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Bregenz - Unter dem Motto "Erinnerungen an die Zukunft" steht der Bregenzer Festspielsommer 2012 im Zeichen der Wiederaufnahme der Revolutionsoper "Andre Chenier" von Umberto Giordano auf der Seebühne sowie der Uraufführung der Science Fiction-Oper "Solaris" des deutschen Komponisten Detlev Glanert (51) im Festspielhaus. In Anspielung an das Raumschiff "Solaris" haben am Dienstag Festspielpräsident Günter Rhomberg als Capitain und Intendant David Pountney als Commander im Festspielhaus das vorläufige Programm 2012 vor in- und ausländischen Medienvertretern präsentiert. Intendant Pountney: "Ich freue mich auf den Sommer 2012 und erwarte besseres Wetter und mehr Publikum." Derzeit noch ungewiss ist der Schauspielbereich.
Ab 19. Juli 2012 läuft auf der Seebühne die zweite Saison für "Andre Chenier" mit teilweise neuer Besetzung. Eröffnet wird das 67. Festival am Bodensee am 18. Juli im Festspielhaus mit der Uraufführung des Auftragswerkes "Solaris" als Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin. Das noch nicht fertig komponierte Werk basiert auf dem 1961 veröffentlichten Science Fiction-Roman des polnischen Autors Stanislaw Lem. Die Oper drehe sich um die Materialisierung von Erinnerungen und Träumen und den persönlichen Umgang mit verdrängter Schuld, deutete Komponist Glanert in dem Pressegespräch an. Auch die Oper im Theater am Kornmarkt steuert Detlev Glanert bei. Zu hören und sehen ist ab 4. August in Koproduktion mit dem Landestheater Linz die Kammeroper "Nijinskys Tagebuch", die auf Aufzeichnungen des Tänzers und Choreographen Waslaw Nijinsky basiert.
Die Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker (23.7., 30.7., 6.8.) und des Symphonieorchesters Vorarlberg (12.8.) bringen u.a. Werke von Anton Bruckner und Detlev Glanert oder HK Gruber, dem Komponisten der Auftragsoper "Geschichten aus dem Wienerwald" für 2013. Dazu kommen die Bereiche Cross Culture und Kunst aus der Zeit (KAZ).
Präsident Rhomberg und der kaufmännische Direktor Michael Diem meinten übereinstimmend, die Bregenzer Festspiele hätten trotz des verregneten Sommers 2011 finanziell "noch Luft". Aus kaufmännischer Vorsicht sei aber derzeit offen, ob im nächsten Sommer die Sparte Schauspiel besetzt werde. Das hänge nicht zuletzt vom Vorverkauf für das Spiel auf dem See "Andre Chenier" ab. Das endgültige Festspielprogramm steht erst im Frühjahr 2012 fest. (APA)
67. Bregenzer Festspiele vom 18. Juli bis 18. August 2012.
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ähm, ich meine natürlich seit "Don Giovanni" von Mozart... nein halt... will sagen seit "Orfeo" von Peri ist keine gute Oper mehr geschrieben worden...
Was, bitte, ist denn eine "gute Oper" eigentlich?
Danke für Informationen dazu. Grüße, Michael
auch eine späte stunde entschuldigt dumme fragen nicht völlig. die "diktatur" hat ein persönliches werturteil gefällt. das ist legitim. wenn sie nicht wissen, was eine gute oper ist, dann gefällt ihnen offensichtlich keine, oder sie respektieren andere meinungen nicht.
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