Saif al-Islam von eigenem Begleiter verraten

22. November 2011, 16:19

Nomade nach eigenen Angaben eine Million Euro versprochen

Sintan - Der international gesuchte Sohn des getöteten libyschen Machthabers Muammar Gaddafi, Saif al-Islam, wurde offenbar von seinem eigenen Begleiter verraten. Der Nomade Jussef Saleh al-Hotmani sagte am Dienstag in der Stadt Sintan, er habe Revolutionskämpfer in Südlibyen informiert, wann Saif al-Islam durch die Region fahre. Er sollte ihn nach eigenen Worten in das Nachbarland Niger bringen. Dafür sei ihm eine Million Euro versprochen worden.

Nach wie ist unklar, ob der Nomade von Anfang an plante, den Aufenthaltsort Saif al-Islams zu verraten. Der Sohn Gaddafis wurde am Wochenende gefasst und wird seitdem in Sintan festgehalten. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag fahndet wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit nach ihm. (APA/Reuters)

Kommentar posten
19 Postings
Mystery Train
00
24.11.2011, 09:56
Frage

Behauptete nicht der MI6 vor ein paar Tagen Saif über sein Telefon geortet zu haben?

Wer ist denn nun der Held?

sam karambolage
10
23.11.2011, 15:21
bravo...

gut gemacht al hotmani...jetzt bist du sogar ein held,welcher sich dem geldangebot nicht beugte, denn das geld ist dem libyeschen volk von gaddafi und seiner absurden familie gestohlen wurde..die gefallenen im namen der freiheit sind teuerer als das ganze geld libyens!

Menschenflüsterer
 
00
23.11.2011, 19:06
Die Grausamkeiten Gaddafis in einer Liste!

http://www.schweizmagazin.ch/news/ausl... ddafi.html

helenegm
11
24.11.2011, 06:55

Unglaublich, was der "gütige Führer" so alles für seine Schäfchen gemacht hat. Und wenn es den Führer Gaddafi nicht gegeben hätten, dann wären im Erdöl-Staat Libyen die Menschen alle verhungert und bettelarm gewesen und hätten sich irgendwann mal zu einem Aufstand zusammengerafft.

Hmmm, moment Mal: den Aufstand gab es ja... und dass, obwohl im Führer-Land das Paradies auf Erden herrschte.

sam karambolage
00
23.11.2011, 23:30

mein lieber menschnflüsterer...ich gebe dir bei jedem angeführten punkt auch recht ,dennoch muss ich dir widersprechen ..es klingt absurd aber folgendes :
von all dem reichtum hat wahrscheinlich 10 bis 20 prozent der bevölkerung profitiert...gerade nur sirte und tripolis haben am meisten profitiert , benghasi war nur in stadtzentrum verschöndert..kinder gingen in der früh im winter leicht bekleidet und frorren im hof und haben mich während der schulpause um ein stück brot gebeten (man nannte das : kisra..gib mir kisra)...untergekommene autos, eltern ,die von dem wohlhaben nichts bekommen haben ausser gaddafi,tarhuna und warfalla stämme..zwar war alles gratis usw aber die qualität und quantität in allen bereichen waren zu wünschen übrig.

so ist das
02
23.11.2011, 14:40

Weshalb wird im Standard eigentlich stets von Töten geschrieben, wenn jemand von den neuen Freunden Europas ermordet wird, aber von Morden, wenn dies von anderer Seite ausgeführt wird? Ist nicht Mord gleich Mord, und nach der Ausführung und durch das Motiv begründet und nicht nach den Freunden des Täters?

Michael Tropper
01
23.11.2011, 13:09
Bitte Überschrift und Sub-Überschrift anpassen!

Sonst entsteht der Eindruck (oder ist das gewollt?), dass der Nomade für seinen Verrat am Gaddafi-Sohn 1 Mio. Euro bekommen würde.

Die Million sollte er dafür bekommen, Saif al-Islam nach Niger zu bringen. Danke!

Dagmar Rehak Wien
 
72
22.11.2011, 20:49
Gschichtl...

So einen find ich euch am Praterstern auch.

DieBo
76
22.11.2011, 17:42
Ja ja schnell die geschichte nach eigenem gutdünken schreiben und gerüchte in die Welt setzen. keiner mochte gaddhafi alle hassten ihn alle verrieten ihn.

Nur leider wird es dort die nächsten 20 Jahre keinen frieden geben....und ich rechne schwer damit das Carla Bruni bis dahin längst ihren Mann verlassen hat

pike bishop
00
23.11.2011, 14:18

super

Porqué no te callas?
32
23.11.2011, 12:36

Wie immer dämlicher Blödsinn von dir. Dass deine dümmliche prophezeiungen nie eintreffen dällt dir aber schon auf oder checkst du nicht mal das? Wäre nicht verwunderlich.

Omar Al Mukhtar
52
22.11.2011, 16:30

Was will ein libyscher Nomade mit einer Million €? Ist der Euro schon Landeswährung in Libyen? Ist der libysche Dinar auf dem überwiegend M.G. gedruckt ist nichts mehr wert?

Mystery Train
01
23.11.2011, 09:41

Komische Frage.

Omar Al Mukhtar
11
23.11.2011, 10:30

Dann sollte ich Sie anders stellen, also Gaddafi ist auf der 1-Dinar, 20-Dinar und der höchsten libyschen Banknote dem 50-Dinar Schein abgebildet. Da man diesem Nomaden 1 Million Euro angeboten hat, wird es wohl heißen das alle libyschen Banknoten auf denen Gaddafi war aus dem Verkehr gezogen wurden. Wäre ja unpassend wenn man Plakate, Bücher, Städte die mit Gaddafi zutun hatten in Brand setzt aber ausgerechnet das Geld noch weiter im Umlauf ist ... ? Oder bekommen Sie ihren Monatslohn in Chinesischen Yuan?

Mystery Train
00
23.11.2011, 16:22

Nein. Lösegelder oder Erpressergelder oder was auch immer zahlt man zumeist in Währungen die weltweit akzeptiert werden, da sich der Beglückte danach vielleicht besser aus dem Staub macht und mit seinen Millionen von Libyschen Dinar am Strand von Papaya evtl. etwas auffällt.
Euro oder Dollar sind also die gefragte Währung, nicht Dinar oder Seychellenmuscheln.

Und auch wenn die Gaddafi-Scheine bald ausgetauscht werden wird es wohl noch eine jahrelange Umtauschfrist für diese geben.

Kaiser Borax
10
23.11.2011, 12:44

Irgendwie wird die Frage so auch nicht besser.

pike bishop
02
23.11.2011, 14:21

Das ist aber die zentrale Frage! Gaddafi-Geld wird durch Sarkoz-Geld ersetzt. Darum ging es doch von Anfang an.

Porqué no te callas?
10
23.11.2011, 12:38

Frage ist immer noch komisch. Und irgendwie blöd. Banknoten auszutauschen ist ja nicht schwer.

sam karambolage
00
23.11.2011, 15:53

das alles ist momentan irrelevant.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.