Verfahren eingestellt

Kampusch: Ankläger nicht angeklagt, neue Prüfung

24. November 2011, 18:57
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    foto: ronald zak/dapd

    Kurt Spitzer, Brigitte Loderbauer und Christian Pilnacek (v. li.) gaben die Einstellung des Verfahrens gegen fünf Staatsanwälte im Fall Kampusch bekannt. Sie sind sicher: "Es gibt keinen zweiten Täter."

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren wegen Amtsmissbrauchs gegen Ankläger im Fall Kampusch geschlossen. Ministerin Karl will das neu prüfen

Wien - Gegen jene fünf Staatsanwälte, denen im Zusammenhang mit dem Entführungsfall Natascha Kampusch Amtsmissbrauch vorgeworfen wurde, wird nicht Anklage erhoben. Dies teilten die Leiterin der Staatsanwaltschaft Innsbruck, Brigitte Loderbauer, der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft, Kurt Spitzer, und Christian Pilnacek, Sektionschef im Justizministerium, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Justizministerium mit. Man habe sich die Ermittlungen in Innsbruck "nicht leicht gemacht", betonten Loderbauer und Spitzer.

Der ehemalige Präsident des Obersten Gerichtshofes, Johann Rzeszut, der wie der ehemalige Verfassungsgerichtshofpräsident Ludwig Adamovich Mitglied der Kampusch-Evaluierungskommission des Innenministeriums war, hatte die Ermittlungen durch einen Brief an alle Parlamentsklubs ausgelöst. Anders als Rzeszut kam die Staatsanwaltschaft Innsbruck zu dem Schluss, dass die Staatsanwälte, unter ihnen der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Werner Pleischl, der Staatsanwalt Hans-Peter Kronawetter und der Leiter der Staatsanwaltschaft Graz, Thomas Mühlbacher, alle notwendigen Ermittlungen veranlasst hatten.

"Realität und Fantasie"

Die einzige Tatzeugin, die 1998 als Zwölfjährige die Entführung beobachtete, bestätigte vor dem Untersuchungsrichter in Innsbruck, Georg Putz, ihre Beobachtung von zwei Tätern. Loderbauer meinte dazu, dass die "Zeugenaussagen kein durchgängiges Muster" aufwiesen. Auch eine "Vermischung von Realität und Fantasie" könne bei der jungen Frau nicht ausgeschlossen werden. "Es gibt keinen zweiten Täter", ist Loderbauer überzeugt.

Ganz so überzeugt war Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) offenbar nicht. Sie gab am Donnerstag bekannt, dass sie den Bericht der Staatsanwaltschaft Innsbruck durch den Rechtsschutzbeauftragten der Justiz einem "Double-Check" unterziehen lassen wolle, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz zu stärken. Außerdem kündigte Karl an, alle Akten des Falls Kampusch dem ständigen Unterausschuss des Innenausschusses (dem sogenannte Stapo-Ausschuss) zu übergeben.

Dies sei "bemerkenswert", meint der Leiter des Stapo-Ausschusses, Werner Amon (ÖVP), zum Standard, denn nicht ein-mal die Evaluierungskommission habe alle Aktenteile bekommen.

FPÖ: "Nicht nachvollziehbar"

Zur Einstellung des Verfahrens meinte Amon: "Wenn die Staatsanwaltschaft sich selbst untersucht hat und diesen Schluss zieht, nehme ich das einfach nur zur Kenntnis." Der Stapo-Ausschuss ist ein geheimer Ausschuss, dessen Mitglieder extra vereidigt werden und in einem abhörsicheren Raum tagen. Das könnte laut Grün-Abgeordnetem Peter Pilz schon am 1. Dezember sein. Pilz empört sich im Standard-Gespräch über "die Persilscheinproduktion der Extraklasse". Man müsse sich "gegen die Paten der Regierungsjustiz" wehren.

Auch die FPÖ kommentierte das Ergebnis als "nicht nachvollziehbar". Vom SPÖ-Klub hieß es auf Standard-Nachfrage, man sei ebenfalls dafür, dass der Fall Thema im Stapo-Ausschuss werde.

Rzeszut, der - anders als Adamovich- nicht als Zuhörer zur Pressekonferenz kam, kommentierte die parlamentarischen Aktivitäten als Beweis dafür, "dass der Rechtsstaat nur im Parlament durchzusetzen ist". Der Ex-Höchstrichter lobte aber die "integre Arbeit" des Innsbrucker Richters Putz. Dieser habe nur "leider nicht einvernehmen dürfen, wenn er wollte, sondern wen ihm die Staatsanwaltschaft vorschlug". (Colette M. Schmidt, DER STANDARD-Printausgabe, 25.11.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 91
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suboptimal
 
24
15.2.2012, 12:39
uijegerl, inzwischen haben sie sogar den ganzen Salon Seeh gekübelt

und ins Nirwana versenkt – ein Totalschaden
http://diepresse.com/home/blog... h/index.do
Seite nicht gefunden
ratz fatz weg

War wohl nix mit dem Aufdecken durch kriminelle Anschuldigungen und Vermutungen im dritten Konjunktiv, als Blog und als strafbare Postings nämlich, und sich dabei ausschließlich auf die amtsmissbräuchlich gestohlenen Dokumente von ein paar geistig devastierten Höchstrichtern zu stützen.
:-)

censorship sucks
01
15.2.2012, 16:10

welcher blog? war da mal was? wir kennen hier keinen herrn seeh, hat nie hier gearbeitet

Lilly Rush
 
03
15.2.2012, 13:46
Aufgegeben wird ein Brief und kein Blog

Ersatzdiskussionsmöglichkeit:
http://www.dieaufdecker.com/index.php

Übrigens die interessanteste neue Variante der Begründung ist, dass es IHRE Anschuldigungne gegen die Höchstrichter gewesen sein sollen.

suboptimal
 
33
15.2.2012, 21:45
"krimineller OGH-Patient"

bleibt inzwischen auch überall anders stehen, den kann man sogar schon googeln, genau so wie Höchstrichter mit feuchten Hoserln, wichtige Gruselgreise und rufmördernde Kasperlkommission - die sind breit gestreut im seriösen Blätterwald verteilt und werden nicht gelöscht oder beanstandet. Scheint eine Mehrheitsmeinung zu sein .... :-)
Die amtlichen Rufmörder der Republik Österreich - die rufmördernde Kasperlkommission – stört das auch nicht, die hätten ja die Macht, das abzustellen.
"krimineller OGH-Patient" - So wird man auch berühmt!
Jeder kriegt, was er verdient.
*lach*

Nummer7
26
14.2.2012, 20:09
Investigativer Journalismus und Mut

Zuerst ist Florian Klenk umgefallen und mit der nunmehrigen Löschung von gut und gern 10.000 Postings in seinem Salon auch Manfred Seeh.
Für investigative Journalisten ist diese Wankelmütigkeit mehr als peinlich.
Zum Glück geht es in der schweizer online Zeitung 20min weiter und auch der STAPO Ausschuss wird bald erste Ergebnisse liefern. Vielleicht findet Herr Seeh dann ja den Mut seinen Salon wieder aufzusperren...

Ein ehrenhafter Aufdecker würde bei seiner Zeitung sofort kündigen, wenn sie ihn und seine Leser derart brüskieren würde!

Lilly Rush
 
02
15.2.2012, 08:39
Neuer Kampusch-Priklopil Blog

Neuer Versuch?
http://www.dieaufdecker.com/index.php

suboptimal
 
13
15.2.2012, 22:35
Da ist noch ein Netzfundstück zum starken Blutverlust

Damit ihr dort was zum "Diskutieren" habt, Gurkerl
Bub überlebt ein GANZE Nacht mit abgerissenem Arm – ohne Arzt
Dass der Junge den Unfall ohne sofortige Behandlung überhaupt überlebte, könne nur daran liegen, dass sich die Blutgefäße geschlossen haben, sagte ein Unfallchirurg dem SWR.

Ulm: Arm eines Vierjährigen von Waschmaschine abgetrennt
http://www.spiegel.de/panorama/... ml#ref=rss
Die Erste Hilfe der Natur!
:-)

Lilly Rush
 
01
16.2.2012, 11:54

Das Interessante am Fall Kampusch/Priklopil ist:

Hier jagt ein Wunder das Andere.

Ich bin schon gespannt wann die Heiligsprechnung erfolgt.

Gn0m
01
13.2.2012, 22:34
Bin gespannt

wann die Kommentare hier vom Zensor gelöscht werden. Bei der Presse ist es schon soweit.

censorship sucks
04
14.2.2012, 11:40
zur präzisierung:

in der presse wurden nicht etliche kommentare gelöscht (von wegen zensor), sondern es wurden sämtliche(!) kommentare eines über mehr als ein jahr laufenden 30-teiligen blogs in den orkus geschmissen. das ist eine fünfstellige zahl.

Kormir
04
14.2.2012, 14:20

Ein ordentlicher Tritt in den A., der damit allen Usern verpasst wurde! Und MS hüllt sich in Schweigen. Ein Mail an ihn blieb bislang unbeantwortet!

Kormir
03
14.2.2012, 17:26

Antwort eingetroffen (nicht von MS): Die Verantwortung für das Schließen des Blogs lag ausschließlich bei den Usern.

Lilly Rush
 
23
15.2.2012, 07:59
Das ist wohl der Gipfel!

Von der Pressezensur wurde kaum noch etwas durchgelassen. Namen Betroffener wurden von den Usern schon lange nicht mehr verwendet. Die Postings wurden notgedrungen immer kryptischer und waren nur noch für Eingeweihte verständlich. Und die Presse schiebt die Schuld für die Schließung auf die Poster ab!
Als Beispiel was zensuriert wurde weiter unten meine Postings mit den Zitaten aus einem Forensikskript: Keine Namen, kein direkter Bezug zum Fall Kampusch. - Oder der Hinweis auf das 7-jährige Mädchen, das in den USA in einem Supermarkt entführt werden sollte.
Harmlos. Alles gelöscht in der Presse.

suboptimal
 
53
14.2.2012, 19:54
*wein*

Die unermüdlich rufmördernden User, die den Blog dominiert haben und ständig gelöscht werden mussten, seid ihr.

Empfehle dem rechten Trollgefolge vom trollenden OGH-Pensionisten den Wechsel in die Foren von anderen rechten Blogs wie "unzensuriert" und ähnliches. Auch der Unterberger nimmt noch Patienten auf.
*lach*
.

Lilly Rush
 
01
14.2.2012, 07:00

Ja auch schon bemerkt. Und nicht einmal ein Sterbenswörtchen vom verantwortlichen Redakteur Manfred Seeh.
Feig.

Lilly Rush
 
02
11.2.2012, 14:20
Abgewinkelte Beine

Auf dem Bild der Leiche auf 20 min.ch sind die Beine abgewinkelt.
In meinen Texten aus dem Forensikskript haben wir gelesen, dass die Totenstarre nach 2-3 Stunden eintritt.
WP wurde ja von den Schienen irgendwann weggelegt. (Da wird man die Gleidmaßen wohl gerichtet haben).
Sollten der Tote am Seziertisch abgewinkelte Beine gehabt haben, ist das ein Zeichen dafür, dass der Tod VOR dem Zugaufprall eingetreten ist. Sonst geht sichs mit der Totenstarre nicht aus.

suboptimal
 
43
11.2.2012, 20:00
Was für ein Trollforum

Wenn ein ZEUGE selber mit eigenen Augen sieht, wie sich einer fest entschlossen im letzten Augenblick, wo eine Notbremsung garantiert nix mehr verhindert, vor seine Lok LEGT, wird man über den TODESZEITPUNKT nicht viel untersuchen brauchen. Da können Sie sich ihre Studenten-Skripten und seine abgewinkelten Beine einrexen.

Der Lokführer war so angefressen, dass er das Ergebnis gar nicht selber besichtigen wollte und den Zugbegleiter nach hinten geschickt hat. Schon am NÄCHSTEN Tag ist der Lokführer wieder im Dienst gewesen und hat sich in irgendeiner Ösi-Zeitung gefreut, dass es ihm gut geht, weil er inzwischen weiß, dass er in der Nacht davor "das größte Schwein von Wien" beseitigt hat. GIDF
.

Lilly Rush
 
02
11.2.2012, 21:52

Ihre Fantasie ist grenzenlos.
Der Lokführer hat nur einen hellen Schatten gesehen.
Er sprach nicht einmal von einer Person.

Natürlich steigt in so einem Fall zunächst der Zugbegleiter aus, denn der kann wenns ein Fehlalarm war gleich wieder hinten in den Zug einsteigen und weiter geht die Fahrt. Sobald der Zugbegleiter den Leichenfund gemeldet hat ist der Zugführer natürlich ausgestiegen. Oder glauben sie der bleibt stundenlang in seiner Kabine und wartet bis ihn wer erlöst? Das war ja kein Kreuzfahrtschiffkapitän der sich vor seiner Verantwortung drückt.

suboptimal
 
33
14.2.2012, 22:51
aha

Und warum sollte ein Zugführer "natürlich" aussteigen, um was genau zu tun, Gurkerl? Sich den Anblick SEINER Leiche so richtig reinziehen, damit er ihn NIE mehr vergisst? Manche werden dadurch BLEIBEND arbeitsunfähig wie der Lokführer, der vor drei Jahren den Robert Enke zusammenfahren musste und bis heute dienstunfähig ist.
Die Wirklichkeit sieht "natürlich" so aus: Der Lokführer ist ab dem Augenblick NICHT mehr im Dienst und MUSS abgelöst werden, der braucht gar nichts mehr tun. Das machen alles die anderen. Die ÖBB (und DB) lassen Suizid-Lokführer keinen Meter weit mehr selber fahren. Anspruch auf Urlaub haben sie danach auch, und sein ganzer Zug wird SOFORT eingezogen (Waschstraße … eh schon wissen).
Keine Ahnung von nix, gell.
*rofl*

Lilly Rush
 
01
15.2.2012, 08:06
soso

Der Zugführer soll also im Zug drinnen bleiben und warten bis jemand anderer kommt der die Leiche anschaut? Kopschüttel!!!
Der Zug wird nicht unbedingt sofort eingezogen. In diesem Fall, wird auf einen Ersatzzugführer gewartet und wenn möglich (hier ja) bis zur nächsten Station gefahren.
Nur Halbwahrheiten (wenn überhaupt) verbreiten und große Klappe. Obergurkerich.

suboptimal
 
33
15.2.2012, 09:49
Der BREMSWEG von einem schnellen Zug ist WIE lange?

ICE mit 300 kmh: Normalbremsung ca 8 Kilometer (!)
ICE mit 300 kmh: NOTBREMSUNG: ca 4 Kilometer (!)
Da steigt überhaupt keiner aus und spaziert eine Stunde zurück am Gleis, um SELBER irgendwelche Reste zu betrachten. Das macht alles die zuständige Leitstelle, die hinwiederum auch schon mal 300 oder 500 Kilometer entfernt sein kann. Das letzte, was der Zugbegleiter oder der Zugführer tut, ist die Durchsage an die Fahrgäste, dass es einen außerplanmäßigen Halt gibt wegen "behördlicher Streckensperre" oder "Betriebsereignis".
Träumens weiter in Ihrer schrägen Schwurbelwelt, mit der Wirklichkeit haben Sie nicht zu tun.

Lilly Rush
 
02
15.2.2012, 10:59
Keine Ahnung von nix, aber posten!

Bruhaha! Das möcht ich sehen wo in Wien die S-Bahn mit 300 kmh fährt. Sie disqualifizieren sich doch selbst.

Der Zug ist gerade mal aus dem Bahnhof Praterstern ausgefahren. Die Geschwindigkeit betrug ca 40, 45 kmh. Das macht bei bei sofortiger Bremsung einen Weg von ca 100 Metern.
Das Interessante ist, dass bei anderen Verkehrunfällen wo ein Toter z.B. unter einem LKW liegt, dieser sogar angehoben wird um den Zustand der Leiche nicht zu verändern.
Ob Priklopil vor Eintreffen der entsprechenden Polizeieinheit ortsverändert wurde (ob auch nur der Schädel ortsverändert wurde) wird sich weisen.

suboptimal
 
33
15.2.2012, 11:51
IST schon erwiesen, Kasperl, seit 2006.

Der GESICHTSVERLUST von zwei rufmördernden EX-Höchstricherrn, die sich kraft ihres psychopathischen So-Seins ÜBER der Justiz zu stehen wähnen, ist das einzige, was die zwei Gschichteldrucker aus dem feuchten Dunstkreis der Kasperlkommission noch antreibt.

Wähnen kommt von WAHN.
OSTA Mühlbacher hatte vollkommen Recht, als er dem albernen Spinner über die Medien ausrichten ließ: "Da meldet sich jemand zu Wort, der die Akten nicht gelesen oder nicht verstanden hat. Ein Strafverfahren ist kein Gesellschaftsspiel, bei dem die abenteuerlichste Geschichte prämiert wird." Dass jemand früher einmal Präsident des Obersten Gerichtshofes gewesen ist, sei kein Beweismittel. (APA)

ha ha ha

Lilly Rush
 
02
15.2.2012, 13:44

Da möchte ich jetzt mal den Herren ganz frech zurückschmettern, dass fraglich ist wer die ganzen Akten nicht gelesen hat sondern sich maximal auf die Berichte der Polizei verlassen hat.
Es gibt konkrete Hinweise, dass sich gewisse STA sogar ein halbes Jahr lang vor Kontakt gedrückt haben bzw. sich eventuell sogar verleugnen lassen haben. Nachzulesen im Rzeszut Dossier.

Lilly Rush
 
00
15.2.2012, 13:44

Da möchte ich jetzt mal den Herren ganz frech zurückschmettern, dass fraglich ist wer die ganzen Akten nicht gelesen hat sondern sich maximal auf die Berichte der Polizei verlassen hat.
Es gibt konkrete Hinweise, dass sich gewisse STA sogar ein halbes Jahr lang vor Kontakt gedrückt haben bzw. sich eventuell sogar verleugnen lassen haben. Nachzulesen im Rzeszut Dossier.

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