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Facebook hat gemeinsam mit der Universität von Mailand zwei Studien durchgeführt, die interessante Fakten über das soziale Netzwerk aufgedeckt haben. So gilt die bekannte These, dass jeder jeden über sechs Ecken kennt, hier nicht mehr: laut den Untersuchungen sind es noch weniger.
"Kleine-Welt-Phänomen"
Wie Stanley Milgram mit dem "Kleine-Welt-Experiment" in den 1960er-Jahren belegt hat, kennt jeder jeden über sechs Ecken. In den aktuellen Studien wurde nun gezeigt, dass sich diese Pfade über Facebook verkürzen. Mit von der Mailänder Uni entwickelten Algorithmen wurden die Verbindungen der Facebook-User analysiert. So kennen sich demnach 99,6 Prozent aller Facebook-User über fünf Ecken, 92 Prozent über vier. Innerhalb eines Landes sind es gar nur drei Sprünge.
Durchschnittlich 190 Freunde
Die Studien haben außerdem ergeben, dass über 50 Prozent aller Nutzer mehr als 100 Freunde haben. 20 Prozent haben weniger als 25 Freunde, 10 Prozent weniger als 10 Freunde. Die durchschnittliche Freundes-Anzahl liegt bei 190. Wobei die meisten Nutzer beobachten würden, dass ihre Freunde selbst mehr Freunde haben - ein bekanntes Paradoxon sozialer Netze.
721 Millionen User
Beide Studien können im Facebook-Blog heruntergeladen werden. Mit einer Basis von 721 Millionen aktiven Facebook-Nutzern und 69 Milliarden Freundschaften gelten die Studien als die bisher größten Untersuchungen von sozialen Netzwerken. (red)
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Falschmeldung wg. des Börsengangs?
Wie man am beispiel der gefakten Faymann Freunde sieht, sind die 721mio User nicht aktiv sondern höchstens 1/1000 davon. Umgerechnet kann man davon ausgehen, dass FB maximal 70mio -aktive- User hat.
Die Fake-Accounts sind ja auch der große Schmäh hinter FB, aber das kapiert der Normalo ohnehin nicht was es damit auf sich hat..
Zitat aus dem Artikel: "So gilt die bekannte These, dass jeder jeden über sechs Ecken kennt, hier nicht mehr: laut den Untersuchungen sind es noch weniger."
Da die alte Theorie wohl auf persönliche Bekanntschaft fußt lese ich das so aus dem Artikel heraus.
Übrigens kenne ich alle persönlich deren tweets ich verfolge. Es sind NULL.
Ruhig bleiben, Captain. Im Artikel werden die Studienergebnisse mit dem "Kleine-Welt-Experiment" von Milgram verglichen - in dessen Untersuchung es aber um persönliche Bekannte ging. Der durchschnittliche Verbindungspfad auf Facebook ist laut der Studie kürzer - kein Wunder, bei 500 oder 1000 "Freunden" handelt es sich nicht mehr um persönliche Bekannte.
Entweder brauchen wir einen Begriff, um die Freunde, wie sie damals verstanden wurden, abzugrenzen, oder wir brauchen einen neuen Begriff, um die Facebook "Freunde" abzugrenzen.
Nachdem die kurzsichtigen Gestalten von heute sich gerne einreden, dass sie auf Facebook tatsächlich mehr als 100 Freunde haben, zu denen man früher höchstens Bekannte gesagt hätte, wird sich daran nichts mehr ändern.
Ich plädiere für die Einführung eines neuen Begriffs für Freundschaften, da Facebook den alten ja offensichtlich sozial akzeptiert völlig entwertet hat.
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