Werkzeug für die Vision von Mark Zuckerberg soll in 12 bis 18 Monaten auf den Markt kommen
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will das ganze Leben seiner Mitglieder vernetzen. Das Werkzeug für diese Vision soll man als bald in die Hand nehmen können. Laut dem Blog "All Things Digital" werkt Facebook tatsächlich an einem eigenen Smartphone. Laut dem Bericht will Facebook schon seit zwei Jahren ein Handy mit dem eigenen Namen herausbringen - so wie es Google mit dem Nexus vorgemacht hat. Es trägt den Arbeitstitel "Buffy", benannt nach der TV-Vampirjägerin - und soll in zwölf bis 18 Monaten auf den Markt kommen.
Android
Als Betriebssystem soll das offene Betriebssystem Android, das unter der Federführung von Google, dem Erzrivalen von Facebook, entwickelt wird, zum Einsatz kommen. Allerdings will Facebook die Plattform modifizieren, um seine eigenen Dienste besser zu integrieren. Auch soll HTML5 als Basis für Apps unterstützt werden.
Auf den neuen Gerät ist Facebook aber nicht nur einer der Kommunikationswege, sondern das Herzstück
Die Mobiltelefone sind ein Schlüsselelement der Facebook-Strategie. Schließlich nutzen etwa 350 Millionen Mitglieder das Netzwerk auch auf mobilen Geräten. Und die meisten Sachen, die man mit anderen teilen will, erlebt man nun einmal draußen.
HTC
Der taiwanische Smartphone-Hersteller HTC soll, laut "All Things Digital", das Facebook-Phone fertigen. Mit zwei Geräten (HTC Cha Cha und HTC Salsa) setzt das Unternehmen bereits stark auf das soziale Netzwerk. Diese beiden Smartphones haben einen eigenen "Facebook-Knopf", der bei allen möglichen Gelegenheiten blinkt: Ein mit der Handykamera geschossenes Foto kann so mit einem Klick auf Facebook gestellt werden, ebenso können Links einfach mit den (virtuellen) Freunden geteilt werden.
Das Leben ohne Facebook
In der westlichen Welt können sich viele - vor allem junge Menschen - das Leben ohne Facebook nicht mehr vorstellen. Jeder zweite Unter-34-Jährige ruft seine Nachrichten ab, sobald er aufgestanden ist. (sum)