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vergrößern 645x430Impressionen von den letzten Vorbereitungen gibt's in dieser Ansichtssache.
Die letzte durchgeschlafene Nacht, die letzte Dusche, der letzte Spaziergang. Ganz Banales bekommt einen Tag vor dem Start der 26. Atlantic Rally for Cruisers eine neue Bedeutung und wird bewusster als sonst erlebt. Denn die nächsten drei Wochen wird es all das nicht mehr geben. Ein etwas beunruhigender Gedanke.
Neben der Nervosität vor dem Unbekannten nimmt nun aber auch die Vorfreude stündlich zu. Nach dem Stress der vergangenen Hafentage sind wir froh, wenn wir endlich die Leinen los werfen können.
Bis Samstag früh war nicht ganz klar, ob wir am 20. November um 13 Uhr auch tatsächlich über die Startlinie gehen können. Nach dem Einbau eines neuen Wirbel scheuerte unser Vorsegel am Vorstag*. Nach stundenlanger Tüftelei und mehrmaligen Besteigen des Mastes, gelang es dann schließlich den Schaden zu beheben.
Auch die Auflagen der obligatorischen Sicherheitskontrolle bereiteten noch einiges Kopfzerbrechen. Um nicht disqualifiziert zu werden, mussten noch Außenlautsprecher für die Funkanlage installiert, eine Verstärkung der Notpinne konstruiert und ein neues Strecktau verlegt werden.
Nachdem keiner aus unserer 8-köpfigen Crew schon mal den Atlantik überquert hat und uns die Erfahrungswerte fehlen, lief die Verproviantierung etwas unkoordiniert hab. Drei Tage zogen wir durch die Supermärkte von Las Palmas, um für knapp 2.000 Euro alles Nötige zu besorgen: darunter 330 Liter Wasser, sieben Kilo Nudeln, sieben Kilo Reis, sieben Kilo Kartoffeln, 15 Kilo Mehl, vakuumverpacktes Fleisch, Gemüse und Obst. Das Gemüse muss, bevor es an Bord geht, gründlich gewaschen und sämtliches Verpackungsmaterial entsorgt werden. Die Gefahr, dass man sich unerwünschte Haustiere ins Schiff holt, ist zu groß.
Beim abschließenden Skipper's Briefing gab es dann den ersten Ausblick auf die Wettersituation in den nächsten Tagen. Die Prognose verspricht herrliches Segelwetter - Sonne und konstanter, nicht zu schwacher Wind. Weiter im Westen lauert jedoch ein mächtiges Tiefdruckgebiet. Wir werden daher zunächst wohl Richtung Süden segeln und erst später Kurs auf St. Lucia legen, wo wir dann hoffentlich in rund 18 Tagen den ersten Rum Punch genießen können.
*Das Vorstag hält zum einen den Mast in der Längsachse des Segelschiffes in seiner Position nach vorne. Außerdem hält das Vorstag das mit Stagreitern oder Profilvorstag am Vorliek befestigte Vorsegel.
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Auf den San Blas Inseln hat jede Kokosnuss einen Besitzer, Ausländer dürfen Land weder kaufen noch mieten und es gibt Regeln, wer wen heiraten darf
Auf den San Blas Inseln gelten eigene Regeln. Die Regeln der freien Marktwirtschaft wissen sie für sich zu nutzen
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Eine Atlantiküberquerung wäre momentan so ziemlich das Größte, was ich mir wünschen würde. So aber sitz ich im Büro und durchquere maximal meine Badewanne.
Fernweh bekomm...
Mast und Schotbruch und immer eine Hand voll Wasser unter dem Kiel (wobei, dort wirds das Problem nicht so geben)
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