Frau zahlte Strafe in kleinen Münzen: Gebäude evakuiert

24. November 2011, 14:18
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Verdächtiges Paket ließ Entminungsdienst ausrücken

Innsbruck - Ein verdächtiges Paket hat im Verkehrsamt der Bezirkshauptmannschaft Reutte am Donnerstag für Aufregung und einen evakuierten Gebäudetrakt gesorgt. Der Entminungsdienst konnte schließlich Entwarnung geben: Eine deutsche Verkehrssünderin hatte ihre 30-Euro-Strafe in kleinen Münzen bezahlt und diese dem Amt geschickt. 

Die Mitarbeiter wurden wegen des klappernden Geräuschs auf das etwa zwei Zentimeter hohe Päckchen im Ausmaß von zehn mal zwölf Zentimetern aufmerksam. Für rund 20 Beschäftigte gab es eine unfreiwillige Pause.

Der aus Innsbruck angeforderte Entminungsdienst röntgte das Paket, die Mitarbeiter durften zurück an ihren Arbeitsplatz. Die Münzen wurden am Nachmittag bei der Amtskasse einbezahlt. Für die Frau bleibt die Sendung übrigens ohne Konsequenzen. "Wie man bezahlt, bleibt jedem selbst überlassen, auch wenn wir hoffen, dass das Beispiel keine Schule macht", erklärte der stellvertretende Bezirkshauptmann, Konrad Geisler. Ihr Verwaltungsakt wurde geschlossen. (APA)

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