauchen und auch zu wenig Kalzium- und Vitamin D-Zufuhr. Oft wird Kalziummangel mit Tabletten ersetzt. Eine im Jahr 2010 veröffentlichte Meta-Studie mit der Analyse von bereits vorhandenen Daten wies auf ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko bei alleiniger Kalziumzufuhr hin. Experten raten dazu, Kalzium immer mit Vitamin D zu kombinieren.

Frauen nach der Menopause

In der Wissenschaft werden jedenfalls immer mehr Hintergründe für den krankhaften Knochenabbau entschlüsselt, der speziell Frauen nach der Menopause trifft. Peter Pietschmann vom Zentrum für Pathophysiologie und Allergie der MedUni Wien: "Das Immunsystem beeinflusst auch den Knochenstoffwechsel, insbesondere die Osteoblasten, welche den Knochen aufbauen." Die Osteoimmunologie weise immer mehr nach, dass beispielsweise im Laufe des Alterns vermehrt entzündliche Prozesse im Körper aufträten, welche wiederum den Knochenstoffwechsel negativ beeinflussen." Hier seien ähnliche Abläufe wie bei der rheumatoiden Arthritis zu sehen. (APA)

gesund werden
02
25.11.2011, 18:26

ein blick auf die nebenschilddrüse und das parathormon ist diagnostisch dringend zu empfehlen!

Toeris
10
25.11.2011, 18:16

Der Artikel ist eine Beleidigung für jeden, der tatsächlich an dieser Krankheit leidet.

Rosa Grün
 
00
26.11.2011, 13:37
weil?

astemp79
13
25.11.2011, 16:26
Osteoporose, wie hier beschrieben, ist gar keine Krankheit

Altersgemässer Knochenabbau (Verlust von Knochenmasse) ist keine Krankheit und heißt deshalb auch nicht Osteoporose.
Die Krankheit selbst betrifft primär Frauen in den Wechseljahren (Östrogenmangel), aber auch von diesen ist nur ein geringerer Prozentsatz betroffen. Wer nicht raucht, sich nicht bewegt, wenig Alkohol trinkt und keine Eierstock-OP hatte, gehört nicht zur Risikogruppe.
Studien haben ergeben, dass in Ländern, in denen viel Milch und Calcium (!) als Ernährungszusatz (beides kann der Körper kaum verstoffwechseln) konsumiert wird, Osteoporose deutlich häufiger ist als dort, wo das nicht der Fall ist.

Viel Bewegung im Freien, gesunde ausgewogene Ernährung (keine Eiweißmast), keine Tschiks sind ausreichende Vorbeugung.

dreamgirl1964
03
25.11.2011, 18:32

Mein Arzt konne mir z.B. auch nicht erklären, warum Japanierinnen keine Osteoporose bekommen bzw. haben, obwohl sie keine Milch und Milchprodukte konsumieren.
Kuhmilch ist m.Mn nicht als Kalziumlieferant geeignet

The Argonaut
11
26.11.2011, 20:43

da kennt ihr Arzt wohl pubmed nicht - also das Ergebnis ist jetzt innerhalb von 1 Minute schauen gefunden worden: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21927920

Das Kapital ist die wahre Macht
12
25.11.2011, 22:23
Es ist noch schlimmer!

Kuhmilchtrinken schafft Osteoporose!

Möglicherweise wäre unbehandelte Milch direkt von der Kuh besser. Sicher bin ich mir dabei aber nicht.

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