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Linz - Der Prozess um einen siebenjährigen Buben, dessen Eltern nach angeblichen tätlichen Angriffen durch einen Volksschuldirektor die Republik geklagt hatten, wird heute, Montag, in Linz fortgesetzt. Geplant sind die Einvernahme des mittlerweile pensionierten Pädagogen, der zwei Vorfälle zugibt, und des Vaters des Schülers. Zudem wurde ein Kinderpsychiater mit der Erstellung eines Gutachten beauftragt. Die Eltern wollen 3.500 Euro Schmerzensgeld.
Dem Ehepaar waren außergerichtlich zunächst 200 und dann 500 Euro angeboten worden - ohne Erfolg. "Uns geht's nicht ums Geld, uns geht's um ganz andere Dinge", erklärte der Anwalt der Eltern, Kurt Lichtl. Es müsse klargestellt werden, dass das Verhalten des Lehrers - wie von der Finanzprokuratur als Vertreter der Republik eingeräumt - nicht nur rechtswidrig, sondern auch schuldhaft war. In der Klagebeantwortung heißt es, dass der Schüler durch sein Verhalten die Übergriffe selbst provoziert habe. Demnach treffe ihn möglicherweise eine Mitschuld. Laut Prokuraturanwalt Herbert Arzberger gelte es herauszufinden, was tatsächlich passiert ist. (APA)
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Wegen was genau?
Kein Mensch weiß, was da wirklich passiert ist und nahezu alle faseln da etwas von "Würde des Kindes verletzt" und Entschädigungen in Hunderttausenden Euros...
Ich fasse es wirklich nicht, wie leicht erregbar die meisten Poster hier sind.
Wenn man diese Meute einmal loslassen wrde, käme es im Handumdrehen zu Meuchelmorden und Selbstjustiz, dass es nur so staubt...
Unfassbar.
woher wissen sie wieviel die eltern verdienen? mir gings ja darum, dass es für die eltern gerade mal dreimonatsgehälter eines vollverdieners sind und das bei einem - zumindest - dreipersonenhaushalt. mit dem geld kommen sie ein monat über die runden. vielleicht eineinhalb.
Zitat: "....In der Klagebeantwortung heißt es, dass der Schüler durch sein Verhalten die Übergriffe selbst provoziert habe. Demnach treffe ihn möglicherweise eine Mitschuld....."
Ein 7jähriger Volksschüler? Ich dachte immer Volksschullehrer würden speziell auf das Alter der Schüler ausgebildet.
So wird dann unsere Zukunft:
Wenn sich ein Lehrer durch das Verhalten eines Erst- oder Zweitklassler provoziert fühlt darf er ihn in Zukunft tätlich angreifen.
Es geht wirklich bergab im Staate Österreich.
Wäre nicht schlecht zu wissen was der Direktor dem Kind genau angetan hat und wie es dazu gekommen ist.
Es ist ja ein Unterschied ob das Kind dem Lehrer den Finger zeigt und dafür eine Ohrfeige bekommt, oder ob es tatsächlich eine Notwehrsituation ist in der ein Lehrer mit körperlicher Züchtigung reagiert.
Ah, papperlapapp.
Wer will schon wissen, was genau passiert ist?
Unwichtig.
Hauptsache man kann auf die Pädagogen schimpfen, am Besten man hängt sie gleich am nächsten Baum auf.
Traurig zu lesen, wie hier vom Täter versucht wird, die Schuld auf das Opfer überzuwälzen!
Vor allem wenn man bedenkt, dass andere LehrerInnen sich mit einem Fuß in die Notaufnahme und mit dem anderen ins Gefängnis stellen wenn sie versuchen, bei einem tätlichen Streit zwischen SchülerInnen gröbere Verletzungen zu verhindern.
Lehrer schlägt Kind: war einmal üblich, dürfte es heute aber keinesfalls mehr geben.
Eltern klagen Lehrer: alle Eltern? Oder nur ein Elternpaar? Wieso klagen die anderen nicht? Haben die keine Klagen? Büßt ein Lehrer für die Fehler eines Elternpaares?
Kind klagt: soll wirklich klagen können, wer selbst nicht beklagt werden kann? Oder soll dem Recht, zu klagen (wenn auch durch die Eltern) das Klagsrecht aller anderen (durch Anklage der Eltern) gleich gestellt werden?
p.s.: 3.500,- Schmerzensgeld? Wer bekommt das? Was passiert damit? Wird das angelegt oder gehen die Eltern fein essen?
p.p.s.: wetten, daß Gutachten und Verfahren weit mehr kosten?
Anschriften der Finanzprokuratoren ergänzt werden.
Wenn die Provokation eines Schuldirektors durch einen 7-jährigen rechtens ist, dann rechtfertigt eine solche Rechtfertigung kriminellen Verhaltens durch Finanzprokuratoren die Verfolgung bis ins siebente Glied.
"Tätlicher Angriff" kann so vieles sein. Hat er dem Buben wirklich eine "geknallt"? Hat er ihn irgendwo gepackt und gebeutelt? Ist das alles überhaupt bewiesen?
Bislang ist der Fall ja strafrechtlich nicht verfolgt worden. Warum nicht?
Ich kenne die Geschichte nicht, sehe allerdings ihre ungeheure Medienwirkung. Bedenkend, dass man zivilrechtlich alles Mögliche einklagen kann, würde mich interessieren, von welchem Tatbestand ausgegangen werden kann. Ein paar hundert Euro Abfindung lassen entweder auf ein ziemlich harmloses Vergehen oder eine gewisse Chuzpe der Finanzprokuratur schließen.
So. Und jetzt kommen's raus aus Ihrer heilen Welt und schauen mal, was in der wirklichen Welt passiert.
Da helfen Wattebäuschen eher wenig, wenn der Kevin der Jessica mit der Schere die blonden Locken abschneidet und sie daraufhin mit Bleistift bewaffnet hinter ihm her ist, während der Marvin mit die Uhu Tube auf den Kopf vom Ümit drückt...
Aber Sie würden ja von aussen mal zu einem gemeinsamen Sesselkreis raten, Kinder, besprechen wir das doch mal in Ruhe, was jetzt gerade passiert ist.
Und die Eltern haben dann ebenfalls vollstes Verständnis, wenn das eine Kind ohne, das andere mit verpickten Haaren aus der Schule kommt.
Ja, sicher.
Sie haben *KEINE* Ahnung, wie's da teilweise abgeht.
In meiner Welt gedeihen die Kinder unter gewaltfreier Erziehung prächtig.
Und ehrlich, ich will gar nicht wissen wie es in Ihrer oder der Welt der Kindersoldaten abgeht. Ich bleib in meiner und gewähre gerne auch Kindern, die unter Ihrer Fuchtel stehen Asyl.
"Ist das alles überhaupt bewiesen?" Ja, durch Geständnis des Täters und Stellungnahme der Finanzprokuratur.
"würde mich interessieren, von welchem Tatbestand ausgegangen werden kann." Körperverletzung
müsste der bua auch irgendeine Verletzung vorweisen können. wenn es wirklich "gröberes Anpacken am Arm und ein Klaps auf den Hinterkopf" war, denke ich, dass es keine Verletzungen gibt.
Somit kann es auch keine Körperverletzungsklage geben.
1: er wurde offensichtlich angegriffen, sonst wäre der lehrer/direktor nciht verurteilt worden von diesem finanzdingens...was aufregt ist, dass ein kind NIEMALs eine schuld daran haben kann, dass es von einem schutzbefohlenen bedrängt wird..egal in welcher form!
2: es ist vor gericht...wieviel mehr willst du es strafrechtlich verfolgen als vor gericht bringen???
3: alleine mit der aussage, dass das kind eine mitschuld trifft hat die finanzprokuratur alle vorschusslorbeeren verspielt und ist in erster instanz als "trottlbude" anzusehen!
ich habe 9 jüngere cousins und cousinen für die ich meine ganze jugend verantwortlich war, ich passe öfters auf die kinder einer freundin auf (zwillinge und ein mädel) --> und das als alleinstehender 28 jähriger mann...(problemlos)
abgesehen davon, habe ich (abgesehen von meienr frühen kindheit) NIEMALS!!! irgendeine verbale attacke mit körperlicher gewalt erwiedert...
weder bei erwachsenen noch bei kindern...und ich traue mich auch problemlos sagen, dass man mich nicht mit worten dazu bringen kann ..
aufpassen jetzt kommts: natürlich kann auch ich fehler machen, allerdings würde mir nie einfallen, dass dann so zu drehen als wärs eigentlich "gsund" fürs kind...
es wäre einfach ein fehler meinerseits..
Tja, dann...
Und nein, das kann ab und zu aufpassen nicht ausgleichen.
Und nein, ich habe meine Kids auch nie geschlagen, aber ich hatte auch nie einen Grund dazu, weil ich genau wusste und immer noch weiß, wie man Kinder zumindest halbwegs zu normalen Menschen erzieht.
Ich gehe aber dennoch nicht von "meinem Idealzustand" aus, kenne Kinder, wo ich mich als Aussenstehender in den paar Minuten, die ich mit ihnen verbringen muss, durchaus frage, was das soll und wo ich Lehrern den allergrößten Respekt abringe, mehr als eine halbe Stunde mit ihnen verbringen zu müssen und nicht durchzudrehen.
Kinder können sehr oft *wirkliche* "G'fraster" sein. Freuen Sie sich, wenn das bei Ihnen nicht der Fall war, aber verallgemeinern Sie das nicht!
und was macht es (rein logisch) für einen sinn wenn sie ein kind schlagen für etwas, dass seine eltern "verbrochen" haben?
das kind kann die lektion gar nicht lernen..unmöglich...wenn schon, müssten sie den eltern eine auflegen...
ich stelle mir die frage: warum schaffen es erwachsene, bei anderen erwachsenen die sie zur weißglut treiben..gewaltlos zu bleiben...bei kindern aber nicht?
ich wette der direktor würde mir keine knalln wenn ich ihn schimpfe...sondern mich bestenfalls anzeigen...
und wenn er mir eine knallt würde auch kein richter der welt drum diskutieren wessen schuld es wäre...cih würde ne anzeige wegen beleidigung bekommen und er wegen körperverletzung.
aber bei nem kind ist alles anders...
So ein Unsinn.
Eben nicht.
*GAR* *NIX* würde passieren.
Körperverletzung sagt ja schon im Namen, dass etwas am Körper verletzt sein muss.
Wenn Sie von mir eine Tachtl am Hinterkopf bekommen, können Sie sich auf den Kopf stellen, da wird gar nix passieren, weil's eben keine Verletzung gibt. Da können Sie sich im AKH ins CT legen, da wird man nix sehen und Sie werden das auch 1 Sekunde später auch nicht mehr spüren. Genau darum geht's ja. Nur bei Kindern ist die "Würde" verletzt...
Es geht hier NICHT um Körperverletzung!
Der Direktor hat dem Bub auch keine "geknallt".
und bei mir hat es im äußersten Extremfall (!!) immer gut geklappt sich die Wut von der seele zu schreien.
die androhung einer Watschn ("Ich könnt dir grad SO eine auflegen") kann den Kind auch schon die außergewöhnlichkeit der Situation vor Augen führen.
kann sie der wegen nötigung anzeigen...
ein kidn hat anscheinend weniger rechte...finde ich schlimm, dass sich erwachsene besser vor gewalt schützen können als kidner ich finde es sollten MINDESTENS die gleichen rechte gelten!
"Na mach doch. Das sag ich dann meinem Vater. Von dir lass' ich mir gar nix sagen".
Und dann bekommen Sie noch einen Tritt gegen das Scheinbein.
Viel Spaß beim ruhig bleiben.
Und kommen's mir nicht mit "Das kommt ja nicht vor".
Wobei ich noch dazusagen muss, natürlich kann und muss) man lernen, auch in solchen Situationen ruhig zu bleiben, aber ich schätze mal, dass der überwiegende Teil der hier Postenden absolut keinen blassen Schimmer hat, was sich da teilweise abspielt.
Und ja, man kann ruhig bleiben, beim ersten Mal, beim zweiten Mal auch, auch beim dritten Mal. Aber was tut man, wenn dann Gespräche mit den Eltern auch nichts fruchten oder die nicht mal kommen?
Man kann wirklich froh sein, dass die pädagogische Ausbildung auf einem sehr hohen Niveau ist, sonst gäbe es laufend Amkoläufe der Lehrerinnen und Lehrer.
Da draussen gibt's nur ganz wenig "Waldorf" und viel "Blutwiese".
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