Leistungsdruck Grund für Rafatis Suizidversuch

25. November 2011, 12:58
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Wachsende Angst, Fehler zu machen, wurden laut Anwalt zur Belastung

Berlin  - Der Suizidversuch des deutschen Fußball-Schiedsrichters Babak Rafati ist nach Angaben seines Anwalts auf eine Depression zurückzuführen. "Von den behandelnden Ärzten wurde bei Herrn Rafati in den vergangenen Tagen eine Depressions-Erkrankung diagnostiziert", teilte Rafatis Anwalt Sven Menke am Freitag im Namen seines Mandanten mit. Es sei der "falsche Eindruck" entstanden, private Gründe oder familiäre Probleme hätten zu dem Suizidversuch geführt, hieß es in der Mitteilung.

"Im persönlichen Empfinden von Herrn Rafati wurde vor allem ein wachsender Leistungsdruck für ihn als Schiedsrichter und der damit verbundene mediale Druck in Kombination mit der ständigen Angst, Fehler zu machen, zu einer immer größeren Belastung", ergänzte Menke.

Rafati hatte die Verzweiflungstat am vergangenen Samstag wenige Stunden vor der von ihm zu leitenden Bundesliga-Partie 1. FC Köln gegen Mainz 05 in einem Kölner Hotel begangen. Das Spiel wurde daraufhin abgesagt.

Rafati wird sich nun in fachärztliche Behandlung begeben. Nach einer erfolgreichen Therapie will er auch wieder als Schiedsrichter aktiv sein. (APA/sid)

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    Babak Rafati

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