Musik-Streaming

Über 200 Labels von Spotify abgesprungen

Zsolt Wilhelm, 21. November 2011, 15:57

Indie-Distributor spricht von schlechten Einnahmen und Kanibalisierung

Der Musik-Streaming-Dienst "Spotify" ist gerade erst in Österreich gestartet, da ereilt die Nutzer eine schlechte Nachricht. Laut Wired habe der Distributor STHoldings seinen 238 vertretenen Indie-Labels empfohlen, ihre Angebote vom Online-Dienst abzuziehen. Nur vier Studios seien der Aufforderung nicht nachgekommen.

Kanibalisierungsängste

Ausschlaggebend für die Entscheidung sei eine Studie der Marktforschungsunternehmen NPD Group und NARM gewesen, wonach Streaming-Dienste auf Kosten der Musikverkäufe gehen. "Als Distributor müssen wir tun, was das Beste für unsere Labels ist. Die Mehrheit davon will die ihre Musik nicht bei solchen Diensten anbieten, weil die Umsätze gering sind und sie sich schlecht auf die Verkaufszahlen auswirken", so eine Stellungnahme von STHoldings.

Neues Terrain

Offensichtlich spalten sich angesichts neuer Vertriebsmodelle die Geister. So argumentierte Anbieter Spotify nicht nur selbst, man sichere der von Piraterie geplagten Branche ein festes Einkommen, auch einer aktuellen Studie nach würde Streaming verlorene Einnahmen wettmachen. Die vom Interessenverband der schwedischen Musikindustrie in Auftrag gegebene Studie konnte belegen, dass der Anteil an Musikpiraterie seit dem Start von Streaming-Diensten wie Spotify zurückgehe. In Schweden nutzen knapp eine Million Menschen den Dienst. (zw)

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Wired

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Posting 1 bis 25 von 108
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Superstarr
00
28.11.2011, 00:09
Nutzen Sie Spotify?

Nein und die Nachricht find ich Super!
Sowas brauchen in Wirklichkeit eine
Handvoll Menschen und die könnten
sich das auch Privat einrichten.
Ist gar nicht so schwer...

§126c Verfechter K.ing Leissner
00
25.11.2011, 11:20

Juhuu dann piraten wir einfach weiter, wenn diese Geier mit viel nicht zufrieden sind, bekommen die halt gar nichts :)

KammerlExperte
21
22.11.2011, 21:58
Es sind 234 Lables die abgesprungen sind,

wann verlangt derstandard.at endlich eine
Abo Gebühr und stellt dafür ordentliche Journalisten
ein und nicht Leute die unfähig sind
Pressemeldungen richtig abzutippen.

grafication
10
24.11.2011, 13:45

steht doch eh so da, 238 wurde es empfohlen, bis auf 4 hams alle gemacht, macht 234 abgesprungene...a bissl Mathe kann ma verlangen

Carnap
21
23.11.2011, 14:54

Es wundert mich, warum Ihr Beitrag nicht der Zensur zum Opfer gefallen ist. Meine (im übrigen harmloseren) kritischen Anmerkungen den Redakteur/innen auf derstandard.at gegenüber wurden sehr oft nicht publiziert ...

smeexseus ...
 
01
27.11.2011, 19:06

was ihr nur mit der zensur habt ,mir ist noch nie ein posting abhanden gekommen.

vielleicht liegts an dir und/oder an deiner leitung

wenn du bei mir zu besuch bist und ich sage du darfst in meinem haus nicht rauchen ist das dann auch zensur ?

mhr
01
27.11.2011, 18:40
erwartens leicht dass man sich für heisse

12 euro die stunde noch von usern anmotzen lassen muss?

Prof. Vogel
21
22.11.2011, 17:19

Wenn die Tonträgerindustrie noch so arrogant ist kann es ihnen so schlecht ja nicht gehen.

Andersrum ausgedrückt: Wenn Raumkopierer WIRKLICH ein Problem wären, dann würde die Tonträgerindustrie Vermarktungsformen wie Spotify begrüßen.

Mr.URNs
00
22.11.2011, 16:37

Ob raubkopierte mp3s und gelegentlich ein gekaufter Tonträger besser sind als Spotify und ein gelegentlich gekaufter Tonträger?
Warum nicht Airplay generell verbieten?

Stoppt den ZENSURWAHN der Politiker - JETZT
01
22.11.2011, 14:38
von Piraterie geplagten Branche

die ganzen gekaperten musikboote!
das ist schlimm!

Mark Syl
00
22.11.2011, 13:44
hm

bravo! das system kann nicht funktionieren und tut es für den anspruchsvollen musikkonsumenten auch nicht

Rupert Grafendorfer
01
22.11.2011, 13:40
Nur gut für die Majors

"man sichere der von Piraterie geplagten Branche ein festes Einkommen...." sagt ja eigentlich alles aus. Spotify ist nur ein Dienst der das Einkommen der bestehenden Nomenklatura (i.e. Majors) sichert. Die Musiker und kleinere Labels schauen wieder durch die Finger.

Schön langsam reichts. Wenn sogar eine EU Kommissarin erkennt dass die Wichtigsten, nämlich die Künstler, (fast) nichts bekommen.

Ich denke da gibt es neue, bessere Wege. Watch this space....

Der Mann
00
22.11.2011, 14:59
ja ja

schon oarm so a madonna oder ein roby oder wie die alle heissen.

mein mitleid hams.

die anderen hätten so oder so nix. sollens halt selbst ein "major" gründen die kleinen kasperln!!!

JueZ
00
22.11.2011, 13:39

Dann halt nicht ...

derfnam
10
22.11.2011, 13:23
spotify

ist selbstmord auf raten.
ich kann die labels verstehen.

Der Mann
00
22.11.2011, 15:00
ja ja

selbstmord auf raten, wenn man pro abgespielten song geld bekommt - ihr wirtschafsverständnis wünsche ich niemanden!

KammerlExperte
10
22.11.2011, 21:55
Sie meine wohl eine Pauschale an die Major- Lables

und wieviel bekommt davon der Künstler?

Wie war das mit Wirtschaftverständnis? ;-)

Nihil ein anderer Baxter
00
30.11.2011, 00:32

aber abgesprungen sind labels, nicht kuenstler. spielt also keine rolle, was die kuenstler bekommen (jedenfalls in diesem zusammenhang)

Faeryl
01
23.11.2011, 10:01

An den musikverkäufen verdient immer nur das Label. Da ist es egal ob es eine Underground Band ist oder ob es Lady Gaga ist. Die fette Kohle wird mit merchandise und Konzerten gemacht.

entity13
01
22.11.2011, 11:14

Etwas widersprüchlich .. die Schlagzeile würde vermuten lassen, das die Labels schon alle weg sind, der Text dazu spricht allerdings nur von einer Empfehlung
Lieber Standard .. vielleicht "überdenkt" ihr eure Schlagzeilengestaltung mal etwas .. das hat ja fast schon Bildzeitungsniveau

Nihil ein anderer Baxter
00
30.11.2011, 00:34

mir war als haette ich gelesen "nur vier labels sind dieser aufforderung nicht nachgekommen".. oder so aehnlich.
fuer mich heisst das schon ein wenig, dass diese 234 labels auch richtig wirklich abgesprungen sind ;-)

Mathias Steinlaus
 
00
22.11.2011, 11:34
fast?

Sie Scherzbold ;-)

entity13
00
22.11.2011, 16:45

Ich hatte Angst das mein Posting sonst zensiert wird ;-)

Euroumrechner
15
22.11.2011, 11:00
Die Spieleindustrie ist ganz anders.

Dort reissen sich die Indy-Firmen darum ihre "kleinen" Downloadgames bei den großen Vertriebspattformen anbieten zu dürfen und scheffeln so Millionen über Millionen und Abermillionen.

Naja, wenn die Musikindustrie kein Geld verdienen will schau ich halt weiter auf Youtube, aber CD kauf ich mir sicher keine um 25 Euro mehr in meinem Leben.

opryde
00
22.11.2011, 11:41

äh, welche cd kostet heute noch 25 euro?

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