Handy-Hersteller verschläft die umsatzstärkste Zeit der Mobilfunkbranche in Österreich
Im Rennen um Marktanteile will Nokia seine Windows-Smartphones billiger als die Konkurrenz anbieten. Die Preise würden so gewählt, um "ein gutes Volumen zu erzielen", sagte der Chef des finnischen Herstellers, Stephen Elop, vergangene Woche der Nachrichtenagentur Reuters. Das wiederum solle das Interesse von Kunden und Entwicklern an den Handys mit dem Betriebssystem von Microsoft verstärken.
Talfahrt
Der immer noch weltgrößte Handy-Hersteller stellte im Oktober seine ersten Smartphones mit Windows Phone 7 (WP7) vor. Eine neue Strategie soll die Talfahrt stoppen und den Konzern aus den roten Zahlen führen. In Deutschland und einigen anderen Ländern sind die neuen Geräte bereits in den Shops zu finden.
N9 statt Windows Phone 7-Geräte
Für das diesjährige Weihnachtsgeschäft bringt Nokia allerdings keine Smartphones mit WP7 nach Österreich. Erste Geräte sollen "Anfang 2012“ in den Handel kommen, heißt es von Nokia. Dafür gibt es hierzulande das N9 zu kaufen, dessen Betriebssystem Meego von Nokia keine Zukunft eingeräumt wird.
Android
Der Forschungsgruppe Gartner zufolge wird der Markt gegenwärtig von Googles Android-Plattform mit einem Anteil von 52,5 Prozent beherrscht, Tendenz steigend. Apple lag demnach im dritten Quartal bei 15 Prozent. Windows Mobile/Phone verlor Anteile und lag bei 1,5 Prozent. (sum)