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vergrößern 800x562Die Jahrhundertelf: Franz Wohlfahrt, Robert Sara, Erich Obermayer, Felix Gasselich, Anton Pfeffer, Ernst Baumeister, Herbert Prohaska, Rudolf Rappel stellvertretend für Ernst Ocwirk, Andreas Ogris, Norbert Lopper stellvertretend für Matthias Sindelar, Anton Polster und Herman Stessl.
Traumtor 1 durch Felix Gasselich am 20. Oktober 1982 gegen Galatsaray Istanbul.
Traumtor 2 durch Zlatko Junuzovic am 25. April 2010 gegen Mattersburg.
Traumtor 3 durch Andi Ogris am 3. November 1993 gegen FC Barcelona.
Herbert Prohaska ist der Jahrhundertspieler der Wiener Austria.
Wien - "Herst Linienrichter, brauchst Du von Magna einen Rückspiegel?", synchronisierte das österreichische Komiker-Trio "maschek" eine Szene, in der der ehemalige Austria-Trainer Herbert Prohaska wutentbrannt auf den Linienrichter zuläuft. Magna ist in Wien-Favoriten längst Geschichte, Prohaska wird immer noch gefeiert. Am Sonntagabend widmete ihm eine gut besuchte Wiener Stadthalle minutenlang stehende Ovationen. Kein Wunder, wurde der "Schneckerl" anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums doch zu Austrias "Spieler des Jahrhunderts" gewählt. "Ich bin nicht der Spieler des Jahrhunderts, ich wurde nur dazu gewählt", übte sich Prohaska in Bescheidenheit und verwies auf die zahlreichen Größen, die den violetten Dress trugen. Wohlwissend dass Matthias Sindelar die Austria einst zum Sieg im Mitropacup führte und Ernst Ocwirk mit Österreich WM-Dritter wurde. Die beiden violetten Ikonen wurden auf die Ränge zwei und drei gewählt.
"Tor des Jahrhunderts": Felix Gasselich
Als die Halle seinen Namen skandierte, hatte Prohaska sichtlich mit Freudentränen zu kämpfen. Er erinnerte an große Austria-Förderer wie Joschi Walter und Leopold Böhm, nicht ohne zu erwähnen, dass die heutigen Führungskräfte durchaus in deren Fußstapfen treten könnten. Der jetzigen Kampfmannschaft fehle zum Anschluss an die glorreichsten Zeiten des Vereins nur noch der Gewinn der Meisterschaft. Ein Ziel, das auch ein bewegter Karl Daxbacher ausgab. Den Titel "Trainer des Jahrhunderts" heimste trotzdem ein anderer ein: Hermann Stessl, unter dem die Veilchen 1978 bis in Finale des Cups der Cupsieger vorstießen. Die Nominierung von Christoph Daum in dieser Kategorie sorgte indes für einiges Gelächter. Die Auszeichnung für das "Tor des Jahrhunderts" durfte Felix Gasselich ("Risiko wird belohnt") entgegennehmen. Er narrte im Oktober 1982 die Abwehr von Galatasaray Istanbul in unglaublicher Manier und verwies das legendäre Ferserl von Andreas Ogris gegen Barcelona und den Fallrückzieher von Zlatko Junuzovic gegen Mattersburg auf die Ränge.
Schmähbruder Dorfer
Im Rahmenprogramm wusste Austria-Fan Alfred Dorfer im violetten V-Pullover das Publikum geschickt auf seine Seite zu bringen. "Warum Austrianer? Was sonst? Violett regt im Gegensatz zu Grün die Gehirnaktivität an. Jetzt bekomme ich wohl wieder böse E-Mails", sprach der österreichische Kabarettist und schob gleich hinterher: "Dort können ja manche schreiben." Das kam beim Publikum ähnlich gut an wie das Wiedersehen mit Ex-Spielern à la Milenko Acimovic oder das Aufwärmen alter, aber guter Geschichten. Angesichts der langen Heimatlosigkeit des Vereins hätte man sich früher eher gefragt, wo die Austria am Wochenende spielen würde, als gegen wen. Auch die Einspielung des einst von einer Speedway-Bahn gesäumten Rasens in der Generali-Arena mag manch jüngeren Fan überrascht haben. Der Jubiläumsabend hangelte sich aber nicht nur an Anekdoten und Legenden entlang, gerade der Auftritt der aktuellen Kampfmannschaft war einer der meist bejubelten Momente, die Brücke in die Gegenwart wurde damit erfolgreich geschlagen.
Ambros auf der Bühne
Natürlich hat so eine Show auch ihre Längen und für einige Zuseher war es bestimmt nicht die leichteste Prüfung, eine Cover-Version von Bon Jovis "It's my life" über sich ergehen zu lassen. Das Bemühen jeder Zielgruppe etwas zu bieten, birgt gewisse seine Probleme. Aber egal, denn im Austria-Dress brachte ein Wolfgang Ambros in fortgeschrittener Stimmung alle Gedanken an diesem Abend auf einen Nenner: "Di soll's geben solang's die Welt gibt und die Welt soll's immer geben". Auf die nächsten hundert Jahre also. (derStandard.at; 21. November 2011)
Austria-Elf des Jahrhunderts
Franz Wohlfahrt - Robert Sara, Erich Obermayer, Anton Pfeffer - Herbert Prohaska, Felix Gasselich, Ernst Ocwirk, Ernst Baumeister - Andreas Ogris, Anton Polster, Matthias Sindelar
Austria-Spieler des Jahrhunderts
Herbert Prohaska
Austria-Trainer des Jahrhunderts
Hermann Stessl
Austria-Tor des Jahrhunderts
Felix Gasselich am 20. Oktober 1982 gegen Galatsaray Istanbul.
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Habn´s ihn rausgschmissen beim ORF mit sein Donnerstalk. Er war eh der Schwächste in der Sendung.
Jetzt darf er nur noch den senilen Interviewer spielen, beim Kulturmontag. Was für ein Abstieg. Passt hervorragend zum Fak.
Jahrhundert Elf !! Hm.., !! Ich habe
hier ziemlich viele Kommentare
gelesen und ich hätte eine Frage
dazu - wenn man Spieler aus sehr
lange vergangener Zeit mit
Spielern aus den letzten Zwanzig
Jahren mischen möchte , dann
fehlt mir persönlich die
Charakteristik der Wertschätzung
von den ur Alten ! Denn aus selten
Archivaufnahmen kann man
erkennen , wie diese Spieler mit
wesentlich schlechterer
Ausrüstung den vielleicht sogar
besseren Fußball gespielt haben !!
Sicherlich hat die Schnelligkeit der
Fußball Spiele zugenommen und
zahlreiche andere Mittel von Sport
Wissenschaft zum Einsatz
gebracht - aber sehr vieles davon
hatten die damals nicht und
behandelten den so genannten
Ball wesentlich besser !! Deshalb ,
ist aber n
Naja, der Friedl ist mit Wacker Innsbruck "groß" geworden und zur Austria gewechselt, wie er schon der beste Tormann Österreichs war.
Der Franzl ist zum besten Tormann Österreichs bei der Austria geworden - von daher hatte er wohl einen Bonus bei der Wahl.
Erinnere mich auch sehr gern an den Tibor Nyilasi. Was für ein Spieler! Der war in Ungarn Torschützenkönig, bevor er zur Austria gekommen ist. War auch einer der Allerbesten bei der Austria und nebenbei ein unglaublich sympatischer Bursche. Hat fast in jedem Spiel ein Tor geschossen.
In der Jahrhundertelf finden sich gerade mal zwei Spieler aus den sogenannten ersten 50 Jahren (an Sindelar und Ocwirk kommt man halt einfach nicht vorbei). Außerdem fehlen mir Spieler wie Stojaspal (statt Ogris), Fiala (statt Pfeffer, ist die Aufstellung halt 2-3-5) und irgendwer (Nylasi z.B. oder Jerusalem) statt Baumeister.
Zustimmung. Die Elf wurde leider von den Fans im Netz und via SMS gewählt. Dass 80% der Leute mit Namen wie Stojaspal, Jerusalem oder sogar Sindelar nichts anfangen können, ist traurig, aber eine Realität, mit der man sich abfinden muss. Die Namen Baumeister, Pfeffer oder Wohlfahrt fehlen in meiner Austria-Jahrhundertelf auf jeden Fall. (Koncilia etwa war zu seiner Zeit unumstrittene Weltklasse und dass die Fans ihn übergangen haben, schmerzt sehr.)
Und auch Hochachtung vorm Schneckerl, aber Matthias Sindelar war zu seiner Zeit der beste Fußballer der Welt in einer der besten Klubmannschaften der Welt. Und er bleibt trotz dieser Fan-Wahl der beste Kicker, den Wien je hervorgebracht hat.
Koncilia war seit dem Jar 1972 Stammtorhüter des fc wacker innsbruck und wechselte in der saison 78/79 zu euch:-((( 1971, 72, 73, 75, 76 und 77 wurde der fc wacker österreichischer Meister. Und ich behaupte heute noch: Ohne friedl koncilia wäre der ein oder andere Meistertitel nich möglich gewesen in dieser Zeit für den fcw, dies trotz hervorragender Trainer wie Otto Baric oder Prof. Branko Elsner
und ich konnte friedl k. nicht wählen - da ist noch zuviel ärger aus seiner "sportdirektoren"-zeit bei mir vorhanden.
aber stojaspal, fiala, nausch, jerusalem... gehen mir natürlich ab (und zb. auf ernst baumeister, anton polster und rambo pfeffer - der mir immer viel spaß machte - könnte ich im jahrhunderteam verzichten)
forza viola
aber Spieler wie Jerusalem, Sindelar, Stojaspal etc. kenne ich auch nur aus der Literuatur. Ocwirk habe ich zumindest als Trainer erlebt (Meisertitel 1969 und 1970). Dafür kann ich mit Parits, Heli Kögelberger, Riedl, Hickersberger, Maxl Geyer, Waschi Frank, Dralle Fiala, Dirnberger, Günter Kuntz, Kodat, Fröhlich, Edi Krieger, Sepperl Sara und natürlich Robert aufwarten. Ich hab' auch fürs Mittelfeld den Dralle gewählt. Im Tor hatte wir auch noch den Sepp Schneider und noch viele Andere. Aber voting per SMS oder per PC ist nicht die Sache der älteren Semester, daher ist dies Wahl irgendwie logisch. Aber die späten 60-iger waren auch toll, v. A. weil wir den einzig aktiven Fanklub mit Fahnen, Trompeten etc.hatten: den AWAK.
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