Frauenpension

Antrittsalter entzweit Koalition

23. November 2011, 18:18

Marin für früheres Angleichen: System schade Frauen

Wien - Ein früheres Angleichen des Pensionsantrittsalters der Frauen an jenes der Männer kommt für Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) nicht in Frage - gegen das Ansinnen von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP), den Gleichstellungsprozess ab 2017 anzugehen, wollen die SPÖ-Frauen nun eine Resolution verfassen.

Aktuell liegt das tatsächliche Pensionsantrittsalter von Frauen bei 57,1 Jahren, obwohl das gesetzliche 60 vorschreibt. Bei den Männern beträgt es 59,1 Jahre statt 65. Derzeit ist vorgesehen, das Pensionsalter der Frauen zwischen 2024 und 2033 schrittweise an das der Männer anzugleichen.

Heinisch-Hoseks Hauptargument dagegen: "Mir fehlen noch viele Gleichstellungsschritte. Ich habe Verständnis dafür, dass die Regierung die Schuldenbremse beschließen möchte, aber es ist nicht einzusehen, dass das Erste, was aufs Tapet kommt, die simple Ansage zum früheren Anheben des Antrittsalters ist."

Der Pensionsexperte Bernd Marin weist darauf hin, dass gemäß einer Wifo-Studie eine nunmehrige Angleichung bis 2020 dem Staat bis zu 710 Millionen Euro im Jahr ersparen würde. Ein Teil davon sollte den Frauen in Form von Förderprogrammen sowie durch systematischen Ausbau der Kinder- und Nachmittagsbetreuung zurückgegeben werden, empfiehlt er. Das jetzige System schade "im Gegensatz zu Dohnals Zeiten" den Arbeitnehmerinnen, denn ihr früheres Pensionsantrittsalter sei mit ein Grund für ihre "doppelte Diskriminierung am Arbeitsmarkt", etwa in Form geringerer Weiterbildungsangebote und Karrieren im mittleren Alter, flachere Lebenseinkommenskurven vor allem im Angestelltenbereich ab 50 und höhere Altersarmut. Marin: "Nicht eine Expertin oder Feministin von Rang befürwortet dieses vorgestrige Modell unterschiedlichen Pensionsalters heute noch, das ursprünglich zur Alleinverdienerfamilie gehörte." (Nina Weißensteiner, DER STANDARD, Printausgabe, 24.11.2011)

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Posting 1 bis 25 von 33
1 2
Ndugu
00
30.12.2011, 08:45
Wenn ich schon höre, dass den Frauen ein Teil

wieder "zurückgegeben" werden soll, wird mir schlecht!
Kinderbetreuung ist für ELTERN wichtig, nicht nur für Frauen. Es wäre schon nett, wenn die Politik endlich diesbezüglich aufwachen würde!

Wolfgang56
15
24.11.2011, 12:57
Mit der Erhöhung des Pensionsantrittsalters alleine ist es nicht getan!

Die können das Antrittsalter hinauf setzen so hoch wie sie wollen, es wird den ASVGlern nichts nützen, solange die wirtschaftsbegleitenden Maßnahmen zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer fehlen!
Oder spekulieren die ernsthaft darauf, daß ältere Arbeitnehmer (ASVG) erst nach Jahren der Arbeitslosigkeit in die Pension wechseln und sich damit die Pensionshöhe aus der Differenz des Arbeitslosenbezuges/Pension reduziert?
Abgesehen davon, basiert die derzeitig gültige Pensionsantrittsaltersregelung auf der Annahme, daß im Jahr 2009/2010 Vollbeschäftigung herrscht (Experten: Felderer, Tomandl, Marin)! Davon waren wir weit weg! Erst die Jobs schaffen, dann über Pensionsantritte reden!!!

the bugger_off
04
24.11.2011, 13:08
DAAAAAAAAAAAAANKE für ihr intelligentes post!!!!!!

jane doe2
22
24.11.2011, 12:13

Bei den Männern ist das durchschnittliche Pensionsantrittsalter deshalb so niedrig, weil es die ÖBBler mit dem Antritt mit ca. 52 runterdrücken. Ansonsten wäre es viel höher. Das sollte vielleicht mal erwähnt werden!

the bugger_off
01
24.11.2011, 12:25

sollen wir einfach so tun als gäbs die öbb-arbeiter nicht?

jane doe2
00
24.11.2011, 21:37

Nein, ab er dann muß dort angefangen werden! Ein "paar" die sehr sehr viel früher als alle anderen in Pension gehen können, machen den Schnitt für den Großteil kaputt, und die müssen sich dann immer anhören, dass die Männer im Schnitt mit 59 Jahren also zu frühin Pension gehen. Die meisten gehen eben nicht so früh!

ChristianderGuru
14
24.11.2011, 10:50
Anpassen jetzt!

Hat der Verfassungsgerichtshof schon vor 16 Jahren festgestellt!

komajo
110
24.11.2011, 07:38
Wenigstens

auf dem Papier sollten Männlein und Weiblein gleich sein. Mit diesem Argument wollen sie ja auch in unserer Hymne besungen werden.

lieschen müller4
76
23.11.2011, 19:24

Es war ja klar,dass sich der Herr Marin wieder sofort zu Wort meldet,wenn es darum geht,Verschlechterungen mit irgendwelchen an den Haaren herbeigezogenen Argumenten zu rechtfertigen.99% der Arbeitnehmerinnen machen keine Karriere sondern gehen einfach arbeiten und sind froh,wenn sie nach Jahrzehnten noch ein paar Jahre ihres Lebens selbstbestimmt und ohne bezahlter Arbeit einfach ihr Leben leben können.Dass das vielen Männern ein Dorn im Aug ist,kann man nachvollziehen,ändert aber nichts an den Tatsachen.

daemeth
12
24.11.2011, 14:06

glauben sie dass das die männer nicht auch machen? worin liegt nun also der grund für die bevorzugung der frau?

the bugger_off
23
24.11.2011, 11:34

angesichts dessen das männer im durchschnitt eh nur 2 jahre länger arbeiten, ist es sowieso nur fragwürdig das pension-thema jetzt nur auf den rücken"der frauen" austragen zu wollen und damit einen ganz schirchen hinterweltlerisch anmutenden gender-kampf diskurs vom zaun zu brechen (siehe gestrige diskussion zum heinisch-interview).

Helicopterman
12
24.11.2011, 07:38
Sie haben vollkommen recht,

aber wieso sollte dies nur für Frauen gelten, oder finden Männer Ihrer Meinung nach in der heutigen Arbeitswelt ausschließlich paradiesische Zustände vor?

Der lachende Mann
16
23.11.2011, 20:20
Faule Liese.

lieschen müller4
34
23.11.2011, 20:42

Der Mensch ist von Natur aus faul wenn er die Möglichkeit dazu hat.Und davor liegen im Normalfall Jahrzehnte bezahlter Arbeit.

kuonrad
22
24.11.2011, 11:52
Überwinden Sie Ihre Faulheit

und machen Sie nach Satzzeichen einen Leeranschlag, damit man Ihre Satzspenden leichter lesen kann.

lieschen müller4
21
24.11.2011, 20:11

Fühlen Sie sich ohne überfordert?

kuonrad
10
25.11.2011, 08:53
Nein - und mich stören auch

Druckfehler und Tippfehler nicht.

Aber wenn jemand, der in einem Printmedium posten möchte, in der heutigen Zeit die Regeln fürs simple Schreiben nicht beherrscht, sollte er bei dem Begriff Überforderung bei sich selber anfangen.

lieschen müller4
00
25.11.2011, 22:55

Seit wann gibt es eine Regel,die einen zur Verwendung des Leeranschlags verpflichtet?Sie können ja in Zukunft meine Postings nicht lesen,wenn Sie das nicht verwenden des Leeranschlags so stört.Und ich fühle mich ganz sicher nicht überfordert aber genervt,wenn offensichtliche Erbsenzähler Zeit und Platz für völlig unwichtiges Zeug verschwenden.

kuonrad
10
26.11.2011, 13:11
Diese Regel

gibt es, seit es Schreibmaschinen gibt, also zumindest seit 1808. Es gibt kein Printmedium der Welt, das diese Regel nicht anwendet. Jeder Volksschüler bereits kennt sie, wenn er eine Arbeit auf dem PC schreibt.
Sie sind der einzige Mensch der Welt, der das nicht weiß und auf diese seine Beschränktheit auch noch stolz ist.

Der I n h a l t Ihrer Wortspenden ist keines Kommentars würdig.

http://www.supportnet.de/stat/2004... 188781.asp

lieschen müller4
00
26.11.2011, 14:38

An kleinlichen Erbsenzählern wie Ihnen geht die Welt zugrunde.Als erwachsener Mensch sollte man wichtige von unwichtigen Dingen unterscheiden können,aber offenbar sind Sie nicht über ein Schulstadium hinausgekommen,dass Ihnen das ermöglicht.Und Sie sind offenbar darauf stolz,wobei ich im übrigen an Ihrer Stelle mit Behauptungen wie "der einzige Mensch auf der Welt" sehr vorsichtig wäre,oder wollen Sie tatsächlich ernsthaft behaupten jeden einzelnen zu kennen,um das beurteilen zu können?Es zwingt Sie niemand meine Postings zu lesen oder zu kommentieren und es wäre erfreulich,wenn Sie den offensichtlichen Zwang,es zu tun,unterdrücken könnten.Probieren Sie es einfach mal,ist gar nicht so schwer.

kuonrad
00
28.11.2011, 08:11
Meine letzte Wortspende

zu unheilbar Ver(w)irrten:

Suchen Sie in jedem Artikel und in allen Postings hier im Standard, ob es noch einen einzigen Menschen gibt, der wie Sie regellos schreibt.

Probieren Sie es einfach mal, ist gar nicht so schwer.

Und jetzt antworten Sie darauf, was Sie wollen, ich öffne diesen Artikel nicht mehr, ich les es nicht mehr, selbst die größte Dummheit hat ihre Grenzen.

lieschen müller4
00
28.11.2011, 11:01

Sie brauchen es nicht zu lesen,aber andere werden es vielleicht lesen.Im Gegensatz zu Ihnen habe ich nicht die Zeit alle Postings zu lesen und nach ihrer Regelkonformität oder nicht zu beurteilen.
Und was die Dummheit betrifft:Schon Einstein wusste,dass Universum und die menschliche Dummheit sind unendlich.Was das Universum betrifft,bin ich mir aber nicht so sicher.
Sie sind der schlagende Beweis für diesen Satz.

kuonrad
00
30.11.2011, 10:10
Nomen est omen

http://de.wikipedia.org/wiki/Lies... en_Müller:

(Zitat) Lieschen Müller steht im deutschen Sprachraum als Synonym für den weiblichen Durchschnittsmenschen, jedoch mit einem schlechten Anklang zum naiven Dummchen.
Durchschnittliches wird häufig auch mit Wendungen wie „wie von Lieschen Müller“ bezeichnet.(...) "Dr. Lieschen Müller"(…) ein Synonym für eine Person, die trotz oder wegen ihrer akademischen Würden genauso naiv und dumm ist wie eben Lieschen Müller. (Zitat Ende)

lieschen müller4
00
30.11.2011, 11:05

Ausgesprochen schade, dass Sie sich nicht an Ihre eigenen Ankündigungen halten.
Interessant finde ich, wie viel Zeit Sie schon aufgewendet haben, sich mit meiner Person zu beschäftigen. Anders gesagt: So viel Zeit wie Sie hätte ich gerne. Und das ist jetzt mein letztes Posting, denn Zeit ist kostbar und sollte nicht nicht verschwendet werden. Und ich halte mich an das was ich ankündige.

kuonrad
00
30.11.2011, 13:22
Und wieso schreiben Sie

jetzt endlich korrekt?

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