Statistik

Mac in Open Source-Community beliebter als Linux

21. November 2011, 15:52
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    grafik: sourceforge.net

    Die meisten Sourceforge-Download erfolgen auf Windows-Rechner.

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    Mac hat in der Download-Statistik stark aufgeholt.

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    Auf Linux-Plattformen ist hingegen ein Rückgang zu verzeichnen.

Downloads auf Sourceforge ausgewertet

Galten Macs vor einigen Jahren noch als unerschwingliche Computer, die vor allem in der Kreativen-Branche eingesetzt wurden, erfreut sich die Plattform nun auch in der Open Source-Community zunehmender Popularität. Das legen jedenfalls Download-Statistiken von Sourceforge nahe.

Sourceforge-Statistik

IT-Bloggerin Amy Vernon hat verglichen, auf welchen Plattformen Open Source-Software von Sourceforge innerhalb von zwei Jahren heruntergeladen wurde. Die meisten Downloads erfolgten demnach auf Windows-Rechnern, gefolgt von Mac und Linux - wobei über das Jahr verteilt teilweise starke monatliche Schwankungen auftreten. Im Vergleich zu Februar 2010 sei die Zahl der Mac-User jedoch insgesamt um mehrere Millionen gestiegen. Im gleichen Zeitraum hätten auch Windows-Downloads zugelegt, jedoch seien sie prozentuell nicht so stark gewachsen. Bei den Linux-Downloads hingegen sei ein Rückgang zu verzeichnen.

Plattform tritt in den Hintergrund

Vernon führt die Entwicklung darauf zurück, dass das Betriebssystem stärker in den Hintergrund tritt und in der Open Source-Community das Produkt bzw. das Endergebnis mehr zählen. Eine Studie von Evans Data von Juni unter 400 Entwicklern habe auch gezeigt, dass diese Linux zum Entwickeln zwar bevorzugen, jedoch verstärkt Mac als eigentliche Plattform nutzen. Zudem würden viele für zumindest zwei Betriebssysteme programmieren, anstatt nur eine Plattform zu forcieren. Viele User wiederum würden unabhängig von der Plattform Alternativen zu teurer, proprietärer Software herunterladen.

iOS und Android

Gleichzeitig habe sich auch die Anzahl nicht ausgewiesener Plattformen erhöht. Vernon geht davon aus, dass hier iOS und Android einen gewissen Prozentsatz ausmachen. Auch mit der zunehmenden Verbreitung von Tablets werden immer mehr Open Source-Projekte dafür entwickelt. Anzumerken ist, dass es sich nicht um eine wissenschaftliche Auswertung handelt und sich durch die Zahlen nur ein aktueller Trend abzeichnet. Langfristigere Prognosen sind daraus nicht abzuleiten. Für die Signifikanz der Änderungen fehlen zudem Statistiken über einen längeren Beobachtungszeitraum. (red)

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Posting 1 bis 25 von 69
1 2
dafa
10
22.11.2011, 15:15
wie bereits einige mitleser...

... angemerkt haben, ist dieser rückgang durchaus nachvollziehbar...

heutzutage haben die meisten linux distros (zumindest die weit verbreiteten) alle ein recht tolles packet-management-system inkludiert mit dem man fast alles installieren kann was man braucht... man denken nur an debian und dpkg... ein wahnsinn...

wozu dann noch sourceforge? ausser man braucht was ganz spezielles / neues...

michikklas
14
22.11.2011, 09:16

Wozu sollte ein Linux User Software von Sourceforge runterladen, wenn es eh entsprechende Repositories fuer jede Distribution gibt?

Schoene Statistik, aber halt leider voellig unbrauchbar.

--<1337>--
00
22.11.2011, 10:59

absolut richtig!! mit vielleicht 3 ausnahmen lädt jeder linux-user seine SW aus den Repositories und nicht von einem mit Werbung überhäuften Online-Portal. Also ist: A: die Headline eine glatte Lüge(!)
und B: der Artikel nichtssagend und somit sinnlos!

NONE
21
22.11.2011, 08:17

"Bei den Linux-Downloads hingegen sei ein Rückgang zu verzeichnen."

Kein Wunder. Distributionen sind das Grundübel schlechthin - inkompatibel zueinander ohne zwingend notwendigen Grund und mit Lösungen die schwer imperfekt sind. Jedes OS hat Defizite, manche kann man aber nicht ohne weiteres negieren.

Linux wird ewig das Server OS bleiben.

PatriotInnen sind IdiotInnen
10
22.11.2011, 11:02

wovon redest du? Dem einzigen was ich da zustimmen könnte ist das jedes OS Defizite hat - das ganz sicher. Aber sonst? Ich arbeite seit über 10 Jahren mit nem Linux Desktop und wenn du das damals so gesagt hättest - ok da hät ich dir zustimmen (müssen) :). Aber jetzt? Ämm ja der Dirstri Dschungel ist etwas gewöhnungsbedürftig aber solange die Dists inter-operable und mit gewissen Beschränkungen auch binary-kompatibel sind kann ma doch nicht von "inkompatibel" sprechen?!? Ich finde die vielen Dist auch nicht immer schlecht weil du viele Lösungen damit hast.
Und welche Dinge am Linux Desktop hältst du für imperfekt? Es gibt da nämlich einige Sachen die auch ich als weit von perfekt charakterisieren würde aber ... was meinst du?

michikklas
00
22.11.2011, 08:55

Linux ist das Betriebssystem fuer so ziemlich alles ausser dem Desktop. Wobei ich Ubuntu/Fedora auch am Desktop bevorzuge.

Andreas Grois
00
22.11.2011, 07:53
"Zudem würden viele für zumindest zwei Betriebssysteme programmieren, anstatt nur eine Plattform zu forcieren."

Ja no na net. Typische Desktop-Anwendungen können, wenn die Entwickler halbwegs sorgfältig arbeiten und entsprechende Abstraktionsbibliotheken einsetzen ohne all zu großen Mehraufwand auf allen großen Plattformen kompiliert werden.

Waldi Möter
03
22.11.2011, 07:24

ubuntu bei ubuntu paketquellen deutlich beliebter als windows und osx.

Eine SENSATION

Waldi Möter
11
22.11.2011, 07:28

und mindestens so nichtssagend wie diese statistik.

Guhl der Shampoonierte
02
21.11.2011, 23:47
Wichtiger wäre zu sehen von welchen Platformen die Uploads kommen!

Denn dass MAC User gern opens source software herunter laden sagt über die Beliebtheit in der open source community nichts aus.

Eher in der kostenlos-konsumier-community.

erwin meier
00
22.11.2011, 08:06

stimmt, war auch mein gedanke. es reicht, wenn es ein paar beliebte programme gibt, die über sourceforge vertrieben werden (azureus,...), um massig downloads zu bekommen, ohne dass die leute gleich teil der "os community" werden. vor allem der starke einbruch bei linux von einem monat zum anderen bzw die starken schwankungen zeigen, dass diese daten im grunde nichts aussagen.

flonks
08
21.11.2011, 22:37

Für alle die das Ergebnis anzweifeln: die Statistik mag vielleicht in der Erstellung nicht repräsentativ sein. Ich kann es aber zumindest aus meinem Umfeld korroborrieren. Ich bin selbst von Linux auf Mac umgestiegen, und viele meiner Bekannten und Arbeitskollegen haben das gleiche gemacht.

Meine Begründung: man hat eine praktische UNIX Umgebung wie unter Linux, aber auch gleichzeitig ein funktionierendes System bei dem es alle Treiber gibt und auch alles funkioniert. Und die nette Hardware mit den kleinen formschönen Macbooks schadet auch nicht.

Graf Knoblauch, ein berühmter Vampir
02
22.11.2011, 07:43

Fuer das Wort korroborrieren grün, grün, grün!

Fairy Tail
62
21.11.2011, 23:22

Keine Kunst, auf der wenigen Hardware ein stabiles System zu pflegen. Stabile Systeme gehen aber auch mit Linux (siehe Server). Man muss nur wissen, was man tut. Auch ist OS X alles andere als etwas, wo alles funktioniert. Ich weiss zB immer noch nicht, wie ich spotlight wiederbekomme nach einer Migration. Oder mal versucht, im Terminal simpel ein Programm zu starten? Echt ätzend. Kann man denn endlich auch mal das Panel ausblenden lassen? Oder Fenster einrollen? etc

flonks
06
21.11.2011, 23:58

Es hat keiner behauptet dass es Kunst sei. Aber es ist praktisch. Und was nützt es mir wenn es bei Linux auch mit einem Server funktioniert, wenn ich einen Laptop brauche und keinen Server?

Und ich möchte nicht dauernd "wissen müssen" was ich tue, wie sie es ausdrücken. Zumindest nicht was Installation und Treibersuche betrifft. Es ist genau dieses Argument "man muss halt wissen was man tut", das Linux manchmal mühsam macht. Und bevor sie jetzt loslegen : ich habe Linux zwischen 1994 und 2011 ununterbrochen als primäres OS verwendet und hatte Windows nur als sekundäres dual boot und in den letzten Jahren nur mehr als virtuelles System.

Ich möchte meine Zeit einfach woanders investieren, in meine Arbeit.

aero seven
12
21.11.2011, 22:53

+1

flonks
21
21.11.2011, 23:12

Und das bei Ihrem Nick ("Aero") - sind Sie nicht eher bei W7 zuhause? ;)

aero seven
00
22.11.2011, 10:59

mein nick ist älter als w7/vista ;-)

floxyz
25
21.11.2011, 22:25
Facepalm!

Lasst doch bitten den Typen der die Distributions Tests schreibt auch solche Geschichten schreiben, dann hat man die Erklärung waurm das so ist auch gleich im Artikel und nicht erst in den Comments.
Gleichzeitig wird ein sinnloser Linux-Bash widerlegt.
Manchmal beweist derStandard einfach dass er auch Redakteure mit weniger Plan bzw. wenig Recherche beschäftigt...traurig

P==NP
01
22.11.2011, 01:52
Andreas Proschofsky

Warum Qualität nicht beim Namen nennen?

floxyz
00
22.11.2011, 07:55

Vielen Dank, war mir grad nicht sicher wie der Redakteur heißt und es war schon spät...

floxyz
01
21.11.2011, 22:40

kurzer Nachsatz:
Das im Original Artikel 50% der Betriebssysteme als Other bezeichnet werden und somit die Statistik sowieso für den Hugo ist wird auch in keinem Wort erwähnt...

Bailando Arriba De Una Mesa
18
21.11.2011, 21:46
Bled+Sinn

Liegt das vielleicht daran, dass viele - sehr viele --sehr sehr viele -- unglaublich viele - so gut wie alle - der auf Sourceforge verfügbaren Pakete inzwischen standardmäßig in den Repositories der Linux Distributionen mit kommen, während man sich als OSX Benutzer jeden Schass erst selbst mühsam zusammen suchen muss?

werwolfi
113
21.11.2011, 20:34

Die Linuxzugriffe sinken im selben Ausmaß, wie Angebot und Qualität der Repositories (d.h. den Datenquellen der offiziellen zentralen Softwareverwaltung) steigen.

Weder Win noch Mac kennen bisher diese Art der zentralen Softwareverwaltung und -installation, weswegen man dort auf Seiten wie Sourceforge u.ä. zurückgreifen muss falls man offene Software benötigt.

bonetree
00
22.11.2011, 16:38

Unter Mac gibt's fink, darwinports, bzw. (neu und bevorzugt) homebrew.

http://mxcl.github.com/homebrew/

Hab von git, über ffmpeg und lame bis hin zu nmap und iftop alles mit brew installiert. geht schnell und nutzt die LLVM-optimierte compilerchain von osx.

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