Linux Mint 12 im Test: Ubuntu, ganz ohne Unity

Andreas Proschofsky, 27. November 2011, 11:46
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    Der Installer von Linux Mint kommt schnell bekannt vor - ist es doch dasselbe Stück Software, das auch bei Ubuntu zum Einsatz kommt.

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    Um den Login kümmert sich wie bei Ubuntu 11.10 LightDM.

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    Der Default-Desktop von Linux Mint 12, ein GNOME 3.2 mit zahlreichen Mint-spezifischen Erweiterungen.

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    Eine davon ist das Mint-Startmenü.

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    Das "User Menu" der GNOME Shell wurde nur leicht angepasst - "Suspend" durch "Ausschalten" ersetzt.

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    Das Activities Overlay der GNOME Shell ist hier neben den ganzen GNOME2-ähnlichen Elementen ebenfalls erhältlich.

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    Um Benachrichtigungen kümmert sich die GNOME Shell, Linux Mint 12 hat im Panel allerdings einen eigenen Knopf für den Aufruf des eigentlich versteckten Benachrichtigungsbereichs hinzugefügt.

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    Das Workspace-Management kann wahlweise im GNOME2-Stil über ein Panel-Applet oder das GNOME-Shell-Overlay vorgenommen werden.

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    All die Linux-Mint-spezifischen Erweiterungen der GNOME Shell können auf Wunsch einzeln deaktiviert werden.

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    Als Alternative liefert man noch "Mate" mit, eine Abspaltung von GNOME 2.32.

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    Diese wirkt allerdings noch etwas unfertig, die realen Unterschiede zur alten GNOME-Release beschränken sich eigentlich auf einige umbenannte Anwendungen.

Neue Version der Distribution setzt auf stark modifizierten GNOME3 als Desktop - GNOME2-Abspaltung als Alternative

Über die Jahre hat sich Linux Mint den Ruf erarbeitet, eine Art erweitertes - für manche auch: besseres - Ubuntu zu sein. Mit dem Fokus auf spezifischen Erweiterungen an der User Experience - etwa einem eigenen Startmenü - und einer umfangreicheren Default-Softwareausstattung konnte man so eine durchaus signifikante Anzahl an NutzerInnen um sich versammeln.

Abkehr

Der wirklich große Aufstieg in der Gunst der Linux-Community folgte dann aber erst vor wenigen Monaten, und dies "dank" äußeren Faktoren: Die Entscheidung Ubuntus künftig auf die eigene Oberfläche Unity zu setzen, führte zu äußerst gemischten Reaktionen. Während sich manche schnell die Vorzüge der neuen Konzepte für ihren Workflow zu eigen machten, konnten sich andere so ganz und gar nicht damit anfreunden - und dies nicht nur wegen der in er ersten Version etwas mangelhaften Stabilität von Unity.

Mint 11

Da kam Linux Mint natürlich gerade recht: Schnell hatte man sich entschlossen, auf Unity zu verzichten, und so erstmals wirklich signifikant von der Basis Ubuntu abzuweichen. Statt dessen liefert man im Frühjahr mit Mint 11 noch einmal den klassischen GNOME-Desktop der 2.x-Serie aus - konkret die Version 2.32.

Generationswechsel

Doch dieser Weg hat natürlich ein Ablaufdatum, interessiert sich das GNOME-Projekt selbst doch mittlerweile herzlich wenig für die alte Softwaregeneration. Ein wirklich funktionierendes Projekt zur Weiterentwicklung von GNOME 2.x hat sich bislang auch nicht etabliert, zudem ist den Mint-Entwicklerlnnen natürlich klar, dass sie nicht ewig die selbe Desktop-Version ausliefern können. Also prüfte man die eigenen Optionen und kam zu dem Schluss den Sprung auf eine neue Softwaregeneration zu wagen: Unity verweigert man sich dabei weiterhin, statt dessen kommt setzt man auf GNOME3 - allerdings mit einem recht speziellen Dreh, wie sich in Folge noch zeigen wird.

Mint 12

Seit kurzem steht Linux Mint 12 nun offiziell in Varianten für 32- und 64-Bit x86-Rechner zum Download. Das rund 1 GByte umfassende DVD-Image umfasst dabei nicht nur deutlich mehr Komponenten als der Ubuntu-Default-Install, es sind vor allem all jene proprietären Komponenten von Haus aus mit dabei, auf die Ubuntu aus rechtlichen Gründen lieber verzichtet: Also etwa Flash, Java und diverse Audio- und Video-Codecs. Bei der Installation selbst fühlt man sich - jenseits des Mint-eigenen Themes - schnell an Ubuntu erinnert, dies aus einem simplen Grund: Der Installer ist de fakto deckungsgleich mit jenem des Vorbilds.

LightDM

Nach dem ersten Start präsentiert sich zunächst mal der Login-Manager - und damit in diesem Fall LightDM, den auch Ubuntu seit der Version 11.10 der GNOME-Lösung GDM vorzieht. Der Desktop selbst erweist sich hingegen als lupenreiner GNOME3 - und doch auch wieder nicht. Die Mint-EntwicklerInnen haben die Oberfläche nämlich mit einer ganzen Reihe von Erweiterungen für die GNOME Shell umgemodelt, dies mit dem Ziel eine möglichst nah an früheren Versionen liegende User Experience zu erreichen.

Umbauten

Konkret äußert sich dies beispielsweise daran, dass es wie bei GNOME2 ein zweites Panel am unteren Bildschirmrand gibt. Dort ist unter anderem eine optisch etwas aufpolierte Version des von früheren Versionen bekannten Mint-Startmenüs zu finden. Auch eine Taskleiste sowie einen Workspace-Switcher hat man an dieser Stelle platziert. Neu ist hingegen ein eigenes Icon, um den ansonsten versteckten Benachrichtigungsbereich der GNOME Shell aufzurufen.

Shutdown

Im oberen Panel wurde darüber hinaus die Anordnung der einzelnen Komponenten umgeschichtet, mit dem Ziel die Desktop-Uhr wieder nach rechts zu verfrachten. Zudem hat man Icons für die eigene Aktualisierungsverwaltung sowie einen Media-Player an dieser Stelle hinzugefügt. Das von GNOME3 gewohnte "User Menu" übernimmt man soweit, tauscht aber den ansonsten von Haus aus angezeigten "Suspend"-Eintrag gegen "Shutdown".

Die Shell

Jenseits dessen steht zusätzlich aber auch die GNOME Shell wie von Fedora, openSUSE und Co. her bekannt uneingeschränkt zur Verfügung, so kann etwa das Activities Overlay über das linke obere Eck des Bildschirms aufgerufen werden. Allerdings hat man auch hier einige optische Anpassungen vorgenommen. Neben einem eigenen Theme für die Shell wurde die Schrift ausgetauscht und verkleinert, auch die Icons werden nun nicht gar so groß dargestellt. Bei den Fensterrahmen macht man eine zentrale Design-Entscheidung von GNOME3 rückgängig und fügt die Knöpfe für "Maximieren" und "Minimieren" wieder hinzu.

(De-)Aktiviert

Wie erwähnt ist all dies als Erweiterung der GNOME Shell ausgeführt, was auch bedeutet: Über das - mitgelieferte - GNOME Tweak Tool können die Modifikationen mit einzelnen Klicks gezielt wieder deaktiviert werden. Wer also etwa die grafischen Anpassungen der Shell nett findet, aber auf das untere Panel verzichten will, muss nur die richtigen Knöpfe finden. Die meisten Erweiterungen werden dabei im laufenden Betrieb deaktiviert, bei ein paar sollte man dazwischen aber ausloggen, um das Ergebnis wirklich zu sehen. So lässt sich übrigens mit ein paar Handgriffen - und der nachträglichen Installation der offiziellen Desktop-Schrift Cantarell - recht schnell ein Default-GNOME 3.2 herstellen - wenn man das denn mag.

Mate

Alternativ zu all dem bietet Linux Mint 12 aber noch ein weiteres Desktop-Angebot: "Mate" ist eine Abspaltung von GNOME 2.32 und kann einfach über den Login-Screen ausgewählt werden. An einigen Stellen ist zu merken, dass Mate derzeit noch ein "Work in Progress" ist, noch nicht alle Programme entsprechend angepasst wurden. Die bisherigen Änderungen gegenüber GNOME 2.32 halten sich denn auch in sehr engen Grenzen, etwa bei der Änderung der Namen diverser klassischer GNOME-Programme. Insofern bleibt bei Mate vor allem mal abzuwarten, ob sich das Ganze auch langfristig als wirklich funktionstüchtiges Projekt etablieren kann.

Software

Die Softwareausstattung von Linux Mint 12 entspricht weitgehend jener von Ubuntu 11.10, erweitert diese aber um einige zusätzliche Programme. An einigen Stellen fragt man sich dann aber doch, ob man es hier mit den NutzerInnen nicht etwas gar gut meint: So finden sich neben dem offiziellen GNOME-Videoplayer auch der GNOME MPlayer und der VLC auf der Platte - bei anderen Softwarekategorien zeigt sich ähnliches.

Fazit / tl;dr

Linux Mint 12 erweist sich als erste Wahl für all jene, die sich (noch?) nicht mit den neuen Desktop-Konzepten von Ubuntu oder GNOME3 anfreunden können und nicht gleich auf einen ganz anderen Desktop wechseln wollen. Freilich hat das Ganze auch eine Schattenseite: Die Mischung von zwei vollständig unterschiedlichen Desktop-Konzepten in einer Oberfläche ist gelinde gesagt "gewagt". Eine einheitliche Richtung ist hier für die NutzerInnen kaum mehr zu erkennen, ob man der Usabilty der eigenen Software damit langfristig einen Gefallen tut sei dahingestellt. Zumindest ist die Distribution aber auch ein guter "Showcase" für die Flexibilität des Erweiterungssystems der GNOME Shell.

Wozu?

Die Alternative Mate wirkt hingegen derzeit noch etwas unausgereift, dies in Kombination mit vielen Fragezeichen in Bezug auf die langfristige Zukunft des Projekts. Auch will bei der Nutzung die "Wozu?"-Frage nicht so recht aus dem Kopf gehen, sind die meisten an einer solchen Lösung interessierten NutzerInnen doch wohl langfristig besser bei wirklich aktiv entwickelten Desktops wie Xfce oder LXDE aufgehoben.

Rankings

Trotz all dieser Disclaimer ist Linux Mint alleine schon als Phänomen der Linux-Desktop-Welt von Interesse, immerhin hat man es mittlerweile zur Nummer 1 in den Charts bei Distrowatch geschafft. Und auch wenn man solche Zugriffsrankings aufgrund der vielerlei damit verbundenen Problematiken nur begrenzt ernst nehmen - und vor allem keine realen Verbreitungsverhältnisse ablesen - sollte, so zeigt sich damit doch zumindest ein Trend.

Treppenwitze

Zudem hat es natürlich einen gewissen Witz, wenn sich nun ausgerechnet eine Ubuntu-basierte Distribution - nicht gerade zur Freude von Canonical - zum neuen Darling der Community aufschwingt. War doch Ubuntu selbst immer wieder dafür in die Kritik gekommen, sich zwar ausführlich bei anderen Projekten - allen voran Debian und GNOME - zu bedienen - ohne wirklich viel zurückzugeben oder diesen Umstand auch nur groß zu erwähnen. (, derStandard.at, 27.11.11)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 95
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Martin Wildam
00
9.12.2011, 10:33
Xubuntu

Mein derzeitiger Favorit für 12.04 ist Xubuntu. Schlank und doch nicht zu abgespeckt. - Mal sehen, wie sich Unity noch entwickelt...

Und nicht zu vergessen, Addons wie AWN oder Cairo-Dock - die lassen sich ja auch noch einsetzen.

Your Highness
00
28.11.2011, 22:53

Naja, jetzt ereilt Ubuntu wohl das gleiche Schicksal wie einst Debian.. so läufts hald mal.

jazzica
02
14.12.2011, 08:41

Debian, der Königsdistribution, kann gar kein "Schicksal" ereilen, so erhaben thront es hoch über dem Heer des Debian-Derivatenfußvolks! Ende der Durchsage.

Contra gegen alles
03
28.11.2011, 22:44

Oh Gott ist der Hund süß :DDD

zandro
00
28.11.2011, 12:56
Gibt es eigentlich eine Gnome-Shell-Extension für bessere Notifications?

Die Notification-Area in Gnome-Shell ist IMHO ein Usability-Horror. Abgesehen davon, dass ich gegen so Autohide-Geschichten generell eine Abneigung habe, ist es auch ein wenig fraglich, ob es eine gute Entscheidung ist, einen BENACHRICHTIGUNGS-Bereich zu haben, der NICHT SICHTBAR ist und das schlimmste sind dann noch die Icons, die beim darüberfahren um den Text verbreitert werden, wodurch sich dauernd die Positionen ändern und man bei mehreren Einträgen nicht schnell hinclicken kann. Wenn man es dann einmal angeclickt hat, erscheint dann meistens auch erst einmal nur ein Popup, ohne viel Zusatzinformation, in das man dann noch einmal clicken muss. Soweit ich das gesehen habe, wird es mit dem Mint-Panel nur noch schlimmer.

massimofunghi
00
28.11.2011, 12:30
zum thema distrowatch - das hier finde ich ganz lustig und auch treffend

http://www.omgubuntu.co.uk/2011/11/d... declining/

Schionatulander
00
28.11.2011, 15:15

"Probably the best idea would be to take a look at the distribution’s page on Facebook."

lol.
Lustig schon, aber der Autor hat auch nichts Besseres anzubieten.

suka
03
28.11.2011, 16:17

Das hab ich mir beim Lesen auch gedacht, der Artikel bewegt sich leider auf dem selben Niveau, das er vorgibt zu kritisieren (oder auch teilweise zurecht tut). Dazu kommt, dass dabei vollkommen ignoriert wird, dass Ubuntu/Canonical derzeit natürlich sehr wohl ein sehr reales Image-Problem hat. Heißt: Wer glaubt Linux Mint ist mittlerweile weiter verbreitet als Ubuntu hat natürlich unrecht, wer meint Ubuntu hat überhaupt kein Problem allerdings genauso.

Schionatulander
00
29.11.2011, 14:00
Schionatulander
00
28.11.2011, 16:23

Da gebe ich dir voll und ganz recht.

Mathias Steinlaus
 
06
28.11.2011, 11:48
Grafik-Fetischismus

Seit etlichen Jahren fällt es immer mehr auf, die User wollen keine inhaltlichen Änderungen, sie reagieren nur noch auf "grafische Änderungen".

Sobald eine Oberfläche als "innovativ" angepriesen wird, werden ältere Systeme schnell als schlecht, unübersichtlich und altmodisch beschumpfen.

Irgendwie unheimlich, daß manche überhaupt noch einen Computer bedienen, weil ohne guter Sprachsteuerung jeder Computer doch altmodisch sein müsste!

Eigentlich sind Computer zum Arbeiten gedacht, und zum Spielen gibt es entsprechende Computerspiele. Scheinbar sind einige schon damit zufrieden, wenn sie sich mit der bunten Oberfläche beschäftigen können ...

Tannenelch
01
30.11.2011, 19:19

Grün für "beschumpfen" ;-)

--: SID :--
00
28.11.2011, 13:10

Naja, als "schön" kann man Mint wirklich nicht gerade bezeichnen. Die Farben sind ziemlich ätzend ;-)

Mathias Steinlaus
 
01
28.11.2011, 13:58
Farben von Mint

Mich wundert sowieso, daß hier noch niemand laut ruft: "Das Design ist von Apple geklaut!"

Genau genommen von OS 9 (nur mit anderer Farbe) ;-)

Gefährliches Halbwissen
04
28.11.2011, 12:26
???

Ich richte mir meinen Arbeitsplatz optisch attraktiv ein. Das beginnt von den Wandfarben, geht über den Bürotisch und -sessel, Botanik ... bis hin zum virtuellen Desktop, der mir jeden Tag stundenlang aus dem Monitor entgegenstrahlt.

Ich persönlich arbeite auch mit den Augen. Was ist daran schlecht, dass Arbeitsgeräte auch schön sein sollen?

Mathias Steinlaus
 
10
28.11.2011, 13:01
Ich persönlich arbeite auch mit den Augen. Was ist daran schlecht, dass Arbeitsgeräte auch schön sein sollen?

Ihr Chef wird keinen Spaß haben, wenn Sie nur den leeren Desktop anstarren! Darum geht es, und jetzt zurück zu den Programmen und hackeln!

Oder wer lästert schon über die grafische Oberfläche von Office, SAP etc.?

Da gibt es selten Änderungswünsche, selbst wenn man Betriebsinterne Umfragen startet. Da wird immer nur wirres vom Desktop gefaselt ...

Gefährliches Halbwissen
01
28.11.2011, 13:52

Zitat: "Oder wer lästert schon über die grafische Oberfläche von Office, SAP etc.? "

Ihre Aussage lässt mich vermuten, dass Sie entweder keine Arbeitskollegen haben, nicht mit ihnen sprechen oder zu jung sind um z.B. die Migration von MS-Office 2003 auf 2007 (Stichwort Ribbons) miterlebt zu haben. Ganz zu schweigen von Web-Applikations-Insellösungen, die auf die Mitarbeiter losgelassen werden.

Meine Erfahrungen sind diametral anders.

Mathias Steinlaus
 
00
28.11.2011, 14:40
Ribbons

Sehen Sie. So sehr ist das Zeug unbeliegt, daß man es sogar selber schon verdrängt hat - aus guten Gründen auch! Ribbons sind nicht mal wert, daß man sie extra erwähnt ;-)

Oh, bin alt genug, daß ich mich noch an das "Geschrei" der Kollegenschaft erinnere, als von Windows NT auf 2000 bzw. XP migriert wurde :-)

Was das Wechseln der grafischen Oberfläche in den letzten 10 Jahren betrifft, hätte man im Prinzip gleich bei SuSE & Co bleiben (wechseln) können. Da wäre wenigstens ein bischen mehr Kontinuität bei den Systemen und Programmen geblieben ;-)

TRex30M
01
28.11.2011, 10:00

Wo Licht ist, da ist auch Schatten:

Bluetooth beim Booten permanent aktiviert. BT über "Startprogramme" deaktivieren geht nicht mehr.
Lösung hier: http://forums.linuxmint.com/viewtopic... 90&t=86093

Leider läuft der CPU Kühler dauernd bei meinem Acer Aspire One 721 Netbook.
Diverse Lösungsansätze wie fancontrol funktionieren leider nicht.

John Matrix
00
28.11.2011, 08:03

Funktionieren bei Mint die Upgrades von einer Version auf die Nächste oder muss man noch immer neu installieren?

Bastian Balthasar Bux
00
15.4.2012, 14:36

funktioniert seit jahren. man muss nur die paketquellen tauschen. hab ich schon 3 mal in folge gemacht.
es ist halt nicht der empfohlene weg, und ich rate daher reinen anwendern dringend davon ab. anwendern kann es eh egal sein, einfach von lts zu lts springen, das ist für 0815 anwender vollkommen ausreichend.

Gefährliches Halbwissen
00
28.11.2011, 00:37
Keine "Zuletzt benutzten Dokumente" in der Overview

Linux Mint 12 zeigt in der Overview keine "Zuletzt benutzten Dokumente". Auch der Ordner ~/.local/share/recently-used.xbel ist immer leer (Btw: finde ich auch gut so).

- Kann das jemand bestätigen?
- Wo kann man dieses Feature ein-/ausschalten (Dconf-Editor? GNOME-Tweak-Tool?)

turko58
00
28.11.2011, 00:20

Eine Alternative wäre Pardus Cervus Elaphus. Natürlich ist es nicht so bekannt, wie Ubuntu und Co., aber total ausreichend.

Neverlasting
 
00
27.11.2011, 23:24
Weitere Alternative

Den meiner Meinung nach katastrophalen Bruch, den sich Gnome 3 geleistet hat, hab ich zum Anlass genommen, mir XMonad anzuschauen, und jetzt komm ich nicht mehr los. Für fortgeschrittene Benutzer sehr empfehlenswert. Gut, dass ich damals Mint noch nicht gekannt habe, sonst wär's vielleicht nie so weit gekommen :)

Maria Leitner1
56
27.11.2011, 23:13
unity ist voll ok!

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