Börsen verharren im Abwärtssog

23. November 2011, 15:17
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Ausverkauf an Märkten geht weiter, Schuldenprobleme und schlechte Konjunkturdaten belasten

Wien - An den Märkten geht es weiter turbulent zu.Die europäischen Aktienmärkte überwiegend leichter. Der Dax in Frankfurt notierte gegen Mittag mit einem Miniplus von 0,66 Prozent. Damit konnte das deutsche Börsenbarometer nach sieben Minustagen in Folge aber zumindest erstmals höhere Kurse aufweisen.

Der FT-SE-100 der Börse London reduzierte sich leicht und der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 gab minimal ab. Die Wiener Börse tendiert am Nachmittag leicht im Plus.

An den asiatischen Aktienmärkten haben die Schuldenprobleme in den USA und Europa sowie Sorgen über die globale Konjunktur zu deutlichen Kursverlusten geführt. Die Umsätze blieben insgesamt dünn, da die Aktienmärkte in Japan wegen eines Feiertags geschlossen blieben.

Für Pessimismus sorgten unerwartet schwache Konjunkturdaten aus der chinesischen Industrie. Zu der schlechten Stimmung und Kursverlusten des Euro trug Händlern zufolge auch ein Zeitungsbericht des belgischen "De Standaard" bei, die Rettung der belgisch-französischen Bank Dexia stehe vor dem Kollaps. Das Blatt berichtete ohne Angabe seiner Quellen, die beiden Länder führten neue Gespräche über das Institut.

An der Wall Street war am Dienstag ebenfalls keine Kauflaune aufgekommen. Die hohen Renditen für spanische Anleihen sowie enttäuschend ausgefallene US-Wachtumszahlen lasteten auf der Stimmung. Der Dow-Jones-Index verlor 0,5 Prozent, der S&P-500-Index 0,4 Prozent und der Nasdaq-Composite trat mit 2521 Punkten in etwa auf der Stelle. (Reuters/red, derStandard.at, 23.11.2011)

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