T-Mobile G1: Android- Urahn nascht am "Ice Cream Sandwich"
Andreas Proschofsky, 25. November 2011, 08:36
screenshot: redaktion
Android 4.0 auf dem T-Mobile G1.
Erste Alpha einer Portierung von Android 4.0 veröffentlicht - Grundsystem läuft, wenn auch etwas langsam
Rund drei Jahre ist es her, da brachte Google - zunächst ausschließlich in den USA - mit dem T-Mobile G1 das erste aller Android-Smartphones auf den Markt. Die Unterstützung mit offiziellen Softwareupdates hat man zwar längst eingestellt, die Community will aber offenbar nicht so schnell aufgeben. So gibt es nun gar eine erste Testversion der aktuellen Softwaregeneration "Ice Cream Sandwich" für den Urahn aller Android-Geräte.
Demonstration
Wie der Entwickler in einem Video demonstriert, funktioniert das Grundsystem bei der Portierung des vor etwas mehr als einer Woche veröffentlichten Source Codes von Android 4.0 tadellos, wenn auch - der Hardware entsprechend - etwas langsam. Zudem gibt es derzeit noch diverse Defizite in Kauf zu nehmen, beispielsweise muss man vorerst auf WLAN, Bluetooth und die automatische Ausrichtung des Bildschirms beim Drehen des Geräts verzichten.
Weitere Informationen zu der als Alpha 1 bezeichneten Portierung gibt es wie gewohnt im Forum von XDA-Developers, wo derzeit ja auch eifrig an Portierungen von "Ice Cream Sandwich" auf eine Fülle von anderen verfügbaren Smartphones gearbeitet wird. (apo, derStandard.at, 25.11.11)
sry aber genauso wie ich mich bei windows damals über diverse vorinstalliert bloatware geärgert habe. ärgere ich mich jetzt über gapps die gleich mal 30% meines RAM's belegen.
war bereits mit Android 2.1 das Ende der Fahnenstange erreicht, es gab noch ein Cyanogen aber das kämpfte schon sehr stark mit der Hardware.
Ich bin schon gespannt ob das Nexus1 so wie Google es sagt jetzt wirklich am Ende ist, das ist ja rein technisch eine andere Liga. Ich kann mir durchaus vorstellen dass das N1 mit Cyanogen durchaus noch ein brauchbares Ice Cream Sandwitch erhalten wird.
Ich rechne erst 2012 mit dem Ende der Fahnenstange bei der Hardware, egal was google sagt. Es sind noch zuviele Reserven drinnen.
Performancetechnisch würd es das Nexus One zweifelsohne schaffen, das ist ned viel langsamer als das Nexus S. Das Problem ist der geringe interne Speicher, soweit ich weiß.
Ich bewundere Menschen, die Zeit ihres Lebens damit vergeuden.
Damit ist die technische Machbarkeit demonstriert: nicht mehr, nicht weniger... Es geht noch fast alles nicht. Die Reaktionszeiten sind völlig inakzeptabel...
Nach der Sinnhaftigkeit dieses Unterfangens muss man doch ernsthaft fragen. Hardware zu schwach, zu langsam, zu klein: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann einigermaßen brauchbar laufen wird?
vorallem lernt man Performancekniffe, welche sich auch auf aktuelle Hardware positiv auswirken! Microsoft sollte das mal machen!
Die Software von denen lebt doch auch nur mehr durch die gesteigerte Rechnerleistung! Jeder Programmierer meint, es sei nicht sauber genug gemacht!
Nein, das meint absolut nicht jeder Programmierer, verallgemeinern Sie hier nicht.
Microsoft kennt sich schon aus mit Profiling, da haben Sie mal keine Sorge. Und Office rennt auch auf Rechnern der vorvorletzten Generation flüssig, da steigert sich kaum mehr was. Windows 7 war gegenüber Vista auch eine Verbesserung, und steht meiner Erfahrung nach XP in nix nach.
Ich bitte um Entschuldigung, dass ich eine Meinung hatte...
und dieser auch geäußert habe.
Wenn man was lernen will, kann man z.B. auch ein Nexus One mit Android 4 bestücken. Da wird man bestimmt viel Erfahrung sammeln können. Und nebenbei vielleicht was Nützliches entstehen lassen?
auszureizen und ist immer interessant. ich bin sowieso dagegen jedes nextGEN gerät zu kaufen, da entsteht ein rießen müllberg.
insofern begrüße ich ejden versuch aktuelle software auf nichtmehr ganz so aktueller Hardware laufen zu lassen.
Google is da tw. auch ein echter mießamacher, die schrauben ihre systemanforderungen einfach rauf und rauf und rauf. auch dort wos tw. nicht wirklich notwendig wäre.
haben die aus dem vista debakel nix gelernt? was ich will ist ein schlankes modulares system das auch auf alter HW gut läuft und das ich meinen anforderungen und technischen möglichkeiten anpassen kann.
Leider bedeutet Modularität meistens eben einen Performance-Verlust. Wenn man nicht modular programmiert, braucht man weniger Schnittstellen und hat weniger Schnittstellen-Overhead (statt über definierte Interfaces ruft man z.B. Funktionen einfach direkt auf).
"Schön" programmieren, dass etwas gut wartbar ist, modular ist, erweiterbar ist, heißt oft eben Dinge verwenden die viel Performance kosten (wie etwa virtuelle Funktionsaufrufe). Dann kommt noch die Portierbarkeit dazu... je mehr verschiedene Hardware man unterstützt desto mehr Performance-Kompromisse macht man gezwungenermaßen.
Windows Phone und iOS laufen ja z.B. derzeit eben nur auf jeweils einer Hardware-Plattform und habens damit einfacher.
geil...
ist zwar nicht die erdnusspower aber mein gott... was solls
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