Jbeli wird tunesischer Ministerpräsident

22. November 2011, 07:08

Präsident wird Marzouki - Das für ein Jahr gewählte Parlament soll die Verfassung neu schreiben

Weniger als einen Monat nach den ersten freien Wahlen in Tunesien haben sich die Koalitionsparteien auf die Besetzung der drei wichtigsten Regierungsposten geeinigt. Der Generalsekretär der gemäßigt-islamistischen Ennahda, Hamadi Jbeli, werde Ministerpräsident, sagte der Sprecher der Partei am Montag. Der Chef der Partei Weltliche Versammlung für die Republik, Moncef Marzouki werde Präsident des nordafrikanischen Landes und der Vorsitzende des dritten Koalitionspartners Ettakatol, Mustafa Ben Jaafar, werde Parlamentspräsident.

Das für ein Jahr gewählte Parlament soll die Verfassung neu schreiben. Innerhalb eines Jahres soll es Neuwahlen geben, sagte der Sprecher weiter. In dem nordafrikanischen Land hatte die Bevölkerung im Jänner den autokratisch herrschenden Präsidenten Zine al-Abidine Ben Ali gestürzt und damit den "Arabischen Frühling" in Gang gesetzt. (Reuters)

let's dance
 
00
22.11.2011, 08:47
Ist das nicht der

der das 6. Kalifat errichten will? Und der der Meinung ist mit der Befreiung Tunesiens beginne auch die Befreiung Jerusalems?

Die gemässigte-islamistischen Ennahda bzw. deren Generalsekretär klingt mit dieser Aussage nicht sehr gemässigt. Wobei ich mit der Konstellation: gemässigte islamistische Partei und Demokratie (noch) nicht viel anfangen kann.

Und doch ist die Chance schlechthin, für die neue Regierung, allen Zweiflern (mich eingeschlossen), zu zeigen dass auch ein islamistischer Ministerpräsident weiss wie Demokratie funktioniert. (speziell im Hinblick auf eine neue Verfassung und die Neuwahlen in einem Jahr)

Ein positives Ergebnis hätte durchaus Signalwirkung.

masaru tak
00
22.11.2011, 10:28

............

ja und was sagt er jetzt? genau das gegenteil, was heißt das?

er ist ein elendiger lügner und agent des westens, d.h sie können beruhigt schlafen.

ob akp, enhada oder muslim brüder mit islamischen parolen gehen sie nur auf stimmfang, in wahrheit dienen sie nicht dem volk sondern dem westen.

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