Öl-Katastrophe

Zwergpinguine in Neuseeland aufgepäppelt wieder ins Meer entlassen

22. November 2011, 13:55

Rund 300 ölverschmutzte Tiere aus öligem Schlick gerettet

Wellington - In Neuseeland sind 49 durch Öl verschmutzte Zwergpinguine gereinigt und aufgepäppelt wieder ins Meer entlassen worden. Sie waren mit rund 300 Artgenossen aus öligem Schlick gerettet worden, der aus dem havarierten Containerschiff "Rena" ausgetreten war, berichtete die Schifffahrtsbehörde MNZ am Dienstag. 20 Tiere waren gestorben, die anderen wurden gesäubert. Die anderen Pinguine sollen im Laufe der kommenden Wochen ins Meer zurückkehren.

Die Zwergpinguine waren zuvor auf ihre Seetauglichkeit getestet worden. Sechs, bei denen das Federkleid nicht völlig wasserdicht war, durften noch nicht wieder in die Freiheit schwimmen, sagte Tierarzt Brett Gartrell der Zeitung "Bay of Plenty Times". Die Freilassung sei für die Helfer eine emotionale Angelegenheit gewesen. "Ich glaube, ein paar Leute hatten Tränen in den Augen", sagte er der Zeitung.

Die "Rena" war vor sieben Wochen in der Nähe der Nordküste der Nordinsel auf ein Riff gelaufen. 360 Tonnen Öl liefen aus und verschmutzten Meer und Strände. Mehr als 2.000 Vögel verendeten. Das meiste restliche Öl, gut 1.700 Tonnen, wurde inzwischen aus dem Wrack gepumpt. Inzwischen hat die Entladung der Container begonnen. 88 der 1.368 Container an Bord waren nach dem Unglück ins Wasser gerutscht. 70 konnten bisher auf ein anderes Schiff umgeladen werden. (APA)

Nick Tameer
00
22.11.2011, 21:21

Die sagen sich wohl "einer kam durch".

Raphael Hythlodeus
00
22.11.2011, 15:54
schon wieder mal zeit für die killerwalfütterung?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.