The Legend of Zelda: Skyward Sword: Die späte Referenz für Wii
Zsolt Wilhelm, 22. November 2011, 17:39
foto: nintendo
"The Legend of Zelda: Skyward Sword" ist für Wii erschienen.
Kritiker zeigen sich unisono begeistert von Nintendos jüngstem Helden-Epos
Sechs Jahre mussten die Fans warten, bis Nintendo das erste eigenständige "Zelda" für die Wii herausbrachte. Am Ende des Konsolenzyklus angelangt, erschien vergangene Woche das lange erwartete "The Legend of Zelda: Skyward Sword". Die Fachpresse empfing es mit offenen Armen und bejubelt es unter anderem als "bestes Zelda aller Zeiten". Gleichzeitig macht sich die Gewissheit breit, dass es ob des 2012 erscheinenden Wii-Nachfolgers Wii U das vielleicht "letzte große Wii-Spiel"sein dürfte.
Link auf bewegten Pfaden
Skyward Sword erzählt die Vorgeschichte zum N64-Klassiker "Ocarina of Time". Protagonist Link, auf der Wolkeninsel Skyloft lebend, wurde gerade zum Ritter geschlagen, als seine Kindheitsfreundin Zelda in die darunter existierende, von Dämonen beherrschte Erdwelt Hyrule gesogen wird. "Die größte Überraschung ist die Story von Skyward Sword", schreibt Game Informer. Nach stets vorhersehbaren Erzählungen hätten die Autoren mit dem jüngsten Kapitel das Niveau stark angehoben. Zwar reiche man nicht an die Produktionsqualitäten von technisch aufwändigeren Werken wie "Skyrim" heran, doch "clevere Texte, ein interessanter neuer Bösewicht und ein breites Aufgebot von Charakteren" sorgten für eine einnehmende Atmosphäre.
Wie ein Gemälde
Zur verträumten Atmosphäre trägt auch der neue grafische Stil bei. Während die Proportionen der Leitfiguren natürlicher gewählt wurden, verpasste man der Welt den Cell-Shading-Look. Dadurch solle laut den kreativen Köpfen jede Szene wie ein impressionistisches Gemälde wirken. Die spielerisch vielleicht gravierendste Neuerung ist allerdings die konsequente Umsetzung des Gameplays für die Motion Plus-Steuerung. "Es zeigt, dass Motion-Controls für jeden gut sein können", lobt Gametrailers die bewegungsintensiven, aber präzisen Schwertkämpfe und das unterhaltsame Bogenschießen. "Die Motion Plus-Steuerung funktioniert perfekt", meint Meristation. Abwechslung werde durch zahlreiche Items wie einen ferngesteuerten, fliegenden Käfer, eine Steinschleuder oder Bomben. Zudem wird die Motivation durch ausbaubare Fähigkeiten gesteigert.
Referenz trotz Füllelementen
Frei von Kritik sind die Testberichte allerdings nicht. Die Branchenseite 1UP bemängelt zahlreiche Füllelemente. Das Action-Adventure lockere die Serie mit vielen neuen Ideen und Überraschungen auf. Allerdings fänden sich auch "unnötig Überlieferungen und Copy/Paste-Quest-Strukturen".
Edge Magazine sehe in Skyward Sward dennoch als Referenz für Nintendos in die Jahre gekommene Konsole. "Wie treffend es doch ist, dass diese ultimative Helden-Geschichte Nintendos Hardware zu der Konsole macht, die sie von Anfang an hätte sein sollen".
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Bei Ocarina of Time spielt glaub ich bei vielen ein großer Nostalgiefaktor in die Bewertung rein. Es ist ohne Zweifel ein ganz großartiges Spiel, aber teilweise wird es derart in den Himmel gelobt, dass ich an der Objektivität der "Kritik" zweifeln möchte.
Skyward Sword zieht mich weit mehr in seinen Bann als OoT es konnte (ich hab es erst mit Mitte zwanzig auf dem Gamecube gespielt). Die Charaktere sind allesamt äußerst interessant und charmant, die Steuerung macht endlich von allen Möglichkeiten von Motion Plus Gebrauch und die Geschichte braucht sich vor OoT absolut nicht zu verstecken (bis jetzt).
Aber wie gesagt: Mir fehlt da wahrscheinlich die nostalgische Verbindung mit Ocarina of Time.
Ich habe damals auf dem NES und dem SNES die ersten drei Zelda-Teile begeistert gespielt.
Mittlerweile hält sich die Begeisterung aber etwas in Grenzen. Für den letzten Zelda-Teil hatte ich mir extra von einem Freund die Wii ausgeborgt. Klar, es ist immer noch ein tolles Spiel. Und vor allem die tollen Rätseleinlagen in den Festungen/Kerkern/Schlössern etc. sind nach wie vor fordernd und auf hohem Niveau.
Aber leider kann ich dem Setting nicht mehr allzu viel abgewinnen. Kleine Kätzchen füttern, mit Kindern fangen spielen, Schmetterlinge fangen, ein wenig fischen und Sonnenuntergang bewundern ... na ja. Wir werden halt alle älter. Heute reizen mich die Ghule in der Fallout-Welt ein wenig mehr (rein vom Setting) :-)
Ich denk, man muss halt in der Stimmung dazu sein, und sich auch wieder drauf einlassen; Zelda OoT, Zelda Windwaker, Zelda TP - ich hab sie alle gespielt.
Inzwischen hab ich keine Nintendo Konsole mehr und zocke im Moment Skyrim. Aber das neueste Zelda weckt Erinnerungen und die Lust es zu spielen :)
Mit dem Alter hat das glaub ich nicht soviel zu tun: als Kind konnte ich mir beispielsweise gar nie vorstellen einen Nintendo-Titel zu spielen, da wollte ich dann so älter sein und mich nicht mit dem Kinderkram beschäftigen. Heute ist das nicht mehr der Fall - im Gegenteil glaube ich ist zu Nintendo zu stehen womöglich schon so etwas wie ein Zeichen von Reife. Auch glaub ich nicht, dass Nintendo sehr viel bewusst für Kinder entwickelt. Mario, Zelda, das sind doch auch alles schwer zu bewältigende Spiele. Auch ein "Kirby und das magische Garn" würde ich sicherlich nicht zu den Kinderspielen zählen. Ähnliches gilt für Ghibli-Produktionen
Meine "Kritik" an Zelda war natürlich Kritik auf sehr hohem Niveau. Ich tu' mir halt nur mit dem Setting ein wenig schwerer als früher. Dennoch glaube ich schon, daß Nintendo hier klarer für eine jüngere Zielgruppe als auch für die Zielgruppe der "Casual Player" entwickelt. Weil der "Hardcore-Zocker-Markt" wird ja klar von XBox, PS3 und PC dominiert. Nintendo verfolgt daher eine andere Strategie. Siehe die Massen an Kuschelspielen, Gruppenspielen und den traditionellen Serien, welche zwar durchaus anspruchsvoll, jedoch leicht infantil angehaucht. Die Zahl der "Resident Evils" (symbolisch gesprochen), hält sich jedoch stark in Grenzen. Aber wie gesagt. Ich mochte Zelda schon immer. Nur Katzenbabies einfangen ist nicht mehr so mein Ding :-)
""Auch glaub ich nicht, dass Nintendo sehr viel bewusst für Kinder entwickelt""
in welcher welt lebst du bitte , schau dir doch die wii spiele an , 90% davon ist für die zielgruppe 10 jährige mädchen mit einer vorliebe für ponnys gedacht.
die einzigen haushalte die ich kenn wo die wii noch in betrieb ist , sind jene mit kleinen kindern und selbst die wünschen sich mit spätestens mit 12 eine ps3 oder xbox
die meisten (vermutlich älteren) hier schreiben ja selbst , zeld ist das erste spiel seit langem für die wii , hm warum wohl !?
ich konnte zelda nur nach dem kopieren auf die festplatte über wiiflow starten - direkt mit der disc geht es nicht. keine ahnung warum. zuviel cIOS-kram installiert? :)
.. das letzte Zelda, dass mir wirklich gut gefallen hat war "Wind Waker" (und das auf dem NDS mit der Seefahrt) - Twilight Princess hatte keine Neuerungen und war einfach nur ein Zelda so wie die vielen anderen die ich davor schon gespielt habe - TP habe ich dann irgendwann aufgehört und nicht durchgespielt.
Hat sich da bei Wind Waker etwas getan?
Beim Ansehen des Trailers sind mit gleich die fünf Link-Sprachsamples aufgestoßen die er jetzt seit einer gefühlten Ewigkeit hat - und das "Gebrabbel" der Charaktere stört mich mittlerweile auch.. der "metrosexuelle" Link gefällt mir auch nicht sonderlich ;-)
wie wahr , wie schön waren die zeiten als man solche nicht so genau sehen konnte.
ka warum aber für mich sind die meisten N.games mit dem sprung von 2d auf 3d uninteressant geworden , mario 3d und zelde 3d fand und finde ich einfach furchtbar und genau wie dir gefällt mir der link auch nicht mehr in 3d
Meine Fresse könnt ihr hier die Skyrim vs Zelda battles lassen? Beides sind spiele mit völlig anderem Zugang und Fokus und jedes hat seine Stärken und Schwächen.
Das eine ist ein Rollenspiel, das andere ein Aktionspiel mit leichten Rollenspielelementen. Warum da noch großartige Vergleiche anzustellen?
Würde man das AD&D-Regelwerk genau auslegen, würde letzteres sogar nur zu einem Aktionspiel (ähnlich Diablo) werden. Schließlich bekommt man fixfertig vorgegebene Charaktere und hat keine klassische Auswahlmöglichkeit wie Völker, Charakterklasse, Gesinnung, Geschlecht, Alter, etc.
Fantastisches Artwork aber leider ein PAL-Pixel-Gatsch ...
... der das entwertet. Zum Teil einfach nicht anzusehen, oben im Trailer zB bei ca. 34 Sekunden in der "Feuerwelt" - bei sowas bekomme ich Augenschmerzen (ja ich hab mir das Video in 720p angesehen) und das war der Grund, warum ich in der PS2-Ära niemals eine Konsole dem PC vorgezogen hätte - PAL bzw. 576i ist einfach für ein Videospiel zu wenig um angenehm für die Augen zu sein, genug Schärfe und Detail zu haben.
Ja, Artwork geht über technische Perfektion - aber das hat für mich in Spielen wie Braid oder Limbo perfekt funktioniert, eben weil sie auch in HD waren und auch auf einem Beamer noch fantastisch ausgesehen haben. Keine Über-Mega-3D-Grafik, aber fantastisches Artwork scharf, knackig und angenehm für die Augen präsentiert.
Die Story wird gelobt und kommt trotzdem noch nichtmal an Skyrim heran? Folglich handelt es sich um billigste B-Movie-Ware... Wo bleibt bitte der Anspruch an eine Gute Geschichte bei Games?
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