Navimarkt schrumpft: Hälfte der Verkäufe sind bereits Ersatz

24. November 2011, 07:55
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Der Markt für Navigationsgeräte ist gesättigt

Nach den Boom-Jahren ist der Markt für Navigationsgeräte gesättigt. Heuer werden rund 200.000 Geräte um 20 Mio. Euro verkauft, nach Stückzahl wie Wert fünf Prozent unter 2010. Aber dank Innovationen und Expansion bei Accessoires sei Tomtoms Abschneiden stabil, sagt Tomtom-Vizepräsident Mike Schoofs. Fast die Hälfte der Käufer haben bereits ein Navi, Hauptgrund für den Neukauf sind Live-Verkehrsinfos am Navi, die das Einsteigergerät noch nicht hatte.

HD Traffic

Tomtom forciert darum sein Verkehrssystem HD Traffic, das es in 18 Ländern gibt. Dabei werden anonyme Bewegungsdaten von Handynutzern, Verkehrsinfo-Systemen (TMC) und von anderen HD-Nutzern live in die Routenplanung einbezogen, um Staus und stockenden Verkehr zu umgehen. In Österreich werden 99,9 Prozent aller Straßen erfasst, sagt Schoofs. Ein neues Gerät, Go 1005 World um 350 Euro, bietet Karten für 66 Länder und HD Traffic. Nach einem Gratisjahr kosten Verkehrsdienst und Kartenupdates 50 Euro im Jahr (Roaming inklusive).

Nachdem Tomtom mit seinen mobilen Geräten anfangs teure Einbaunavis unterlief, geht jetzt der Trend in die Gegenrichtung: Renault, Alfa, Fiat, Ford, Mazda und Opel bieten Integration ins Armaturenbrett an. (spu)

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