Gemeinden rechnen mit weniger Einnahmen und größeren Aufgaben

22. November 2011, 18:48

Wien - Die Aufgaben der Gemeinden steigen ständig, die Ausgaben ebenfalls. Mehr Kinderbetreuungsplätze bedeuten auch höhere Personalkosten - um 4,1 Prozent pro Jahr ist zuletzt der Personalaufwand gestiegen, weit über der Inflation, auch über den durchschnittlichen Ausgabensteigerungen (+3,8 Prozent) und erst recht über den Steigerungen der Einnahmen (+2,7 Prozent).

Darauf machte am Dienstag Peter Biwald vom Zentrum für Verwaltungsforschung aufmerksam - und auch auf die Konsequenzen: Den Gemeinden wird der finanzielle Spielraum für Investitionen zunehmend enger, die Sparzwänge werden größer - schon im Vorjahr wurden von den Kommunen 300 Millionen Euro weniger investiert als in den Vorjahren.

Auch in den nächsten Jahren sei mit keiner wesentlichen Verbesserung der Gemeindefinanzen zu rechnen, heißt es auch vonseiten des Städtebundes. Besonders schwierig sei die Situation sehr kleiner und sehr großer Gemeinden - wobei sich Städtebund-Generalsekretär Thomas Weninger keine optimale Gemeindegröße anzugeben traut. Das sei wegen der Topographie schwierig. Jedenfalls müsse es mehr Kooperation geben - und den Bürgern müsse man erklären, dass dies bessere Servicequalität bringe. (cs, DER STANDARD; Printausgabe, 23.11.2011)

locken
01
23.11.2011, 15:38
Zusammenlegung ist die Lösung !!!

hixposon
00
26.11.2011, 00:04
Sicher nicht! Kooperationen ja, Zusammenlegung nein

Wir lassen uns doch von instrumentalisierten Luschen nicht das letzte Quäntchen Demokratie wegnehmen. Die Gemeinde bildet die Urzelle der Demokratie. Ursprünglich hieß "demos" (altgriechisch) "das Dorf " und wurde später durch "Volk" ersetzt. In meiner Gemeinde kenne ich die Gemeinderäte und den Bürgermeister persönlich, ich kann sie direkt wählen und bei Bürgerauschüssen udgl. mitwirken. Nicht daß ich das dann nicht mehr könnte, aber ich laß mir doch von einer zentralisierten Verwaltungsobrigkeit weit außerhalb meines Lebensraums nicht in Sachen Baulandwidmung, Energieversorgung, Kinderbetreuung udgl. dreinreden. Im Gegenteil: nachdem die Gemeinden (zurecht) mehr Verantwortung bekommen, müssen sie auch mehr Geld bekommen.

bratak
00
23.11.2011, 10:50

irgendwer muss ja erwins zockereien finanzieren, sorry gemeinden:
http://derstandard.at/131918192... -Vermoegen

?und
01
23.11.2011, 09:38
das ganze haben die steirer ja als erste begriffen und sich entschieden

Markus1975
00
23.11.2011, 09:22
Gibt es in Ö

tatsächlich ein Zenrum für Verwaltungsforschung ?
Wenn ja, wie forschen die Freunde denn ?
Aus diesen Kreisen habe ich noch nie etwas über Einsparungen in der Verwaltung gehört ...
Von wem wird dieses Zentrum finanziert ? Gehen dorthin auch Forschungsgelder aus dem Budget der Unis ?

roland geheim
01
23.11.2011, 07:58
na sehr super...

jetzt ist unser eislaufplatz, dorfplatz und unsere schwimmhalle in unserem kuhdorf schon 3 jahre alt und müßte dringend ausgebaut werden - und unser kirchal braucht auch wieder einen neuen anstrich...

heißt das jetzt wir müssen auch mal sparen???

nur meine meinung

visio551
02
22.11.2011, 21:07
Weniger Einnahmen

Wenn weniger Einnahmen vorhanden sind dann muss mehr gespart werden. Auch bei den Gemeinden durch Zusammenlegungen - dass Wunschkonzert muss sich aufhören - wenn kein Geld vorhanden, dann auch keine Wünsche der Ortskaiser aller Parteien!

mika33
10
23.11.2011, 10:50
Zusammenlegungen bringen aber keine Einsparungen, das ist sicher

https://www.kommunalnet.at/upload/1/... gungen.pdf

Kondratjew -Zyklus
 
02
23.11.2011, 12:55
Sie fallen aber auch auf jede Propaganda herein.

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