Russland entwickelt "Kalaschnikow für eine Hand"

25. November 2011, 11:21
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Hersteller Ischmasch unter Druck

Moskau - Mit einer "Kalaschnikow für eine Hand" will Russland wieder auf dem Rüstungsmarkt angreifen. Das Sturmgewehr solle Anfang Dezember vorgestellt werden, berichtete die Moskauer Tageszeitung "Iswestija" am Freitag. "Falls ein Soldat verletzt ist oder aus irgendwelchen Gründen eine Hand nicht benutzen kann, kann er dennoch mit dieser Maschinenpistole alle Operationen erledigen", zitierte das Blatt einen der Konstrukteure. Die Waffe wird vom Kalaschnikow-Hersteller Ischmasch hergestellt. Das Kalaschnikow-Modell AK-47 mit dem markant gekrümmten Magazin gehört zu den am meisten verbreiteten Waffen der Welt.

Militärs zeigten sich über den "Einhänder" jedoch skeptisch. "Solch eine Waffe habe ich noch nie gesehen", sagte ein hochrangiger Soldat der "Iswestija". Die Waffenschmiede Ischmasch war zuletzt kritisiert worden. Die russische Armee fordert eine modernere Waffe mit größerer Schussweite und Trefferdichte. Die Armee befindet sich in ihrer bisher größten Reform. (APA)

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    Kalaschnikow-Modelle erfreuen sich rund um den Globus an Beliebtheit - im Jemen (wo dieses Waffenlager fotografiert wurde) kriegt man ein AK-47 um wohlfeile 500 US-Dollar.

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