Strom-Boje startet Testlauf in der Donau

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Stromkraftwerk im Fluss stört weder Fische, noch das menschliche Auge

Krems - Die "Strom-Boje 3" ist fertig - und wurde im Kremser Hafen getauft: Das innovative österreichische Stromkraftwerk wird nun am Versuchsstandort in Kienstock in die Donau gesetzt und getestet. Für die Strom-Boje muss keine Staumauer errichtet werden, sie beeinträchtigt nicht die Natur, ist für Fische ungefährlich - und muss nur im Flussbett verankert werden. Der dritte Prototyp hat einen Rotor-Durchmesser von zweieinhalb Metern und eine Leistung von mehr als 70 Kilowatt.

Sind die Tests erfolgreich, soll 2012 die erste Serie dieser Strom-Bojen in der Donau montiert werden - sie soll das wichtigste Standbein sein für das Ziel, die Wachau stromautark zu machen. Die kleinere Strom-Boje 2 mit einem 1,5- Meter-Rotor wurde auch schon von einem privaten Kunden gekauft: Sie soll ab 2012 bei Joching Strom für den Restaurant- und Kellerbetrieb im Weingut Jamek liefern. (frei, DER STANDARD Printausgabe, 24.11.2011)

  • Die große Strom-Boje 3 mit einem Rotordurchmesser von zweieinhalb Metern im Kremser Hafen. Sind die Tests erfolgreich, wird 2012 die erste Serie installiert, die Strom für die Wachau liefert
    foto: aqua libre

    Die große Strom-Boje 3 mit einem Rotordurchmesser von zweieinhalb Metern im Kremser Hafen. Sind die Tests erfolgreich, wird 2012 die erste Serie installiert, die Strom für die Wachau liefert

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