Position der SPÖ "nicht nachvollziehbar"

23. November 2011, 13:56
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Arbeitsmarktprobleme löse man nicht im Pensionssystem, meinen die PolitikerInnen

Wien  - Die ÖVP-Frauen und -Senioren haben am Mittwoch ihre Forderung nach einer rascheren Anpassung des Frauenpensionsalters an jenes der Männer bekräftigt. Die Kritik von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek oder auch den ÖGB-Frauen können sie nicht nachvollziehen, hieß es in einer Aussendung. Das BZÖ appelliert ebenfalls an die Ministerin, "von der Reformbremse" zu steigen.

Das BZÖ tritt für die Einführung eines einheitlichen Pensionssystems für alle mit einem Pensionskonto ein. Bis dieses umgesetzt wird, soll das Pensionsantrittsalter von Männern und Frauen schneller angeglichen werden, erklärte Frauensprecherin Martina Schenk. Heinisch-Hosek soll "endlich" auf die realen Entwicklungen reagieren, forderte Schenk.

Die stellvertretende Seniorenbund-Obfrau Gertrude Aubauer und ÖVP-Frauenchefin Dorothea Schittenhelm sprechen sich für eine bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten aus: "Wer den Frauen für jedes Kind vier Jahre auf die Pension anrechnet, unterstützt die Frauen, hilft ihnen im Kampf gegen allzu frühe Zwangspensionierungen und erhöht ihre Chancen auf eine höhere Pension." Arbeitsmarktprobleme löse man nicht im Pensionssystem, sondern mit Arbeitsmarktpolitik, sehen sie außerdem Sozialminister Rudolf Hundstorfer gefordert. (APA)

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