Machtwechsel in Spanien

Wahlsieger muss den Rotstift ansetzen

21. November 2011, 15:03

"Werden keine Wunder vollbringen" - Nach Erdrutschsieg für Partido Popular muss der zukünftige Premier Mariano Rajoy das hochverschuldete Land wieder auf Kurs bringen

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Teresa Stoischiß
00
21.11.2011, 20:22

Vor der Wahl: Ich werde euch aus der Krise führen
Nach der Wahl: Wunder sind nicht zu erwarten

Realsatire auf niedrigem Viveau. Auf politischem Niveau. Fragt sich wer dümmer ist. Der politiker oder sein Wähler. Egal welch coleur

Teresa Stoischiß
00
21.11.2011, 18:51

Die werden sich noch anschauen diese Olivenfresser. Spanien istals Urlaubsland auch nicht mehr in. Lediglich Deutsche und abgebrannte Österreicher legen sich in schmutzige Hotels mit angewischelten Matratzen, Küchenschabe und Schimmel. Das Essen, besser gesagt Fressen, nicht genießbar und völlig überteuert. Strände immer verschmutzter. Wasserqualität am Land mittlerweile Gesundheitsgefährdend

dr. kokos
 
00
24.11.2011, 20:53

trollig? spanien ist als urlaubs- und reiseland unverzichtbar. das belegt der weltweit 2. rang in der ewigen bestenliste. daran wird sich grundsätzlich auch nicht so schnell was ändern.

Ritter von Beerlauch
00
21.11.2011, 20:18

Dann mússen Sie nach Nardspanien fahren. Geniales Essen, gute Wasserqualität. Das Meer ist aber etwas kalt.

Teresa Stoischiß
00
21.11.2011, 20:37

Da sind Sie einmal weiter weg gekommen als vor die Haustüre und meinen gleich es sei wunderschön. Spanien ist abgewrackt. Das weiß jeder Reisefreudiger

Ritter von Beerlauch
00
21.11.2011, 22:47

halb europa ist im a.... wenn meinen sie müssen sich an den überfüllten strand legen wurscht wo sind sie selber schuld.

!que le vaya bien señora, espero que salga un día de su cuarto¡

ninedevils
00
21.11.2011, 16:42
...und wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?

- die EU ist am Ende,
- seit 2011 setzen ALLE nur mehr die Rotstifte an,
- wie weit sind Tunis, Kairo, Rom, Lissabon und Madrid entfernt?

let's dance
 
10
21.11.2011, 16:12
Irland, Portugal, Griechenland, Italien, Spanien...

welches Land ist das nächste. Die derzeitige Entwicklung hinterlässt Unsicherheit und Resignation. Alle mit einem leichten Hang hin zu Verschwörungstheorien könnten an eine wohlgezielte Aktion zur allgemeinen Entmündigung der bis dato noch souveränen EU-Mitglieder glauben.

Dringend notendige Reformen des EU-Vertrages von Lissabonn werden verschoben bzw. erst gar nicht in Betracht gezogen obwohl diese, in Verbindung mit dem derzeitigen Krisenmanagement, für ein weiteres fortbestehen der EU unerlässlich sind.

Zusammenstehen in dieser Krise, ja, doch nicht um den Untergang nur hinauszuschieben.
Wenn die EU und der Euro eine Zukunft haben sollen müssen die notwendigen Konsequenzen jetzt gezogen werden.

besson
11
21.11.2011, 16:26

wer jahrelang ständig neue schulden macht obwohl er weiss er hat keine chance das je zurückzuzahlen und immer und immer neu bestellt, kann auch im normalen leben entmündigt werden. zu recht.

let's dance
 
00
21.11.2011, 16:54
Es stellt sich die Frage ob wir entmündigte Mitglieder brauchen.

Oder ob wir ohne besser dran sind?
Und wer hindert die noch nicht entmündigten daran ständig neue Schulden zu machen oder die Bilanzen zu fälschen wie Griechenland?

Wenn z.B. in einer Familie ein Elternteil und mehrere Kinder entmündigt werden hat es der verblieben Teil nicht unbedingt leicht mit seiner Verantwortung als Sachwalter muss er doch immer gewärtigt sein dass einer der entmündigten wieder Unsinn macht.

Die EU ist aber beileibe keine Familie sonder nach wie vor ein Zusammenschluss verschiedenster Länder mit ureigensten Interessen. Wer soll denn da die Sachwarterschaft übernehmen?

Und wer garantiert dem entmündigten dass auch in seinem Interesse gehandelt wird?

Walter Bimini
00
22.11.2011, 14:21
die eudssr wird es bald hinter sich haben.

spanien verhandelt auch schon mit brüssel wegen einem bailout.

Peacefaktor
01
21.11.2011, 15:37
Wehret den Anfängen!

Es ist doch ganz klar, dass alle Bemühungen, speziell der Deutschen darauf hinlaufen einen einheitlichen Superstaat Europa zu schaffen, bei denen die Kompetenzen der einzelnen Länder abgeschafft werden und von einem Zentralorgan der EU bestimmt wird. Dafür wird alles getan.

Anstatt, dass Griechenland, Spanien, Italien,..., aus dem € entlassen werden, damit sie sich erfangen können, nötigt ihnen der Verbleib im € einen absehbaren Untergang ab.

Der € ist eines der Hauprprobleme der Krise. Die Länder, die ihn nicht haben, denen geht es wesentlich besser.

Mit den Konservativen Rechten hat sich Spanien keinen Gefallen getan. Bestimmen tut ohnehin die EU, und die Rechten in Spanien werden weiter den € wollen, und damit den eigenen Untergang.

hinweis4
00
21.11.2011, 20:40
Der € ist eines der Hauprprobleme der Krise. Die Länder, die ihn nicht haben, denen geht es wesentlich besser.

USA? Japan? Iran? Großbritannien? China? Türkei?

Walter Bimini
00
22.11.2011, 14:24
trotzdem hat der euro bei den mittelmeerländern dazu geführt,

daß sie sich wegen der plötzlich ungewohnt niedrigen zinsen noch schneller und noch höher verschuldet haben.

aber grundsätzlich ist das experiment mit völlig ungedecktem papiergeld, das von nixon eingeleitet wurde, dabei zu scheitern.

hinweis4
00
22.11.2011, 19:53
Geld und sein Wert sind ja wohl Konstrukte...

Und deshalb ist es ganz egal, ob wir Gold, Papier oder Kaurimuscheln einsetzen - sie alle stehen für einen Wert, den man gegen Waren oder Dienstleistungen eintauschen kann...

Isn't it?

Walter Bimini
00
22.11.2011, 20:27
nur hat das papiergeld den großen nachteil,

daß es beliebig von den staaten erzeugt werden kann. insofern ist nur gold echtes geld, das von keinem staat der welt abhängt und auch von keinem staat so kontrolliert werden kann wie papiergeld. vor einiger zeit hat in england jemand goldene gegenstände, die vor jahrhunderten auf einem acker vergraben worden waren, gefunden. dafür kann man sich heute noch etwas kaufen. alte banknoten haben heute bestenfalls noch sammlerwert.

hinweis4
00
22.11.2011, 22:47
Klar, so kann man es sehen -

aber man kann's auch so sehen:

1. Es gab immer wieder Zeiten, zu denen Notgeld funktioniert hat
2. Auch bleibende Werte sind eine Frage der Übereinkunft und der Nützlichkeit - wenn Sie nämlich eine Schaufel brauchen, um nach Wasser zu graben, nützt Ihnen ein Goldklumpen gar nichts, wenn Sie dafür keine Schaufel kaufen können - sSie können's nämlich nicht zum Graben verwenden, das Gold...

Walter Bimini
00
23.11.2011, 09:46
so wie gold wird kaum wer sein geld essen,

sondern es in für ihn nützliche dinge eintauschen und genau diese funktion erfüllt gold besser als jede papierwährung. denn es verrottet nicht, es kann nicht beliebig erzeugt werden, es wird von niemandem kontrolliert, sein wert hängt nicht von einem schuldner ab, es ist beliebig teilbar und ist der beste speicher für vermögen denn die menschheit bisher hatte und hat.

hinweis4
00
22.11.2011, 23:27
Ich hb' noch was vergessen:

Gold ist eine recht begrenzte Ressource, deshalb hat es einen hiohen Wert zugeschrieben bekommen, es ist sehr schwer und also nicht besonders praktisch zu transportieren. Wohl deshalb wurde es schon vor einiger Zeit als gängiges Zahlungsmittel aufgegeben - wobei es als Zahlungsmittel ja auch zu Münzen geprägt wurde, denen ein definierter Wert zugeschrieben wurde...

Aber Sie haben schon recht - die Theorie des Geldes ist höchst interessant!

Walter Bimini
00
23.11.2011, 09:41
sie werden sehen, daß das gewicht dann ihre geringste sorge sein wird

insertnamehere
 
03
21.11.2011, 17:18
"Der € ist eines der Hauprprobleme der Krise. Die Länder, die ihn nicht haben, denen geht es wesentlich besser."

Also Großbritannien, Ungarn, etc.

diamant
00
21.11.2011, 15:54
In einem haben sie recht,

zur Bewaeltigung der Krise brauchen wir eine tiefgehende politische Union in Europa, also mehr Kompetenzen in Bruessel!
Und natuerlich eine nachhaltige Konsolitierung der Staatshaushalte aller EU Laender!

Peacefaktor
01
21.11.2011, 17:41
Lieber Diamant: Sie haben etwas grundlegend falsch verstanden

Wir brauchen meiner Ansicht nach genau das Gegenteil von Zentralisierung: Diese hat noch nie funktioniert und wird es auch in Zukunft nicht. Sie ist ja Teil des Problems.
Auch Demokratie funktioniert um so besser, je kleiner eine Gemeinschaft ist.

Ganz ehrlich: wer soll ihr Haushaltsbudget machen, wenn nicht Sie selbst? Oder wollen Sie, dass über Ihr verdientes Geld jemand anderer bestimmt, und festlegt, was Sie für was ausgeben dürfen?
Wenn Sie das wollen, bitte schön. Ich möchte über meine Finanzen selbst bestimmen. Und jeder, der einigermaßen selbstständig ist, der wird sich auch nicht dreinreden lassen wollen;)

hinweis4
00
21.11.2011, 20:43
Wir brauchen meiner Ansicht nach genau das Gegenteil von Zentralisierung: Diese hat noch nie funktioniert und wird es auch in Zukunft nicht.

Kann man auch anders sehen, quer durch die Jahrhunderte:
Römisches Reich
Ägypten
Osmanisches Reich
Persien
China
Habsburgerreich...

Eine ganze Zeitlang haben die alle hervorragend funktioniert, und zwar über viele Generationen!

Walter Bimini
00
22.11.2011, 14:30
allerdings ist das us imperium,

das sich ja immer als nachfolger von rom gesehen hat, am zusammenbrechen und zwar aus denselben gründen wie einst westrom. ostrom hat deshalb viel länger durchgehalten, weil es eine stabile währung hatte im gegensatz zu westrom. die eudssr ist ja nur ein vasallenreich der usa und wird als solches mituntergehen.

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