Historiker

"Die Leute werden wie Tiere behandelt"

Interview | Anna Giulia Fink, 24. November 2011, 11:41

Historiker Farag Alieldin über den verzweifelten Versuch der ägyptischen Jugend, aus dem "Aufstand" eine "Revolution" zu machen

Wenn Wessam A. Farag Alieldin von den ägyptischen Demonstranten, ihrem Frust und Ärger spricht, dann fällt oft das Wort „Wir". Wessam Farag ist Historiker an der Mansoura Universität. Er lebt in Alexandria, der zweitgrößten Stadt Ägyptens und neben Kairo einer der Hauptschauplätze der Demonstrationen im ganzen Land. Wie er die Proteste erlebt hat, wie er den möglichen Wahlausgang einschätzt und welche Rolle Religion in der jetzigen Situation spielt, erklärt er im Interview mit derStandard.at.

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derStandard.at: Welche Auswege gibt es jetzt in Ägypten? Wird der Militärrat dem Druck der Demonstranten nachgeben oder wird er mit noch mehr Gewalt reagieren?

Wessam A. Farag Alieldin: Prognosen sind im Moment sehr schwierig. Den Jungen am Tahrir-Platz in Kairo und auf den anderen Plätzen im ganzen Land reichen die Worte des Feldmarschalls Mohammed Hussein Tantawi nicht. Außerdem kommen sie zu spät. Sie sind sauer, dass sie von Samstag bis Dienstag komplett ignoriert wurden. Dabei hat sich bereits unter Mubarak gezeigt: Die Forderungen auf der Straße nehmen zu, je länger die Antwort auf der anderen Seite ausbleibt. Zu den Forderungen, dass die Armee die Macht abgeben soll, kommen jetzt die Beschwerde und das Entsetzen über das Vorgehen der Sicherheitskräfte hinzu.

derStandard.at: Was könnte dieser ungewisse Ausgang für die Wahlen bedeuten?

Wessam A. Farag Alieldin: Wir sind uns nicht sicher, wie diese Wahlen vonstattengehen sollen, weil wir nicht wissen, wer sie überwachen soll. Wenn die Sicherheitskräfte gegen die Leute vorgehen und das Militär sie beschützt, wer garantiert dann, dass wir frei wählen und anschließend sicher nach Hause kommen? Die Gesellschaft ist entzweit, viel mehr als bei den Protesten im Jänner. Damals war es eine Kraft gegen Mubaraks Regime. Die Leute, die vergangenen Samstag erstmals wieder auf die Straße gegangen sind, sind dieselben, die den Aufstand im Jänner angefangen haben. Sie haben sich betrogen gefühlt von der Armee, die die Ziele der Revolution nicht erfüllt hat und das alte Regime aufrechterhält. Die Demonstranten, die sich am Samstag auf den Tahrir Platz gestellt haben, wollten eine Entschädigung für die Verwundungen, die sie von den Jänner-Aufständen davongetragen haben. Der Militärrat hatte lange Zeit, ihnen zu helfen oder zumindest Hoffnung zu geben, hat ihnen aber nicht einmal Aufmerksamkeit geschenkt.

derStandard.at: Es gibt Medienberichte, laut denen das Vorgehen gegen die Demonstranten in Alexandria brutaler ist als in Kairo, weil in Alexandria die Medienaufmerksamkeit nicht in dem Maß vorhanden ist. Wie haben Sie das erlebt?

Wessam A. Farag Alieldin: Die Brutalität ist dieselbe, aber die „Bühnen" sind anders. In Alexandria haben wir drei verschiedene Orte, wo Demonstrationen stattfinden. Angefangen haben sie im Zentrum, dann gingen sie über zum Hauptquartier des Militärs, dann zu jenem der Sicherheitskräfte. Dort ist man ein leichteres Ziel als am Tahrir Platz in Kairo, deswegen ist die Gewalt auch sichtbarer gewesen.

Aber die Demonstranten, die von den Sicherheitskräften festgenommen wurden, erzählen an beiden Orten dieselben Geschichten, etwa dass ihnen ihr Handy und Geld weggenommen wurde. Das ist die Taktik der Sicherheitskräfte, ihre Mentalität hat sich mit Mubaraks Sturz nicht automatisch geändert. Die Ägypter träumen von einem neuen Ägypten, dafür müssen aber auch die Sicherheitskräfte neu aufgestellt werden. Der erste Schritt wäre einmal, die Menschen mit Würde zu behandeln. Viele beklagen das und ich habe es selbst erlebt: Leichen werden einfach wie Müll an den Straßenrand geworfen. Im Fernsehen haben sie eine junge Demonstrantin gezeigt, die das beobachtet und geschrien hat: "Seit wann werden Tote wie Müll behandelt?".

Um zu der Frage der Rolle der Medien zurückzukommen: Ohne sie würden sicher noch mehr Verbrechen passieren. Am Dienstag wurde etwa auf allen Kanälen, in allen Talkshows, auf Facebook und Twitter von dem jungen Soldaten gesprochen, der dabei gefilmt wurde, wie er seinem Offizier dazu gratulierte, einem Demonstranten ins Auge geschossen zu haben. Sein Foto war überall und kurz darauf wurde von den Demonstranten Geld angeboten für denjenigen, der seinen Namen ausfindig macht. Innerhalb einer halben Stunde wusste man seinen Namen, seine Dienstnummer und seine Privatadresse.

derStandard.at: Es gibt Berichte von Helikoptern, die aus der Luft Tränengas auf die Demonstranten in Alexandria abwerfen.

Wessam A. Farag Alieldin: Davon habe ich auch nur gehört, ebenso wie von den Berichten, dass das Tränengas von der U-Bahn-Station unter dem Tahrir Platz aus gekommen sein soll. Was mit Sicherheit stimmt ist, dass das Tränengas von den Sicherheitskräften abgefeuert wird. Nach der Rede von Feldmarschall Tantawi haben mehrere Demonstranten außerdem von einer neuen Art von Gas gesprochen, das stärker ist als das bisherige Tränengas. Auch in Alexandria ist davon die Rede. Derzeit wird es laut Berichten noch analysiert, da es erstmals in der Nacht auf Mittwoch aufgekommen ist.

derStandard.at: Was ist mit der schweigenden Masse Ägyptens? Wird sie sich mit den Versprechungen der Armee zufrieden geben?

Wessam A. Farag Alieldin: Die Leute werden verprügelt und wie Tiere behandelt, oder noch schlechter. Dieses brutale Vorgehen hat alles noch einmal verschärft. Leute, die eigentlich nicht an den Demonstrationen teilgenommen haben, haben sich doch angeschlossen, nachdem sie Bilder gesehen haben, etwa einer junge Frau, die an den Haaren die Straße entlang gezogen wurde. Das Vertrauen in die Armee ist weg. Eingebüßt hat sie den Respekt ohnehin schon davor, aber jetzt ist er endgültig weg. Ich selbst bin 65 Jahre alt, die meisten Politiker gehen auf die 60 zu. Die Zukunft gehört nicht uns, die Zukunft gehört den jungen Menschen auf der Straße. Die meisten von ihnen sind zwischen 18 und 40, die Zukunft Ägyptens gehört ihnen. Das versteht die Armee nicht. Sie ignoriert sie und behandelt sie wie Kinder.

derStandard.at: Was halten Sie von den Spekulationen, laut denen das Militär die Demonstrationen provoziert hat, um den Wahltermin nach hinten zu verschieben?

Wessam A. Farag Alieldin: Das glauben hier viele. Ich glaube nicht, dass die Armee mit dem Gewaltausbruch von Samstag zusammenhängt. Das Misstrauen gegen die Sicherheitskräfte sitzt ohnehin tief, man hat nicht vergessen, wie sie im Jänner gegen die Leute vorgegangen ist. Das Militär aber wurde zumindest bis zum 9. Oktober, mit der brutalen Niederschlagung der Kopten-Demonstration, weitgehend respektiert. Danach hat das Militär an Respekt verloren, nicht nur unter den Christen, sondern auch bei den Muslimen.

derStandard.at: Wie schätzen Sie die Rolle der Muslimbrüder ein?

Wessam A. Farag Alieldin: Die Muslimbrüder sind schon lange Teil der Gesellschaft, haben der Gewalt abgeschworen und sind schon lange eine politische, sehr gut organisierte Partei. Gleichzeitig ist die Geschichte der Muslimbrüder eine opportunistische. Sie wussten schon immer, wie sie Gelegenheiten zu ihrem Vorteil nutzen können. Sie sind im Jänner erst dann auf die Straße gegangen, als junge Studenten und Intellektuelle demonstriert haben.

Dieses Mal haben sie bis vergangenen Montag immer wieder erklärt, nicht an den Demonstrationen teilzunehmen und das damit begründet, die Lage nicht eskalieren lassen zu wollen. Nachdem sie am Montag mit anderen Oppositionsparteien zusammengekommen sind, wollten dann doch einige ihrer Mitglieder zu den Demonstrationen. Das war für die Demonstranten zu spät, die Leute haben sie zurückgedrängt. Als sie gemerkt haben, dass sie zurückgewiesen wurden von den Demonstranten, haben sie wieder deklariert, dass sie nicht teilnehmen werden. Der politische Verlierer in der ganzen Situation, sind in meinen Augen die Muslimbrüder. Sie haben ihre Glaubwürdigkeit verloren, viele junge Menschen, die sie zuvor unterstützt haben, wenden ihnen jetzt den Rücken zu.

derStandard.at: An einem Wahlsieg der Muslimbrüder zweifelt trotzdem keiner.

Wessam A. Farag Alieldin: Ich erwarte mir 20 bis 25 Prozent für die Muslimbrüder, also nicht mehr als ein Drittel der Parlamentssitze. Die Jungen haben verstanden, dass sie Freiheit nur durch Fortschritt und Weiterentwicklung erreichen können. Sie wollen Demokratie; der Trend geht weg von Radikalen und Fanatikern und hin zu Liberalen und Säkularen. Das sieht man bei vielen, ich bemerke dieses Umdenken auch bei meinen Freunden, Verwandten und an der Universität.

derStandard.at: Inwiefern spielt Religion eine Rolle in der jetzigen Situation?

Wessam A. Farag Alieldin: Sie spielt eine Rolle, aber natürlich kann man das nicht so schwarz-weiß sehen, denn Religion war in der ägyptischen Kultur schon immer tief verwurzelt. Aber das Religionsbekenntnis hat viel mehr Facetten und Kategorien als etwa in Europa. Die Menschen hier sind gläubig, niemand würde sich gegen Religion an sich aussprechen, Muslime genauso wenig wie Kopten. Gleichzeitig können aber genauso gut liberale Vorstellungen und Religion zusammenpassen. Und in diese Richtung geht der Trend.

derStandard.at: Im Westen scheint man sich dennoch vor einer Machtübernahme religiöser Parteien zu fürchten, wie auch der Umgang mit dem Wahlsieg in Tunesien gezeigt hat.

Wessam A. Farag Alieldin: Ich verstehe die Gründe für diese Angst prinzipiell. Sie haben schließlich auch einen historischen Hintergrund, der nicht einfach vergessen wird, angefangen bei den Ottomanen. Aber der Westen muss auch sehen, dass ein neuer religiöser Diskurs stattfindet in der muslimischen Welt. Ich selbst bin moderater Muslim. Europa muss realisieren, dass Muslim nicht gleich Muslim ist. Vor einem Wahlsieg der Muslimbrüder muss man keine Angst haben.

derStandard.at: Die radikalislamischen Salafisten hingegen fielen nach dem Umsturz mit ihren radikalen Forderungen auf. Etwa als sie vereinzelt Alkoholläden und Sufi-Schreine mit der Begründung, sie seien unislamisch, angriffen oder Frauen auf Wahlplakaten entfernten.

Wessam A. Farag Alieldin: Die stellen viel mehr ein Problem dar. Sie haben sich erst nach dem Umsturz organisiert, ihre Anführer sind - im Gegensatz zu den Muslimbrüdern - kaum gebildet, deswegen agieren sie chaotisch und reden zum Teil wirres Zeug. Sie könnten schon vereinzelt im Parlament sitzen, aber nicht in großer Anzahl. Ein Problem stellen sie eher dar, wenn die Muslimbrüder eine Allianz mit ihnen eingehen. Zusammen könnten Sie wohl 30 bis 35 Prozent erreichen.

derStandard.at: Was ist die größte Errungenschaft der Revolution?

Wessam A. Farag Alieldin: Bis vergangenen Freitag hätte ich "Aufstand" dazu gesagt, nicht "Revolution". Wer von einer Revolution spricht, der meint eine drastische Transformation in der Gesellschaft und den politischen Institutionen. Das wurde in Ägypten nicht erreicht. "Freiheit, Würde, soziale Gerechtigkeit": Dieser Slogan aus den Protesten von Jänner blieb den Menschen bisher verwehrt, auch wenn Mubarak weg und seine Partei aufgelöst ist. Die jungen Leute versuchen jetzt aus dem "Aufstand" eine "Revolution" zu machen. (fin, derStandard.at, 23.11.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 104
1 2 3
mstislav raskachlovitsch
02
25.11.2011, 07:10
arabische Nächte.....

Morgen schon stehen die heutigen Demonstranten hinter den Tränengas-Werfern..........und neue Demonstranten treten in den Ring.

klaus dona
00
25.11.2011, 01:48
Revolution

The mind of a Child is where the REVOLUTION begins.

via Telering Handy
10
25.11.2011, 00:47
das ist aber nicht so gut

wenn die so behandelt werden. wie man in den wald reinruft, kommt es zurück.

hat sich aber anscheinend noch nicht zu allen rumgesprochen.

Markus2001
01
24.11.2011, 23:18

Exzellentes Interview. Sehr sachlich und differenziert.

Dormouse
00
25.11.2011, 09:20

stimmt, leider viel zu selten...

2010sdafrika
42
24.11.2011, 20:33
Proteste schaden der Demokratisierung Ägyptens

Während sich der Tourismus in Ägypten in den letzten Monaten leicht erholen konnte, wird diese Entwicklung mit der gegenwärtigen Situation nun wieder gestoppt. Denn mit jedem Tag des Protestes, steigt das Machtvakuum und die Gefahr des Extremismus & Chaos. Die Frauen wären hiervon sicherlich am stärksten betroffen: http://wp.me/pNjq9-3jR.

Ahmed Ibrahim
01
25.11.2011, 00:06
blödsinn

Kowosch
 
12
24.11.2011, 22:49

Na ja - und was wäre die Alternative?

Südafrika - um auf die von Ihnen verlinkte Seite einzugehen - wäre ohne eine Phase, übrigens ja durchaus sehr gewalttätiger, Proteste sicher nicht das freie Land, das es heute ist... Der Tourismus hatte dort aber auch in der Apartheid funktioniert, die Wirtschaft auch (heute ist die Sicherheitslage ja mancherorts durchaus kritisch).

Die Ägypter haben - wie so viele andere Staaten Afrikas - ja auch ihre Erfahrungen mit Militärregierungen, die einen Übergang zu demokratischen Strukturen versprochen, dann aber nie gehalten haben. Ghana war da ja eher die rühmliche Ausnahme!

Massive Gewalt gegen Proteste, solange die überwiegend friedlich sind, ist doch zudem der Eskalationsfaktor schlechthin!

eknaDNovember
25
24.11.2011, 21:51

"Proteste schaden der Demokratisierung Ägyptens"
finde ich etwas merkwürdig formuliert.
Die Proteste an sich schaden niemanden, nur dass man Tränengas und Gewalt einsetzt, das schadet (logischerweise) den Leuten, die protestieren.
"Denn mit jedem Tag des Protestes, steigt das Machtvakuum und die Gefahr des Extremismus & Chaos."
sehe das als eher wischi-waschi Aussagen mit irgendwelchen Begriffen (Machtvaakum, Chaos..) - was will man wirklich mit so einem Satz aussagen?
heißt das die Leute sollten lieber nicht protestieren und die Millitärregierung weiter regieren (mitsamt Folter etc.) lassen?

mistvieh666
 
42
24.11.2011, 22:59
wenn die militaerregierung so waere wie sie sagen, dann wuerde es die proteste auch nicht geben. und das waere auch gut so.

das wort machtvakuum ist keineswegs eine wixi-waschi aussage.
die korrupte elite ist gestuerzt - was schlecht ist, weil jede elite im islamischen raum korrupt ist, statt korrupte elite koennte man also genauso einfach nur elite sagen.
das militaer zieht sich zurueck.
was als naechstes kommt ist nicht die demokratie, sondern der naechststaerkste.
das ist immer so, das war immer so, das wird immer so sein.
ob der naechste demokratischer und rechsstaatlicher ist als mubarak ist eher zufaellig, wahrscheinlich wirds aber schlechter, weil nach revolutionen wirds immer schlechter. das hat jetzt noch gar nix mit den muslimbreudern zu tun.
das alles ist naemlich immer so, das war immer so und wird immer so sein. amen.

Porqué no te callas?
00
25.11.2011, 03:22

Quatsch.

Kowosch
 
15
25.11.2011, 01:23
"weil jede elite im islamischen raum korrupt ist,"

Ganz im Gegensatz zum z.B. mitteleuropäischen - insbesondere östlichen alpenländischen - Raum, richtig? Oder zum osteuropäischen. Oder afrikanischen. Oder chinesischen. Oder überhaupt.

"wahrscheinlich wirds aber schlechter, weil nach revolutionen wirds immer schlechter."

Dauerhaft? Vorübergehend? Sagen Sie das auch zu den Russen, den Tschechen oder den Ostdeutschen? Wollen auch Sie die Mauer zurück?

Sollten die Franzosen nicht auch "den guten alten Zeiten" unter Louis nachtrauern?

Ja, mei - und wir wollen auch unseren Kaiser zurück, gell!

Zur Menschenrechtslage unter der gegenwärtigen Militärregierung: Suche z.B. bei amnesty.org unter "egypt".

DirtyHarry
01
24.11.2011, 19:40

in 50 jahren hat sich die bevölkerung ägyptens beinahe verdreifacht, so etwas kann nur in die verarmung führen
http://www.google.at/publicdat... l=de&dl=de

Markus2001
00
24.11.2011, 23:07

Überbevölkerung ist generell ein Problem auf dieser Welt. Was aber hat das mit dem Interview zu tun?

Kowosch
 
00
24.11.2011, 22:50

Das Problem ist in der Tat eklatant, bleibt aber unabhängig von der Regierungsform bestehen, oder?

DirtyHarry
00
26.11.2011, 16:57

mit der regierungsform hat es hier wirklich nichts zu tun, sondern mit der religion

Ahmed Ibrahim
00
24.11.2011, 20:22
du lebst in einer anderen Welt

unsere Welt heutezutage kennt etwas heisst Human Capital. das Problem in Ägypten bzw. anderen unterentwickelten Ländern ist die herrschende Systeme

DirtyHarry
00
26.11.2011, 16:59

nein, das hat nicht nur mit dem system etwas zu tun

ägypten ist auf nahrungsmittelimporte angewiesen, anders als z.b. saudi-arabien hat es dazu jedoch keine petrodollars

KL
00
24.11.2011, 23:15

sollte jedes human kapital mal gesehen haben:
http://www.youtube.com/watch?v=hM1x4RljmnE

"are humans smarter than yeast"

geht um die exponentialfunktion.

Gegen Studiengebühren kämpfen!
12
24.11.2011, 19:07
Solidaritäts-Demonstration

mit den Protesten in Ägypten, morgen Freitag, 25.11. Demo geht zur ägyptischen Botschaft in Wien! Treffpunkt 14:30 U6 U-Bahn-Station Nussdorfer Straße. Weltweit finden bereits die ganze Woche Aktionen statt!

http://www.linkswende.org/5463/Soli... n-Aegypten

knuuuut
23
24.11.2011, 22:24
ihr seid nicht links.

ihr seid diejenigen, die plakate mit einer schwarz bekopftuchten frau mit sich rumtragen und das als große linke freiheit verkaufen wollen - nein danke.

mistvieh666
 
02
24.11.2011, 23:04

mittlerweile ist genau das links.
es gibt viele gruende, warum die oesterreichische jugend mit links nichts mehr zu tun haben will.
das ist einer davon.
fuer welche projekte machen sich die gruenen, macht sich zum beispiel der standard stark?
das ist links, genau das.

lassen Sie mich durch
00
24.11.2011, 18:39

Ja lieber Ägypter Demokratie ist nicht umsonst,vor allem nicht wenn ein aussenstehender versucht seine nächsten Marionetten Regierung auf zu stellen.

Ahmed Ibrahim
00
24.11.2011, 18:05
mir glauben

die Tiere werden besser in Ägypten als Menschen behandelt.

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