Kontaktlinsen mit Augemented Reality erfolgreich getestet

23. November 2011, 13:08
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Blenden Trägern Inhalte ein - Prototypen schwächeln noch

Wie wäre es, wenn Sie ihre Mails direkt von der Kontaktlinse ablesen könnten? Ein Forscherteam der Washington Universität arbeitet derzeit an einer Technologie, die genau das ermöglichen soll.
Die ersten Prototypen sollen erfolgreich an Kaninchen getestet worden sein, gesundheitsschädliche Wirkungen soll es keine geben. Einige Mängel weisen die Linsen, die künftig elektronische Informationen speichern sollen, allerdings noch auf. 

Schwächen

Im Moment verfügen die Mikroschaltkreise der Prototypen nur über die Kapazität für eine einzelne Diode, berichtet BBC News. Um Inhalte wie Texte und Bilder vollständig darzustellen, müssten noch weitere Leuchtelemente in der Linse integriert werden. Ein weiteres Problem gibt es bei der Energieversorgung. Diese funktioniert zwar drahtlos, darf sich aber nur wenige Zentimeter von einer entsprechenden Batterie befinden. 

Verkehrsinfos und Videospiel-Targets

Der nächste Schritt sei, die Linsen mit vorinstallierten Nachrichten herzustellen, die auch angezeigt werden können. Die Palette an Einsatzmöglichkeiten reicht von der Anzeige von Verkehrsinformationen beim Autofahren über die Einblendung medizinischer Daten bis hin zur holographischen Darstellung von Zielen, die es in Videogames zu eliminieren gilt. Von einem konkreten Termin zum Marktstart kann noch keine Rede sein.

Marktreif

Die Schweizer Firma Sensimed hat sogenannte hydrophile Kontaktlinsen aus Silikon auf den Markt gebracht, die via eingebautem Sensor Schwankungen des Augeninnendrucks messen. Dies soll eine frühzeitige Erkennung für Augenkrankheiten und individuelle Behandlung ermöglichen. (ez, derStandard.at, 23.11.2011)

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