Strom-Boje startet Testlauf in der Donau

  • Die große Strom-Boje 3 mit einem Rotordurchmesser von zweieinhalb Metern im Kremser Hafen. Sind die Tests erfolgreich, wird 2012 die erste Serie installiert, die Strom für die Wachau liefert
    foto: aqua libre

    Die große Strom-Boje 3 mit einem Rotordurchmesser von zweieinhalb Metern im Kremser Hafen. Sind die Tests erfolgreich, wird 2012 die erste Serie installiert, die Strom für die Wachau liefert

Stromkraftwerk im Fluss stört weder Fische, noch das menschliche Auge

Krems - Die "Strom-Boje 3" ist fertig - und wurde im Kremser Hafen getauft: Das innovative österreichische Stromkraftwerk wird nun am Versuchsstandort in Kienstock in die Donau gesetzt und getestet. Für die Strom-Boje muss keine Staumauer errichtet werden, sie beeinträchtigt nicht die Natur, ist für Fische ungefährlich - und muss nur im Flussbett verankert werden. Der dritte Prototyp hat einen Rotor-Durchmesser von zweieinhalb Metern und eine Leistung von mehr als 70 Kilowatt.

Sind die Tests erfolgreich, soll 2012 die erste Serie dieser Strom-Bojen in der Donau montiert werden - sie soll das wichtigste Standbein sein für das Ziel, die Wachau stromautark zu machen. Die kleinere Strom-Boje 2 mit einem 1,5- Meter-Rotor wurde auch schon von einem privaten Kunden gekauft: Sie soll ab 2012 bei Joching Strom für den Restaurant- und Kellerbetrieb im Weingut Jamek liefern. (frei, DER STANDARD Printausgabe, 24.11.2011)

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