Occupy Photoshop

Pfefferspray-Polizist wird zum Internet-Gag

22. November 2011, 12:00
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    foto: archiv

    John Pike vs. Yoda

Fotomontagen mit Aufnahme des US-Polizisten, der Occupy Wall Street-Demonstranten mit Pfefferspray besprüht hatte

Die Fotos und Videos des US-amerikanischen Polizisten John Pike, der Demonstranten der Occupy Wall Street-Bewegung mit Pfefferspray aus nächster Nähe besprüht hatte, gingen wie ein Lauffeuer durch das Web. Mit den Aufnahmen haben Photoshop-User nun ihre eigenen Versionen gebastelt, die sich nun ebenfalls im Netz verbreiten.

Über Social Networks

Auf Facebook, Google+ und Twitter wird bereits eine freigestellte Vorlage des Fotos von Louise Macabitas verbreitet, das John Pike mit dem Pfefferspray in der Hand zeigt. Über die Netzwerke kursieren nun auch die Fotomontagen. So sprüht der Polizist in den Kreationen der User etwa auf John Lennon, Spiderman, das letzte Abendmahl oder Keyboard Cat (ein anderes Meme). 

Wired und Boing Boing haben die besten Fotomontagen zusammengesucht. (red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 123
1 2 3
asterio
00
24.11.2011, 16:32

auf g+ wird diskutiert, ob das in ordnung war.
hier fühlen sich polizisten angesprochen, in österreich.
...warum es wichtig ist, dass dieser beweis einer folter zum meme wurde!

Und jedem seine eigene Busspur
11
24.11.2011, 12:33
I-Mobbing

Ist der Pepper-Cop schon suspendiert?
Oder verrichtet er noch seinen Dienst?
Der Druck auf ihn steigt ins schier Unermessliche.
Schade dass richtig schwere Burschen (General Ford, der den Bloody Sunday angeordnet hat!!!) oder (Assad) oder ... noch frei herumlaufen. Denn das Internet ist ein herrlicher Pranger und ein gutes Korrektiv!!!

Rigglerobber
01
28.11.2011, 22:32

"herrlicher Pranger" und "gutes Korrektiv" vertragen sich irgendwie nicht im selben Satz... aber vielleicht ist mein Rechtsverständnis noch etwas altmodisch.

WiKaBot
00
23.11.2011, 18:46
Verschärfung der Meinungsfreiheit …

Die Szene gab nicht nur Anlass für Joda Vs. Cop, nein auch das Thema Meinungsfreiheit konnte damit neu beleuchtet und bebildert werden …

Sind SIE schon frei von jeder Meinung?
Wenn nicht, dann leben sie gefährlich.

http://qpress.de/2011/11/2... ft-werden/

TrifterSepp
 
00
23.11.2011, 15:50

Dachte er wäre ein Uni-Security Bediensteter gewesen, und kein Polizist.

Was nun?

flohimpelz
02
23.11.2011, 16:15
Probier es mit lesen,

nicht mit dachte.

flohimpelz
00
23.11.2011, 14:57
John PIG

the man who sprayed the world.

sainty1
02
23.11.2011, 15:36
PIG passt 3fach bei dem

anima322
83
23.11.2011, 14:53

Ich finde es einfach auch irgendwo traurig, dass aufgrund Aktionen Einzelner bzw. weniger sofort eine ganze Berufsgruppe in den Dreck gezogen wird.

Klar finde ich das nicht angemessen und dafür gehört der auch bestraft. Ein Polizist hat für Recht und Ordnung zu sorgen und nicht willkürlich anderen Leid zuzufügen, die keine aggressiven Handlungen begangen haben.

Aber Aussagen wie: "Polizei hat immer Recht, ist nie Schuld" usw. sind ja wohl mehr als anmaßend.
Wer weiß wem schon alles direkt oder indirekt durch das Eingreifen eines Wachkörpers wie der Polizei geholfen wurde.

Nur mal so am Rand erwähnt. Will für keinen Partei ergreifen aber an Objektivität mangelt es manchmal hier gewaltig!

Guten Tag!

Heinrich Dacher
00
24.11.2011, 16:26
Natürlich gibt es Ausnahmen..

die diesen John A. Pike öffentlich verurteilen und ihm für die Schande die er über ihren Stand gebracht hat die Hölle heiß gemacht haben.

Diese Ausnahmen sind natürlich von jedem Polizeibashing ausgenommen. Das versteht sich von selbst und muß nicht extra angeführt werden. Schließlich sind diese Ausnahmen, die es ja gibt, auch Teil der 99%.

on a completely unrelated topic:
Es wurde ein Yeti gesichtet.

RS69
 
02
23.11.2011, 22:36

"Polizei hat immer Recht, ist nie Schuld" usw. sind ja wohl mehr als anmaßend."

Beschreibt aber die Rechtslage gut.

solandre
 
03
23.11.2011, 17:34

nein, die berufsgruppe zieht sich selbst in den dreck. wer das gewaltmonopol inne hat, muss schon sehr erhaben über den missbrauch sein, um nicht kritisiert zu werden.
und wenn die polizei berühmt dafür wäre so selbstkritisch zu sein und gegen fehlverhalten vorzugehen, dann würde man sich jetzt nicht aufregen sondern nur kopfschüttelnd sagen: "der hat gerade seine eigene kündigung geschrieben und sich vor den richter gewunschen."

aber das ist alles nicht der fall.

ich würde eher sagen einige wenige polizisten und aktionen werten das gross der polizei wieder auf.

qball
01
23.11.2011, 15:42
selber schuld

wenn der "wachkörper" bei verfehlungen seiner mitglieder auch objektiv wäre. aber es wird gelogen, vertuscht und verharmlost. beispiel gefällig? http://www.heise.de/tp/artike... 519/1.html

anima322
30
23.11.2011, 16:01

Und Sie glauben tatsächlich, dass sich irgendwas (auf beiden Seiten) bessert, wenn man nur mit Schuldzuweisungen und dergleichen argumentieren kann?
Es sagt ja keiner, dass sie heilig sind. Aber ich kann da genauso wenig dafür, wie Sie.
Trotzdem sollte man jede Sache und jede Person individuell betrachten - bevor man sofort mit irgendwelchen Vorurteilen daher kommt. Dahingehend war meine Intention zu verstehen.

Nochmal. Das hier ist ein Beispiel dafür, wie es nicht ok ist und ich stelle mich nochmals in die Mitte und nicht auf Seite A oder Seite B.
Aber HIER (im Forum!) wird teilweise so getan, als wäre aufgrund dieses Zwischenfalls auch bei unserer Polizei die Schuld zu suchen. Was hat das mit der Sache in den USA zu tun?

qball
03
23.11.2011, 16:26

jede Person individuell betrachten? im gegenteil. das system polizei bettet seine mitglieder in der sicherheit, dass es auch bei schweren verfehlungen nicht zu disziplinarmaßnahmen kommen wird. dass "faule äpfel" dann fröhliche urständ feiern ist programmiert.

es läge an den kollegen und den zuständigen behörden hier einen echten willen zur aufklärung an den tag zu legen. da sich davon aber nicht mal ein hauch bemerken lässt, schwindet das vertrauen der bevölkerung in die potentiellen gewalttäter. das hat der vorfall mit den hiesigen zuständen gemein.

anima322
10
23.11.2011, 16:41

Stimme Ihnen da voll und ganz auch zu. Ich meinte es eher auf den "persönlichen" Aspekt hin betrachtet. Die Person.
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Polizist in Wien (bin Kärntner, aber unter Wien kann sich jeder was vorstellen) und sind grad auf Streife unterwegs.
Sie selbst stehen für Gesetzmäßigkeit und Hilfsbereitschaft. Mit diesen Grundprinzipien gehen Sie an Ihre Arbeit heran.
Plötzlich werden Sie ohne Grund von einer anderen Person beschimpft und eben mit jener Sache in den USA "indirekt" in Verbindung gebracht. So Aussagen wie: "Schleichts eich weil ihr greifts di leut eh nur willkürlich an" (nur vll nicht ganz so "nett" wie von mir jetz ausgedrückt).
Würde Sie das nicht (irgendwo) stören?
Sowas in der Art meinte ich...

RS69
 
01
23.11.2011, 22:38

Da braucht man nicht bis in die USA zu schauen.

qball
12
23.11.2011, 17:09

Würde Sie das nicht (irgendwo) stören?

klar doch. ich käme aber aufgrund der von mir genannten entwicklungen auch wirklich niemals auf die idee, polizist werden zu wollen.

ich hab mir das 15 min. video angesehen und habe den eindruck, dass der pfefferspray-einsatz via funk befohlen wurde.

mein eindruck vom "wachkörper" ist also folgender: ein system dass gewaltanwendung bei friedlichen demonstrationen nicht nur deckt sondern auch verlangt. und bei so etwas freiwillig mitzumachen ist nicht viel besser als sich freiwillig als scharfschütze für den tahir-platz zu melden.

anima322
00
24.11.2011, 09:27

Das ist aber ihre persönliche Sicht.
Ich versuche so gut es geht objektiv zu bleiben.
Wenn jeder so denken würde wie Sie wäre das schonmal ein guter Anfang, aber wenn es nicht Menschen gäbe, die es sich nicht zur Aufgabe machen, etwas verbessern zu wollen, dann wird sich auch nix tun. Deswegen können wir froh sein, dass es Menschen gibt, die z.B. den Polizeiberuf ausüben möchten um etwas zu verbessern.
Und wenn die dann den Frust der Gesellschaft zu unrecht zu spüren bekommen ist das auch nicht gerade fein oder?
Aber niemand will hier jemanden eine Meinung aufzwingen. Jeder wie er meint :)

Nick Knattertoni
00
23.11.2011, 15:31

hier geht es um eine demo. hier darf man wohl ein gschlossenes auftreten erwarten. somit repraesentiert dort jeder polizist die polizei.

ist bei den demonstranten nicht anders, wenn hier ein paar aus der reihe tanzen, wird das der ganzen demonstration zugeschoben und diese abgedreht.
nur das sich hier ganz leicht agents provocateurs eingliedern lassen..

Gerwin Winter
00
23.11.2011, 14:57
Noch nie mit einem

"dieser" Polizisten zu tun gehabt. Das ist keine Minderheit ....

werthers leiden
00
23.11.2011, 14:36
Wow!

Hat was von Monty Python: Dem haben wir's jetzt gezeigt! /*ironie off

steter Topfen höhlt das Sein
02
23.11.2011, 13:44
Systemerhalter
018
23.11.2011, 13:08
Oh John

John hatte es nie leicht gehabt. Nichts wurde ihm geschenkt. John hatte schon in der Schule keine Freunde aber viele Probleme. Mit seinen Mitschülern, mit Mädchen, mit dem Übergewicht, mit Sport. Als die Schule endlich vorbei war und er es schon fast nicht für mehr für möglich gehalten hatte, eröffnete sich ihm, den alle für einen Looser hielten, eine neue Chance. Ein neues Leben. Ein Leben voller Ordnung, Disziplin und Respekt. Er wurde Polizist. Ja ja, jetzt war er wer. Endlich. Dieses süsse Gefühl von Macht konnte auch er endlich einmal schmecken. Und wie es Ihm schmeckte.....Da kam John diese kleine Sitzdemo mit lauter Studenten, von der Sorte die Ihn früher immer geärgert hatten, gerade recht. Jetzt konnte er es ihnen endlich heimzahle

Systemerhalter
06
23.11.2011, 13:14

n

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