Android

ZTE bringt Android-Tablet mit LTE nach Österreich

21. November 2011, 14:09
  • Artikelbild

"Wir arbeiten transparent, wir haben es nicht nötig zu bestechen."

Bereits "Anfang 2012" bringt der chinesische Telekom-Ausrüster ZTE ein LTE-Tablet auf den heimischen Markt. Dies kündigte ZTE-Österreich Chef Xiao Ming vor Journalisten in Hongkong an. Das soll Android 3.x („Honeycomb") als Betriebssystem nutzen.  Bei Tablet-Computern werde man noch etwas Zeit brauchen, sagte der ZTE-Österreich-Chef. "Bisher verkauft sich nur das iPad wirklich gut", so Ming, auch Samsungs "Galaxy" habe noch nicht abgehoben.

"Wir arbeiten transparent, wir haben es nicht nötig zu bestechen."

"Wir lieben den Wettbewerb", sagt Xiao Ming. "Wettbewerb tut weh, lässt einen aber auch besser werden." Die Medienberichte, wonach sich der Konkurrent Huawei in Österreich Aufträge mit zweifelhaften Provisionszahlungen erkauft haben soll, wollte Ming nicht direkt kommentieren. Nur so viel: "Wir arbeiten transparent, wir haben es nicht nötig zu bestechen."

Gemessen an den Absatzzahlen sieht sich ZTE derzeit als Nummer 4 der Welt, hinter Nokia, Samsung und LG, aber noch vor Apple - wobei die Amerikaner mit ihren teureren Geräten jedoch einen wesentlich höheren Umsatz erzielen. Noch Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres werde man LG beim Absatz überholen. Nokia sei bereits auf dem absteigenden Ast, Samsung habe seinen Zenit hingegen noch nicht erreicht.

ZTE Blade


Ab Anfang 2012 will ZTE beginnen, seine Handys verstärkt unter dem eigenen Namen zu vermarkten. In Österreich hat der Lebensmitteldiskonter Hofer bereits seit diesem Sommer das "ZTE Blade" im Angebot, beim Mobilfunker Orange wird es unter dem Namen "San Francisco" verkauft. Insgesamt werde man heuer nach Österreich 300.000 Geräte liefern, davon etwa die Hälfte Handys, sagte Ming. Nächstes Jahr sollen es 400.000 Geräte werden. (sum/APA)

Kommentar posten
14 Postings
MSchalko
00
22.11.2011, 15:12

in 2-3 jahren gibts keinen West'ler mehr der da mithaltet - auch kein Apple

12345 ... weiter weiss ich nicht!
00
28.11.2011, 09:58
auch in China steigen die Lohnkosten ...

also wird das so sein wie anno dazumals mit die japanischen Autos ... anfangs billig ... später teurer und qualitativ besser ...

Fritz Meyer
03
22.11.2011, 04:36
Das untere Preissegment mit akzeptabler Qualität aufrollen.

Könnte durchaus zum Erfolg führen.

sagdiewahrheit
00
22.11.2011, 03:30
also

ZTE wird das neue Nokia....

Adam Ecker
00
21.11.2011, 18:44

Den Nachfolger Skate gibt es aber nur bei Orange (Monte Carlo), und da schwafeln die Chinesen von Wettbewerb?

Jasper Perky
00
22.11.2011, 09:51

Das Orange Monte Carlo gibt es nur bei Orange.

Such mal nach ZTE Skate, das ist das gleiche Handy und wird von ZTE direkt vertrieben. Wenn du jemanden in Großbritannien kennst, lass es dir mitbringen. Dort ist es als Wertkartenhandy erhältlich.

checkmate
00
22.11.2011, 13:53

gibts auch bei telering

Adam Ecker
00
22.11.2011, 12:45

Danke, aber so sehr hat es mich nicht beeindruckt, dass ich ihm nachlaufen möchte. Vielleicht hätt ich es beim Hofer gekauft.

Und eigentlich sollt man eh schon Geräte mit LTE abwarten, da sind dann zumindest die derzeitigen Verlockungen preiswerter.

12345 ... weiter weiss ich nicht!
00
28.11.2011, 10:00
wozu LTE??

*pff* gibts ja noch nichtmal gscheit Testnetze ... nichtmal in Asien ist LTE ansatzweise ausgebaut!

tom_f
00
2.12.2011, 20:16

da bist du wohl nicht ganz am Laufenden. Wir bauen für T-Mobile LTE. Wien, Graz und Innsbruck sind LTE on air. Auch A1 und 3 bauen LTE! Alleine durch die Physik der MIMO Technik ist das ein Quantensprung.

Adam Ecker
00
28.11.2011, 11:35

Schon, nur wieso sollt ich mir jetzt ein Mobile ohne LTE nehmen, wenn ich in 2 Monaten eins mit bekomme?

Fritz Meyer
00
22.11.2011, 04:35
Und liegt das an ZTE?

Adam Ecker
00
22.11.2011, 09:43

Natürlich, ZTE muss ja nicht wem exklusiv liefern. Bzw. an einer falschen Einschätzung, was sich beim Hofer gut verkauft, is ganz sicher nicht etwas, wo man sich einen Vertrag antut.

RevX
00
21.11.2011, 17:11

Das ZTE Blade hat Hofer erstmals im Dezember 2010 in Österreich angeboten.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.