Windmachen auf Griechisch

23. November 2011, 12:17
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Österreichische Unigea plant Großinvestition in Hellas

Wien/Athen - Griechenland soll nach Plänen der Regierung in Athen und der EU ein Eldorado erneuerbarer Energien werden. Ein österreichisches Unternehmen, Unigea, will an vorderster Front mitspielen und 1200 Megawatt Windkraftleistung installieren.

"Wir sind der größte private ausländische Projektentwickler von Windparks in Griechenland", sagte Hannes Schöckler, Chef von Unigea, dem Standard. Rund 400 MW seien bereits vorgenehmigt. Mit grünem Licht für den Bau rechne man bis Mitte 2012. Das Investment für die erste Tranche liege bei knapp 600 Mio. Euro, ans Netz gehen könnten die Anlagen 2014/15. Zum Vergleich: In Österreich sind bisher gut 1000 MW Windkraftleistung installiert.

Um die Investition in Griechenland stemmen zu können, will Unigea Partner ins Boot holen.

Im Jahresbericht des griechischen Amtes für erneuerbare Energien erhielt der Ausbau der Windenergie Priorität. Demnach sollen 2014 von den 9520 MW an installierter Stromerzeugungskapazität aus erneuerbaren Quellen auf Windkraft 42 Prozent oder 4000 MW entfallen. Schöckler hofft auf Unterstützung von österreichischen Stellen bei der Umsetzung seiner Pläne. Auch Deutschland lobbyiere stark. (stro, DER STANDARD, Printausgabe, 23.11.2011)

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