Hunderte Verdächtige nach Granatenanschlägen in Kenia festgenommen

Tödliche Attacke auf Zivilisten an der Grenze zu Somalia

Addis Abeba/Nairobi - Kenianische Behörden haben Hunderte Verdächtige festgenommen, die an einer tödlichen Attacke auf Zivilisten an der Grenze zu Somalia beteiligt gewesen sein sollen. Dies berichtete der örtliche Fernsehsender KTN am Freitag. Bei zwei Granatenangriffen auf ein Hotel und in einem beliebten Einkaufsviertel waren am Donnerstag in der Stadt Garissa im Osten Kenias drei Menschen getötet und 27 verletzt worden. Es wird angenommen, dass der Anschlag von Anhängern der somalischen Al-Shabaab-Miliz ausgeführt wurden.

Bei den Festgenommenen handelt es sich den Angaben zufolge größtenteils um Somalier, die in der Gegend leben. Im vergangenen Monat waren mehrere Europäer auf kenianischem Territorium vermutlich von der islamistischen Al Shabaab ins Nachbarland verschleppt worden. Nairobi hatte daraufhin Truppen nach Somalia entsandt, wahrscheinlich um eine Pufferzone im Grenzgebiet zu schaffen. (APA)

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